The Peacemakers
Von Harald Sieger - Photo v. Dario Friedrichsmeier (02.03.2017)

Kantorei führt am 12. März das Oratorium von Karl Jenkins auf.

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Der walisische Komponist Karl Jenkins ist eigentlich bekannt für seine Filmmusik-Kompositionen. Mit dem Song „Adiemus“, der unter anderem in dem Film „Avatar“ vorkommt, hat er es 1994 bis in die internationalen Charts geschafft. Auf unvergleichliche Weise gelingt es dem Komponisten jedoch auch, seinen Musikstil in großartigen Kompositionen für Chor und Orchester umzusetzen. 

Mit dem 2012 fertiggestellten Oratorium „THE PEACE MAKERS“ fasziniert er Chöre und Orchester ebenso wie Zuhörerinnen und Zuhörer. Im Mittelpunkt stehen Worte von Frauen und Männern, die sich - aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen und religiösen Zusammenhängen heraus - auf ihre Weise für den Frieden in der Welt eingesetzt haben. Unter anderem sind dies Äußerungen von Persönlichkeiten wie Franz von Assisi, Martin Luther King, Albert Schweitzer, Anne Frank, Nelson Mandela, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Mutter Theresa und dem Dalai Lama. Es kommen aber auch die zeitgenössischen Poeten Terry Waite und Carol Barratt zu Wort. Ergänzt wird das Libretto durch Verse aus den heiligen Schriften der monotheistischen Religionen, des Buddhismus und des Bahá’i-Glaubens.

In unseren Tagen sorgen wir uns um den Frieden in unserem Land und in der Welt. Da ist es wohltuend, grenz- und religionsübergreifende Gedanken der Friedfertigkeit zu erleben. Es ist ein Segen, dass eine Aussage des persischen Mystikers Dschalāl ad-Dīn Muhammad ar-Rūmī (1207 – 1273) den Gedanken des Oratoriums auf den Punkt bringt: „Alle Religionen, alle singen ein Lied: Friede sei mit dir.“ Die musikalische Sprache der Komposition wird der Vielfältigkeit des Librettos gerecht: So musiziert neben dem Chor und einer Vokalsolistin ein großes Orchester, das sich aus einem Streicherensemble, Trompeten, Posaunen, Saxophon, Flöte, Fretless-E-Bass und einer Percussiongruppe zusammensetzt. Das Instrumentarium der drei Percussionisten umfasst neben den „klassischen“ Instrumenten (wie Glockenspiel, Crotales, Drums) auch selten gehörtes „Ethnic-Instrumentarium“ (Tam-Tam, Cymbals, 2 FloorTom-Toms, Tambourim Pandeiro, Bamboo Chimes und Mark Tree). Eintrittskarten für dieses Konzert sind ab sofort im gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt, im “Haus des Gastes” und bei den Mitgliedern der Kantorei erhältlich.