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Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen
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„Kim Novak badete nie im See von Genezareth“
Nachrichten (05.12.2017)

Literaturgottesdienst zu einem Roman von Håkan Nesser

Im Bild: Achim Rehlaender, Herbert Lindemann, Dirk Schormann, Britta Weber, Pfr. Lars Kunkel (hintere Reihe), Heidi Swietlik, Ute Lindemann-Treude, Birgit Kuhlmeier, Simone Homburg.Der nächste Literaturgottesdienst ist am Samstag, dem 9. Dezember 2017, um 19 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen. Im Mittelpunkt des 37. Gottesdienstes zu Themen aus Literatur und Glaubensfragen steht dieses Mal ein Buch von Håkan Nesser, der zu den bekanntesten schwedischen Krimiautoren gehört und der auch in Deutschland viele Fans hat.

„Kim Novak badete nie im See von Genezareth“ lautet der Titel seines 1998 erschienenen Romans, der in Schweden inzwischen Schullektüre geworden ist. Nesser versetzt seine Leserschaft in die Idylle eines schwedischen Sommers, erzählt von Freundschaft, Liebe, erwachender Leidenschaft und auch von einem Mord, der ungesühnt bleibt. Und damit wirft er auch die Frage nach Schuld und Reue auf.

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Hörbare Stille
Kirchenmusik in der Altstadt (04.12.2017)

Bugge Wesseltoft präsentierte „Everybody Loves Angels“

Einfühlsames Konzert mit dem norwegischen Jazzpianisten Bugge Wesseltoft.Zur Einstimmung in die Adventszeit war der norwegische Jazzmusiker Bugge Wesseltoft auf Einladung des Kulturreferats "KuK!" im Kirchenkreis Vlotho in Bad Oeynhausens Auferstehungskirche am Kurpark zu Gast. Das einzige Konzert des namhaften Pianisten in Ostwestfalen auf seiner "Everybody loves Angels"-Tour. Passend zur Jahreszeit im Übergang in die Advents- und Weihnachtszeit entfaltete sich von Anfang an ein ruhiger und besinnlicher Konzertabend.
Kaum ein Musiker könne die Stille so eindringlich hörbar machen wie Bugge Wesseltoft, sagte „KuK!“-Pfarrer Hartmut Birkelbach in seiner Ankündigung zu Beginn. Er hoffe, dass sich die Stille in der anstehenden eher hektischen Jahreszeit heilsam auf alle auswirke. In behutsamer und beinahe bescheidener Art entfaltete Wesseltoft seine musikalischen Themen weitab von jeglicher Hektik. Es gelang ihm, die oft sehr unterschiedlichen Themen der präsentierten Stücke in erstaunlicher Klangweite zusammenzubringen. Dabei spielte er in seiner gewohnt exakten Weise, sich Zeit nehmend für die einzelnen Töne und Akkorde, behutsam, ohne Hast.

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Trauer, Trost und Hoffnung
Kirchenmusik in der Altstadt (04.12.2017)

„Ein deutsches Requiem“ schließt das Kirchenjahr

Die Kantorei, die Jugendkantorei und das Sinfonieorchester „opus7“ boten dem Publikum ein anspruchsvolles Konzert am Ewigkeitssonntag.In der Dunkelheit der Abendstunden am Ewigkeitssonntag erfüllten die Kantorei und Jugendkantorei an der Auferstehungskirche und das Sinfonieorchester „opus 7“ den Kirchenraum mit ergreifenden biblischen Texten und Tönen. Mit der Aufführung von Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ gaben sie dem Tod, dem Versprechen eines ewigen Lebens, der Mühsal des irdischen Lebens, aber vor allem den Momenten des Trostes Raum und Gestalt. Die gesamtmusikalische Leitung lag bei Kreiskantor Harald Sieger.
Das Requiem von Brahms ist nicht nur musikalisch anspruchsvoll, sondern auch einzigartig im Ansatz. Es ist nicht einem Toten, sondern den Trauernden und, im größeren Sinn, den Lebenden gewidmet. Der Komponist selbst suchte nach geeigneten Bibelversen, die Trost angesichts der Vergänglichkeit des Lebens spenden.Der Chor zusammen mit den Solisten Ylva Stenberg und Sebastian Klein und dem Sinfonieorchester arbeiteten diesen Grundgedanken heraus. Mal schwere, dunkle, mal fließend leichte, ja fast himmlische Töne wechselten sich oft im gleichen Satz ab.

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„Verzeihen Sie?“
Nachrichten (16.11.2017)

Ein Gesprächsabend zum Thema „Verzeihen und Vergeben“
am 30.11.

Ein Gesprächsabend zum Thema „Verzeihen und Vergeben“.Der letzte FiF-Abend in diesem Jahr findet in Café im Foyer, Von-Moeller-Str. 1a, Bad Oeynhausen am 30.November um 19.30 statt. Das FiF-Team zusammen mit dem Impulsgeber Dipl.-Psych. Peter Wellpott gestalten einen Gesprächsabend zum Thema "Verzeihung". Kommen Sie und reden Sie mit!

Ein falsches Wort, ein verpatzter Termin oder eine unehrliche Antwort ... ob beabsichtigt oder nicht, Menschen verletzen sich gegenseitig. Verletzungen sind eine Tatsache des Lebens. Fakt ist es jedoch auch, dass ohne Verzeihung kein menschliches und gesellschaftliches Zusammenleben möglich wäre. Jede/r kennt Situation, in denen sie / er verzeihen musste oder in denen sie / er von anderen verziehen wurde. Manchmal kann man einem Gegenüber leicht verzeihen. Aber wenn man schwer verletzt wurde, kann das Verzeihen zu einem lebenslangen Prozess werden. Der Psychotherapeut Peter Wellpott aus Bad Oeynhausen ist zu Gast und erzählt aus therapeutischer Sicht, welchen Stellenwert, welche Kraft und welche Chancen die Fähigkeit zu verzeihen hat.

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Gefühlvolles Kopfkino für die Seele
Kirchenmusik in der Altstadt (13.11.2017)

„2Flügel“ berührten die Herzen beim Benefizabend der TelefonSeelsorge

Gefühlvoll: Ben Seipel und Christina Brudereck von „2Flügel“ unterhielten mit Musik und Sprache.„Pessimisten laufen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken. Wer Gottvertrauen hat, betet im Regen, hat aber einen Schirm dabei. Wie passend, dass auch die Telefonseelsorge einen roten Schirm im Logo hat“, begrüßte Christina Brudereck von „2Flügel“ das Publikum in der voll besetzten Auferstehungskirche am Kurpark. Mit ihrem aktuellen Programm „Kopfkino“ waren sie und Ben Seipel zur Benefizveranstaltung der Telefonseelsorge Ostwestfalen gekommen.
„Heute geht es um Filme, Heimat, Deutschland, den Pott und noch vieles mehr. Und ein klein wenig auch um die Reformation“, sagte Christina Brudereck. Mit virtuoser Klaviermusik, Gesang, Geschichten, Szenen und Gedichten erfreuten und berührten „2Flügel“ die Zuhörer. Vom Kuss im strömenden Regen, von den Unterschieden zwischen Lieblingsfilmen von Frauen und Männern und vielen anderen Begebenheiten sprach die Theologin und Schriftstellerin Christina Brudereck. Man merkte ihr an, dass sie leidenschaftlich gern Geschichten erzählt. Ebenso leidenschaftlich spielte Pianist Ben Seipel auf dem Flügel.

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„Wenn die Vernunft die Augen schließt ...“
Ausstellungen (13.11.2017)

Werke des Künstlers Johannes Kriesche in der Auferstehungskirche

Der Künstler Johannes Kriesche erzählte nicht nur über die Entstehung der einzelnen Bilder, sondern auch über die Beziehung zwischen Kunst und Glauben.Auf den ersten Blick sind die Gemälde flächig mit ungewöhnlichen Farbtönen und wirken wie Negative von Analogfotos. Man erkennt sofort einige Motive: Menschen, schemenhaft dargestellt, stehen im LKW, zwei Männer tragen einen verletzten Mann, eine Band spielt Musik.
Vom weiten erkennt man jedoch, dass jedes Gemälde von einem Motiv aus Glaskugeln erweitert oder sogar überlagert wird. Sie fangen das Licht ein, brechen es, machen es sichtbar.Diese einzigartige Bildsprache lädt der Betrachter ein, sich mit den Themen Terror und Gewalt in unserer Zeit auf einer anderen Ebene auseinanderzusetzen. „Wenn die Vernunft die Augen schließt ...“ heißt die Ausstellung vom Frankfurter Künstler Johannes Kriesche, die aktuell in der Auferstehungskirche gezeigt wird. Sie wird gemeinsam von der Bad Oeynhausen-Alststadtgemeinde und des Kulturreferats des Kirchenkreises Vlotho („KuK!“) veranstaltet.

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Johannes Brahms: “Ein Deutsches Requiem”
Kirchenmusik in der Altstadt (07.11.2017)

Ein starker Trost alle, die mitten im Leben stehen.

Arequiem_2017.jpgm Ewigkeitssonntag, den 26. November 2017 führt die Kantorei an der Auferstehungskirche um 19.00 Uhr das großartige Werk von Johannes Brahms auf. Der Kartenvorverkauf hat nun begonnen.

Johannes Brahms begann die Arbeit an seinem “Requiem” bereits im Alter von 28 Jahren. Bis zur Vollendung der Komposition und der Uraufführung sollten fünf Jahre vergehen. Es gab weder einen persönlichen noch einen kirchlichen Auftrag für das Werk. Insofern kann man davon auszugehen, dass die Beschäftigung mit dieser Komposition eine echte Herzensangelegenheit des jungen Komponisten war. Letztlich ist ihm mit seinem “Deutschen Requiem” ein regelrechtes Glaubens-Bekenntnis gelungen, das sich in bester protestantischer Weise von den bis dato verfassten Oratorien dieses Genres abhebt, bzw. das Genre weiterentwickelt. So entscheidet sich der Komponist ausschließlich für die Verwendung biblischer Texte (in der deutschen Übersetzung Martin Luthers). Diese sind nicht Bestandteil der traditionellen altkirchlichen Totenklage sondern als vielmehr als Trostworte für die Hinterbliebenen gewählt. Ein Beispiel hierfür ist das Libretto des ersten Teils: “Selig sind, die da Leid tragen. Denn sie sollen getröstet werden.” (Mt. 5,4) und “Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.” (Ps. 126).

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