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Konfirmation in der Altstadt
Von Lars Kunkel (23.04.2007)

konfirmanden.jpgDer Gottesdienst zur Konfirmation war der feierliche Höhepunkt der Konfirmandenzeit. Gut gelaunte Konfirmanden ließen sich fröhlich feiern. Kantor Harald Sieger sorgte mit der Kantorei an der Auferstehungskirche für einen festlichen Hörgenuss mit Werken aus der Messe von Steve Dobrogosz. Der Posaunenchor lud mit Chorälen zum Mitsingen ein. Und selbst das Wetter zeigt sich mit strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite.

Es war vielleicht diese Mischung aus sehr feierlichen und lockeren Momenten, die diesen Gottesdienst zum einem wirklich gelungenen Abschluss der Konfirmandenzeit mit 500 Besucherinnen und Besuchern werden ließ.

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Kinder brauchen Vorbilder
Von Lars Kunkel (15.04.2007)
Popstars sind Vorbilder. Auch der Glaube braucht Gesichter.
Popstars sind Vorbilder. Auch der Glaube braucht Gesichter.
„Papa, wenn ich groß bin, werde ich auch mal Spießer!", sagt die kleine Tochter, und der Vater verschluckt sich am Kaffee. Bestimmt kennen Sie diese pfiffige Werbung für eine Bausparkasse. Ein Vater sitzt mit seiner Tochter in einer Bauwagensiedlung, ein Motorrad, Wohnwagen, Wäsche auf der Leine, alles irgendwie schmuddelig, aber mit dem Lebensgefühl von Freiheit. Der Vater trinkt seinen Kaffee mit der Tochter, und die sagt: „Papa, ich kenn' da ein Mädchen aus meiner Klasse, die hat ein Haus, und jeder hat ein Zimmer und einen Garten", und der Vater sagt verächtlich: „Spießer!"

Dann erzählt sie von einer schönen Wohnung, und der Vater wieder: „Auch Spießer!" Da sagt das Mädchen dann eben diesen Satz: „Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden!". Und der Vater prustet in seinen Kaffee. Lustig ist diese Werbung, weil sie sympathisch zeigt, dass Kinder ihre eigenen Vorstellungen entwickeln, und die passen manchmal so gar nicht in das Lebenskonzept der Eltern.

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Bewegte Altstadtspatzen
Von Brigitte Ußling (14.04.2007)
Der Kindergarten „Die Altstadtspatzen“  an der Herforder Straße ist auf dem Weg zum Bewegungskindergarten. Wenn alles nach Plan läuft, wird dem Kindergarten am  Samstag,  9. Juni, das Zertifikat vom Landessportbund überreicht.
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Ostern für alle
Von Lars Kunkel (09.04.2007)
Die Kinder erzählen von den Sorgen der Menschen
Die Kinder erzählen von den Sorgen der Menschen
Mit dem Familiengottesdienst am Ostermontag in der Auferstehungskirche hat ein abwechslunsgreiches Osterprogramm seinen Abschluss gefunden. Im Anschluss an den Familiengottesdienst konnten die Kinder rund um die Kirche bunte Ostertüten suchen. Viele Gottesdienstbesucher nahmen auch an den liebevoll gedeckten Frühstückstischen im Seitenschiff der Kirche platz und genossen ein reichhaltiges Frühstück.

Den Auftakt der Ostergottesdienste bildete das Feierabendmahl im Gemeindehaus. Dort brachte das Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann die "Easter Suite" von Oscar Peterson zu gehört. Dieses exklusiv für die BBC komponierte Werk ist von den Bielefelder Musikern in Noten gesetzt worden. Es scheint ein wenig ungewöhnlich scheinen, in einem Gottesdienst am Gründonnerstag mit Jazz Musik in den Mittelpunkt zu stellen. 

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Eine Aufstehgeschichte
Von Lars Kunkel (09.04.2007)
kirschknospen_2.jpgAuferstehen kommt von Aufstehen. Deshalb hören wir heute am Tag der Auferstehung Jesu eine Aufstehgeschichte. Damit wir begreifen, was Ostern ist. Erwarten Sie keine Theorie, keine naturwissenschaftlichen Betrachtungen und keine historischen Erklärungsversuche. Sie hören heute die Geschichte einer Frau, die aufgestanden ist. Damit wir Auferstehung begreifen. Es ist die Geschichte der Maria Magdalena, die früh am morgen aufstand, um sich auf den Weg zum Grabe Jesu machen.

Die Nacht war schwer für sie. Sie hat schlecht geschlafen, wenn überhaupt. Jesus ist tot. Sie haben ihn in ein Grab gelegt. Alles ist sinnlos geworden, alle Hoffnung zerstört. Es gibt kein Ziel mehr, nichts mehr zu tun. Maria Magdalena hätte im Bett bleiben können. In Depression erstarrt und wie gelähmt. Wen hätte das gewundert?

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Tanz als ausdrucksstarkes Gebet
Von Monika Stockhausen (03.04.2007)
Die Mitglieder des Tanz-Projekts Minden beschlossen das Programm mit der Gruppen-Choreographie von Johann Sebastian Bachs „Meine Seele erhebt den Herrn“. Foto: Monika Stockhausen
Die Mitglieder des Tanz-Projekts Minden beschlossen das Programm mit der Gruppen-Choreographie von Johann Sebastian Bachs „Meine Seele erhebt den Herrn“. Foto: Monika Stockhausen
Der Altarraum einer Kirche als Bühne für künstlerischen Ausdruckstanz zu Orgelklängen, im Hintergrund ein Kruzifix, für manchen mag das befremdlich klingen. Doch der Abend, den die Dresdner Tänzerin Friederike Rademann und der Organist Harald Sieger auf Einladung des Kulturreferates KuK im Kirchenkreis Vlotho in der Auferstehungskirche gestalteten, war sicherlich dazu geeignet, solche Bedenken zu zerstreuen.
Die beiden Künstler präsentierten unter dem Thema „Passionen" eine Reihe von Stücken, die durch die tänzerische Ausdeutung eine neue Dimension erhielten. Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitung „Meine Seele erhebt den Herrn" BWV 648 erhielt durch die intensive Körpersprache von Friederike Rademann eine faszinierende Deutung. Die überschwängliche Freude über das von Gott Geschenkte wurde hier ebenso deutlich wie die demütige Bitte und die Ergebenheit des Menschen in den Willen Gottes und seine unerforschlichen Pläne.
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Märchen in der Kirche
Von Lars Kunkel (20.03.2007)
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Im Einsatz für das Märchenmuseum: Sabine Baumgarten, Elke Dießner und Dr. Hanna Dose
Unter dem Motto „Auf wunderbaren Pfaden" hat der Förderkreis des Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseums Bad Oeynhausen in die Auferstehungskirche am Kurpark eingeladen. Zahlreiche Gäste kamen, um für einen Abend in die Welt der Märchen einzutauchen und dabei zugleich einen Beitrag zum Erhalt des traditionsreichen Museums zu leisten.

Sabine Baumgarten und Elke Dießner zogen das Publikum mit der vom Kreis der Märchenerzählerinnen gewohnten Leichtigkeit, hinter der sich professionelle Erzählkunst auf höchstem Niveau verbirgt, in ihren Bann. Mal witzig und leichtfüßig und dann wieder ernst und märchenhaft moralisch boten die beiden Erzählerinnen klassische und neuere Märchen verschiedener Länder dar.

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"Sollt ich meinem Gott nicht singen?"
Von Bernhard Silaschi (22.03.2007)

paul-gerhadt.jpgPredigt zu diesem Lied EG 325 am Sonntag Lätare
am 18. März 2007 in der Auferstehungskirche

Vor der Predigt: EG 325, 1 (Kantorei), 4+5 (Gemeinde) 

Zwischen der Predigt:
EG 325, 2+3+6 (G+Posaunenchor)
EG 325, 7-10 (erst 7+8 Kantorei, dann Vorspiel Posaunenchor, dann 9+10 Gemeinde)

 

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn und Heiland Jesus Christus. Amen

Liebe Schwestern, liebe Brüder!

"Sollt ich meinem Gott nicht singen?" – Das könnte auch als Lebensmotto über dem Wirken und Werk von Paul Gerhardt stehen. Eigentlich ist dies ja auch keine richtig ernst gemeinte Frage, denn der Dichter stellt sie ja nicht bloß mit Worten, sondern setzt sie in den Rahmen einer Liedpoesie und Dichtung. Vielleicht gibt es keine angemessenere Weise, sich Gott zu näher, sich ihm zuwenden als im Lied:

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Pfarrer Silaschi ins Posaunenwerk gewählt
Von Lars Kunkel (16.03.2007)
Pfarrer Lars Kunkel, Pfarrer Bernhard Silaschi und Superintendent Andreas Huneke informieren über personelle Veränderungen in der Altstadtgemeinde
Pfarrer Lars Kunkel, Pfarrer Bernhard Silaschi und Superintendent Andreas Huneke informieren über personelle Veränderungen in der Altstadtgemeinde
Pfarrer Bernhard Silaschi ist zum leitenden Obmann des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland gewählt worden. Mit einem Umfang von 50%  wird er den Verband der über 100000 Posaunenchorbläserinnen und -bläser leiten, die andere Hälfte seines Dienstes wird er weiterhin am Herz- und Diabeteszentrum NRW versehen. Pfarrer Silaschi, der seit 1992 Pfarrer der Altstadtgemeinde war, wird in Zukunft eine voll refinanzierte kreiskirchliche Pfarrstelle übernehmen.

Zugleich soll die Stelle von Pfarrer Lars Kunkel um 25% auf eine volle Pfarrstelle erweitert werden. Dies gaben in Absprache mit dem Presbyterium die beiden Pfarrer der Altstadtgemeinde und der Superintendent des Kirchenkreises Vlotho, Andreas Huneke, in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt.

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Frühjahrsputz im Garten
Von Lars Kunkel (15.03.2007)
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Die Kinder pflanzen einen Apfelbaum
„Zusammen macht es einfach Spaß!". Dieses Fazit zogen die Eltern, die sich zusammen mit ihren Kindern an der Gartenaktion im Kindergarten Altstadtspatzen in der Herforder Straße beteiligt haben. Gut 20 Eltern und ebenso viele Kinder haben zusammen mit den Erzieherinnen in den Außenanlagen einen Frühjahrsputz gemacht.

Während die Erwachsenen mit Rechen und Besen eifrig Laub und Gehölz aus den Rabatten kehrten, halfen die Kinder beim Aufsammeln und Füllen der Säcke für den Abtransport.

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Was ist dran am Gerücht?
Von Thomas Hochstätter (14.03.2007)
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Der Historiker Dr. Tobias Kies, geboren 1969, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld. Dem Thema "Gerüchte" widmete er sich während seiner Dissertation.
Die Ostergeschichte entstand als Gerücht, das sich für die Gläubigen als wahr herausstellte. Viele Menschen haben mit anderen, unwahren Gerüchten jedoch schlechte Erfahrungen gemacht. Was am Gerücht an sich dran ist, erklärt der Bielefelder Wissenschaftler Dr. Tobias Kies. Lesen Sie hier das ganze Interview.

Was unterscheidet ein Gerücht von anderen Nachrichten?

Wenig - Gerüchte sind Nachrichten über unbestätigte Sachverhalte. Es handelt sich also um Nachrichten, über deren Wahrheitsgehalt ein gewisses Maß an Unsicherheit herrscht. Das Problem aller Neuigkeiten ist häufig: Wer bestätigt die Richtigkeit der Aussage? Was die politischen Nachrichten anbelangt, ist dies im Zeitalter der Massenmedien sicherlich zumeist die Zeitung oder das Fernsehen. Im zwischenmenschlichen Bereich ist es schon schwieriger eine Instanz oder Person zu finden, die für den Wahrheitsgehalt einer Aussage bürgt. Daher verbinden wir das Gerücht zumeist mit der Kommunikationsform des „Hörensagen", also mit der mündlichen Kommunikation. Doch auch in anderen Kommunikationsformen werden Gerüchte kolportiert, beispielsweise im Internet.

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Der neue Gemeindebrief ist da
Von Lars Kunkel (14.03.2007)

titelseite.jpgDer neue Gemeindebrief ist erschienen. Das zweite Heft im Kirchenjahr beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Gerüchte entstehen und welche Anziehungskraft von ihnen ausgeht. Dr. Tobias Kies, Historiker an der Uni Bielefeld, erläutert die Hintergründe. Der Frage, warum Ostern mehr als ein Gerücht ist, ist Pfarrerin Fischer nachgegangen.

Außerdem geht es auf den 32 Seiten um den Geburtstag von Paul Gerhardt, die Gründung eines Fördervereins im Kindergarten Dr.-Louis-Lehmannstraße und um Bewegung bei den Altstadtspatzen. Der Gemeindebrief wurde Anfang des Monats in einer Auflage von 3500 Stück an die Haushalte in der Altstadtgemeinde verteilt. Zu erhalten ist das neue Heft auch in der Kirche und im Gemeindehaus.

Gemeindebrief 2/2007 Gemeindebrief 2/2007 4.60 Mb

 
"Unter Gottes Zelt vereint"
Von Barbara Fischer (05.03.2007)

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Unter Gottes Zelt vereint: Im Simeonstift feiern ältere Menschen einen Gottesdienst zum Weltgebetstag

Weltgebetstag aus Paraguay verbindet die Menschen

„Unter Gottes Zelt vereint“ feierten in mehr als 170 Ländern Christinnen und Christen aller Konfessionen den diesjährigen Weltgebetstag. Unter diesem Motto versammelten sich in Bad Oeynhausen Frauen (und Männer) aus der Altstadt-Gemeinde, der Wichern-Kirchengemeinde, der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul und der Evangelischen Freikirche  zu mehreren Gottesdiensten mit anschließendem paraguayischem Buffet in der Christuskirche.

In Vlotho kamen im festlich geschmückten Simeonsstift Bewohnerinnen und Bewohnern mit Gemeindegliedern aus Valdorf und Wehrendorf zusammen.

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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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