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Du bist wertvoll!
Von Lars Kunkel (17.07.2007)
Jeder Mensch ist einzigartig.
Jeder Mensch ist einzigartig.
Bild: pixelquelle.de

„Vorname verzweifelt gesucht. Gestresste amerikanische Eltern holen sich Rat bei Experten". So stand es in der Zeitung vom Donnerstag (NW), und so eine Überschrift verlockt doch zum Weiterlesen:

„New York (dpa). Drei Monate vor der Geburt ihres ersten Kindes war Dawn Mistretta mit den Nerven am Ende: Wie sollte sie ihre Tochter nennen? Angesichts hunderter Bücher zu Babynamen und mindestens ebenso vieler Websites fühlte sie sich völlig überfordert. Sie zog deshalb einen Experten für Namensgebung zu Rate.

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Tatort Bibel: Ehebruch
Von Lars Kunkel (05.07.2007)

tatort_bibel.jpgAuch in der Bibel gibt es Kriminalstücke. Kleine Begebenheiten, aus denen man ein Drehbuch für einen Tatort schreiben könnte. Eine davon lesen Sie hier.

Männer schleifen eine Frau hinter sich her. Sie kommen aus einem kleinen Dorf nahe bei Jerusalem. Widerwillig lässt sie sich mitziehen. Später werden sich Männerphantasien diese Frau genau ausmalen. Halbnackt soll sie gewesen sein. Und sehr schön. Im Dorf ist sie vielen aufgefallen. Vor allem den Männern. Aufreizend soll sie zum Brunnen stolziert sein.

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Sommerfest mit Theater
Von Lars Kunkel (03.07.2007)
Das
Das "Jetzt-erst-recht" Theater begeisterte mit dem Stück "Gute Nachbaschaft"
Der Einzug neuer Nachbarn kann spannend sein. Manchmal allerdings trügt auch der erste Schein. Besonders dann, wenn eine gute Portion Habgier den eigenen Blick trübt. Diese Erfahrung setzt die Autorin Rosemarie Kaldek in dem Stück „Gute Nachbarschaft" um, dass vom „Jetzt-erst-recht"-Theater mit Leichtigkeit in Szene gesetzt wurde.

Zum Sommerfest des Gesprächeskreises und des Montagstreffs waren zahlreiche Seniorinnen und Senioren gekommen. Sie ließen sich den selbst gebackenen Kuchen schmecken und hatten große Freude an dem Stück des Amateurtheaters, dessen jährliche Aufführungen inzwischen zu einem Stück lieb gewonnener Tradition geworden sind.

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Fabers Schicksal bewegt die Menschen
Von Sarah Niemeier (Text und Fotos, Westfalen-Blatt) (29.06.2007)

Zur anschließenden Diskussion nach der Lesung gab es Wein und Käse von den Organisatoren des Literaturgottesdienstes. Drei von ihnen sind (von links) Britta Weber, Astrid Mulch und Heidi Swietlik.
Zur anschließenden Diskussion nach der Lesung gab es Wein und Käse von den Organisatoren des Literaturgottesdienstes. Drei von ihnen sind (von links) Britta Weber, Astrid Mulch und Heidi Swietlik.
Foto: Sarah Niemeier

Bad Oeynhausen (WB). Wie viel des Menschen Faber steckt in jedem von uns? Diese Frage diskutierten die Besucher des Literaturgottesdienstes am Samstagabend noch lange nach Ende der Lesung des »Homo Faber« von Max Frisch. In einem Punkt waren sie sich aber fast alle der etwa 200 Besucher einig: Die Lesung war aufwühlend und darum wieder einmal sehr gelungen.

»Ich gehe sehr erfüllt aus diesem Gottesdienst. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Vortragenden Literatur, Musik und Spiritualität verbunden haben«, sagte Petra Henning. »Es passte alles sehr gut zusammen. Literatur und Glaube sind absolut schön verbunden worden«, beschrieb Ruth Sahle, die derzeit als Kurgast in Bad Oeynhausen ist.

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Über Grenzen gehen - Predigt
Von Lars Kunkel (26.06.2007)
Technik sicher das Überleben. Gott setzt den Menschen aber auch Grenzen.
Technik sicher das Überleben. Gott setzt den Menschen aber auch Grenzen.

Predigt zum Literaturgottesdienst - 23. Juni 2007 

Walter Faber steht vor den Filmrollen mit den Ereignissen, die sein Leben verändert haben. „Walter Faber auf dem Schiff", „Walter mit Sabeth". Er sucht eine bestimmte Szene für seinen Geschäftspartner, findet sie nicht sofort und muss alles ansehen. Seine Reisen, sein Abschied aus dem alten Leben, seine Selbstsicherheit, seine Verliebtheit in eine junge Frau, die seine Tochter ist.

Ihm werden die Ereignisse vor Augen geführt und er muss hinsehen. Aus dem distanzierten Betrachter ist ein Sehender geworden. Er sieht sein Leben, sein Schicksal, seine Schuld. Wer hält das aus? Homo Faber möchte sich blenden.

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„Stoff für eine klassische Tragödie“
Von Monika Stcokhausen (24.06.2007)

Sie haben zusammen mit Pfarrer Lars Kunkel (6. v. links) den Literaturgottesdienst vorbereitet: (von links): Jördis Treude, Pit Witt, Astrid Mulch, Simone Homburg, Birgit Kuhlmeier, Lars Kunkel, Britta Weber, Dirk Schormann, Heidi Swietlik und Claudia Sieker
Sie haben zusammen mit Pfarrer Lars Kunkel (6. v. links) den Literaturgottesdienst vorbereitet: (von links): Jördis Treude, Pit Witt, Astrid Mulch, Simone Homburg, Birgit Kuhlmeier, Lars Kunkel, Britta Weber, Dirk Schormann, Heidi Swietlik und Claudia Sieker
Erneut stand ein Klassiker des 20. Jahrhunderts im Zentrum des Literaturgottesdienstes in der Evangelischen Auferstehungskirche: Das vorbereitende Team hatte gemeinsam mit Pfarrer Lars Kunkel Max Frischs 1957 erschienenen Roman „Homo Faber" ausgewählt.

Max Frisch ist einer der großen Moralisten der deutschsprachigen Literatur in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Als Autor von dramatischer und epischer Literatur lässt er den Leser und Zuschauer die Tiefen und Abgründe der menschlichen Seele ausloten und weist ihn gleichzeitig auf den Weg, seine eigenen Schlüsse über das Stück oder den Roman zu ziehen.

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Neuer Gemeindebrief erschienen
Von Lars Kunkel (20.06.2007)
Bewegung ist ein Kinderspiel - der neue Gemeindebrief ist daDer neue Gemeindebrief ist da. Mit Informationen rund um die Gemeinde, Hintergrundberichten und Ankündigungen erscheint der Gemeindebrief der Altstadtgemeinde in einer Auflage von 3500 Exemplaren. Der Gemeindebrief wird an alle Haushalte der Gemeinde verteilt, liegt in der Kirche und im Gemeindehaus aus und steht zum Gemeindebrief 3/2007 bereit.
In Heft 3/2007 blickt Pfarrer Bernhard Silaschi auf seine Zeit als Gemeindepastor zurück. Harald Sieger berichtet über die Arbeit der Kantorei und Pfarrerin Barbara Fischer über die Vorbereitungen zu einem Salbungsgottesdienst mit dem Besuchsdienst "Hand in Hand".
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Gemeinde mit Ziel
Von Lars Kunkel (20.06.2007)
Baustelle Gemeinde
Baustelle Gemeinde
Die Konzeption der Altstadtgemeinde ist bereits im April vom Presbyterium beschlossen worden. Ab sofort steht sie auch zum Download bereit. Die Konzeption umfasst über 30 Seiten und beschreibt und analysiert das aktuelle Gemeindeleben. Außerdem werden Ziele für die nächsten 4 bis 5 Jahre benannt.

Bereits im Jahr 2005 hat die Landessynode allen Gemeinden in der Evangelischen Kirchen von Westfalen den Auftrag erteilt, Klarheit über die Aufgaben vor Ort und das Profil der Gemeinde zu gewinnen. Auch die Gemeinden im Kirchenkreis Vlotho haben sich dieser Herausforderung gestellt.

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Vater vergib!
Von Lars Kunkel (20.06.2007)

nagelkreuz2.gif„Vater, vergib!" Dieser Satz beeindruckt mich tief. Der Dompropst Richard Howard lässt diese Sätze in die Chorwand seiner Kirche meißeln. Einer Kirche, die nur noch als Ruine steht. Wie kann jemand sechs Wochen nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry eine solche Kraft haben? „Vater, vergib!"
Ich kann mich gar nicht wirklich in die Lage dieses Menschen damals im Jahre 1940 setzen, in dem am 14./15. November die Kirche vernichtet wird und über 500 Menschen den Tod finden. „Vater vergib!?" Andere Reaktionen wären vorstellbar. Und nachvollziehbarer. Ohnmacht, Wut und dann Rache. Ein zum Himmel gereckte Faust, ein „warum?" zum Himmel geschrieen und dann der Wunsch, das Gott es ihnen heimzahlen möge.

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Taufe im Kindergartengottesdienst
Von Lars Kunkel (16.05.2007)
Carlotta mit der Taufkerze vom Kindergarten
Carlotta mit der Taufkerze vom Kindergarten
Mit einem fröhlichen Fest wurde im Kindergartengottesdienst Carlotta aus der Pusteblumengruppe getauft. In einem liebevoll vorbereiteten Anspiel erzählten die Kindergartenkinder die Geschichte eines kleinen Mädchens, das bei einem Schäfer zu Besuch ist. Eines Tages geht das Schaf verloren. Während einige meinen, dass es auf ein Schaf mehr oder weniger nicht ankommen, mach sich das Mädchen auf die Suche nach dem verlorenen Schaf. Und als es dieses Schaf endlich findet, verspricht es, fortan persönlich für das Schaf zu sorgen.

Wie sich ein Schäfer um seine Tiere kümmert, hatten die Kindergartenkinder kurz zuvor bei einem Besuch auf dem Bauernhof erfahren. Diese Erlebnisse brachten die Kinder in den Gottesdienst mit ein. Für ihre Taufe hatte sich Carlotta einen Taufspruch aus Psalm 23 ausgesucht. „Der Herr ist mein Hirte", heißt es da im ersten Vers. Und dass Gott sich wie ein guter Hirte um uns Menschen und vor allem um die Kinder kümmert, leuchtete den Kindern natürlich sofort ein.

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Familienzentrum Altstadt
Von Lars Kunkel (15.05.2007)
FamilienzentrumDie Kindergärten der Altstadtgemeinde sind auf dem Weg zum Familienzentrum. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Bad Oeynhausen hat dafür die Weichen gestellt. Der Träger und das pädagogische Team freuen sich sehr über das ihnen entgegen gebrachte Vertrauen. Derzeit wird mit Hochdruck an der Umsetzung der Qualitätsanforderung für die Zertifizierung gearbeitet.
Die beiden Einrichtungen in der Dr.-Louis-Lehmann-Straße und in der Herforder Straße betreuen zusammen fast 160 Kinder. Knapp die Hälfte kommt aus Familien mit Migrationshintergrund.
Insgesamt acht Familienzentren sollen in Bad Oeynhausen entstehen. Bei der Auswahl spielt die Verteilung auf alle Träger eine Rolle. Zudem sollen die Familienzentren von der Innenstadt ausgehend hin zu den Außenbezirken entstehen.

Hauptaufgabe eines Familienzentrums ist es, Familien schon kurz nach der Geburt eines Kindes zu begleiten.

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Konfirmationsjubiläum in der Altstadt-Gemeinde
Von Monika Stockhausen (15.05.2007)
Die goldene Konfirmation feierten: Klaus-Peter Busch, Peter-Karl Kindt, Gerd-Uwe Kubitz, Wulf Meyer, Klaus-Peter Pörtner, Otto Schmidt, Jürgen Schmiedeke, Ursula Siebrasse, Karin Brink, Kirsten Zimmermann, Karin  Fachmann , Marita  Opitz, Dr. Birte  Bruns, Inge Vietzke, Barbara Cordes,  Carsten Schulz-Ninaw , Erika Wolf , Christina Hesterberg, Karin  Meier, Bärbel Niedermowe, Bärbel  Horst, Helga Kreimeier, Brigitte  Heidemann, Ursula  Pfaff
Die goldene Konfirmation feierten: Klaus-Peter Busch, Peter-Karl Kindt, Gerd-Uwe Kubitz, Wulf Meyer, Klaus-Peter Pörtner, Otto Schmidt, Jürgen Schmiedeke, Ursula Siebrasse, Karin Brink, Kirsten Zimmermann, Karin Fachmann , Marita Opitz, Dr. Birte Bruns, Inge Vietzke, Barbara Cordes, Carsten Schulz-Ninaw , Erika Wolf , Christina Hesterberg, Karin Meier, Bärbel Niedermowe, Bärbel Horst, Helga Kreimeier, Brigitte Heidemann, Ursula Pfaff
Lebhafter Austausch von Erinnerungen
Ihrer Konfirmation vor 50, 60 ,70 und 80 Jahren gedachten am Sonntag „Rogate" 32 Jubilare in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt. In einem festlichen Abendmahlsgottesdienst, der von Pfarrer Lars Kunkel gehalten wurde, dankten die Jubilare Gott für alle Bewahrung in ihrem Leben. Die von Kantor Harald Sieger geleiteten Jungbläser  gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
In seiner Predigt stellte Pfarrer Kunkel das Gebet in den Mittelpunkt: So wichtig wie das Gespräch des Einzelnen mit Gott sei auch das Beten in der Gemeinschaft der Mitchristen.
Am Nachmittag kamen die Jubilare nochmals im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zum Kaffeetrinken und zum geselligen Gedankenaustausch zusammen. Dabei erinnerten sich die Goldkonfirmanden besonders lebhaft an ihre Teilnahme an der Einweihung der im Dezember 1956 wieder erbauten Auferstehungskirche.
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Betet!
Von Lars Kunkel (15.05.2007)

Kerzen zum GebetVor einigen Jahren, ich war damals noch ein junger Student, war ich auf dem Kirchentag. Neugierig betrachtete ich die Stände, an denen sich verschiedene Gemeinden und Gruppen vorstellten. Besonders angetan hatten es mir dabei immer die ganz frommen Stände. Dort schlenderte ich immer betont beiläufig vorbei, blätterte ganz unschuldig durch ein paar Broschüren und wartete nur darauf, dass mich jemand ahnungslos ansprach.

Denn ich hatte mich gerade mit wissenschaftlicher Bibelauslegung beschäftigt und freute mich schon auf spannende Diskussionen über die Entstehung der Welt in sieben Tagen und ob Jesus nun wirklich über Wasser gehen könne oder nicht. Auf solche Gespräche war ich gut vorbereitet, und ich liebte Diskussionen über alles.

An einem Stand kam es zu einem langen Gespräch über die Evolution und wie die Welt entstanden sei. Die Diskussion mit der jungen Dame am Infotisch wurde hitzig und immer verbissener.

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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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