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Besuch aus Buxton
Von Lars Kunkel (18.12.2007)
Besuch aus Buxton
Der Besuch aus Buxton am Nagelkreuz
Für fast vier Tage hat eine Abordnung der United Reformed Church of England die Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt besucht. Genau ein Jahr nach der Verleihung des Nagelkreuzes hat die Kirchengemeinde damit erneut Besuch aus England erhalten.

Dreizehn Männer und Frauen, darunter Heike Huschauer und Reverend Peter Meek sowie einige Presbyterinnen und Presbyter aus Buxton und Tideswell, nahmen an einem ausgiebigen Programm teil, dessen Höhepunkt der gemeinsame Besuch des Oratoriums „Der Messias" war. Im Vordergrund standen aber auch persönliche Begegnungen und Gespräche zwischen den Gästen und den Gastfamilien.

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Sollen wir noch warten?
Von Christian Hohmann, MÖWe-Regionaldienst (18.12.2007)

“Bist Du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?” (Matthäus 11, 3)
Das ist die zentrale Frage im heutigen Evangelium. Bist Du der verheißene Messias, der kommen soll? Oder müssen wir auf einen anderen warten, der noch kommen wird?

Wer stellt diese Frage? Einer, der als Prophet Gottes die Menschen damals zur Umkehr gerufen hat, um sie auf das Kommen Gottes vorzubereiten. Einer, der gewagt hat zu sagen: Tut Buße. Kehrt um! Glaubt nicht, Ihr könnt einfach so weiter machen wie bisher. Johannes, der Täufer.

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Glanzvoller „Messias“ mit „Halleluja“ als Zugabe
Von Monika Stockhausen (15.12.2007)

Händels beliebtestes Oratorium in der Auferstehungskirche

messias_dez_2007.jpgEine glanzvolle, Geist und Seele erfrischende Aufführung von Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“ bot die Kantorei an der Auferstehungskirche zusammen mit Orchester und Solisten am Freitag unter Leitung von Kantor Harald Sieger als Auftakt zum dritten Adventssonntag in der Auferstehungskirche.

Händels "Messias" ist ein Werk, das zwar im ersten Teil die Verheißung und die Ankunft des Gottessohnes darstellt, doch ist es kein ausdrücklich auf die Zeit um Weihnachten bezogenes Stück. Es legt vielmehr in Chören und Solostücken noch stärkere Akzente auf die Reflektion der Leidensgeschichte und die Idee der Erlösung des Menschen von Tod und Sünde.

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Die drei Nüsse
Von Lars Kunkel (03.12.2007)

Predigt zum ersten Advent.

In Kern spannend: Der Advent.Kennen Sie das auch? Man nimmt sich eine Nuss vom Teller und freut sich schon auf den leckeren Kern. Vielleicht drückt man erst etwas mit der Hand. Dann sucht man einen Nussknacker und versucht sich damit. Aber Vorsicht.

Nüsse knacken ist eine Kunst. Mit Gewalt geht gar nichts.
Dann bekommt man nur gemahlene Nüsse vermischt mit Schalen. Das macht keinen Spaß. Einige Nüsse sind besonders lecker, aber so furchtbar hart, dass man alles Mögliche anstellen muss, um sie zu öffnen.

Eine harte Nuss ist übrigens auch der Predigttext für den 1. Advent.
Er steht im Brief an die Hebräer. Hebr 10, 19-25

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Freiwilliges Gemeindegeld
Von Pfarrer Lars Kunkel (29.11.2007)
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Jeder Cent zählt
Viele Menschen fragen mich: „Wie kann ich meine Kirchengemeinde unterstützen?“ Weil sie wissen, dass die Gemeinde immer weniger Mittel zur Verfügung hat. Und weil sie sich der Altstadtgemeinde verbunden fühlen. Weil sie die Angebote für Jung und Alt, die vielfältigen Gottesdienste und Konzerte, die Alten– und Kindergartenarbeit schätzen.
In der Altstadtgemeinde haben wir gespart. Aber viel wichtiger ist uns zu investieren: in unser neues Familienzentrum, in die offene Kirche, die Begleitung älterer Menschen. Wir wollen noch mehr Menschen erreichen und wir wollen noch besser für sie da sein. Ist das nicht ein bisschen verrückt angesichts leerer Kassen? Ich meine: Nein! Weil ich weiß, dass viele fragen: „Wie kann ich helfen?“ Wir haben einen Weg gefunden!  
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Selber Denken! - Reformationstag
Von Lars Kunkel (26.10.2007)

Luther richtig freundlichAm 31. Oktober feiern die evangelischen Kirchen den Reformationstag. Kinder vom Kindergottesdienst haben Besucherinnen und Besucher der Innenstadt nach der Bedeutung dieses Festes befragt. Das Ergebnis verwundert nicht: Kaum jemand kann so richtig sagen, was dieser Tag zu sagen hat. Den meisten sagt er jedenfalls nicht viel. Da sollte sich ändern!
Das Anliegen Luthers, für das er leidenschaftlich zu kämpfen bereit war, ist heute Geschichte. Damals ging es um Thesen, die Luther an die Schlosskirche in Wittenberg schlug, um Menschen zum Nachdenken zu bringen. Er wehrte sich gegen den Ablasshandel und dagegen, mit den Ängsten der Menschen Gewinne zu machen.

Besonders herausragend an diesem Thesenanschlag ist: Luther wollte diskutieren.

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Ein evangelisches Markenzeichen
Von Lars Kunkel (26.10.2007)

Kirchwahlen 2008„Aufkreuzen für die Gemeinde" lautet das Motto der Kirchenwahlen, die am 24. Februar 2008 in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) stattfinden. Die Altstadtgemeinde lädt dazu zu einer Gemeindeversammlung am 28. Oktober 2007 im Anschluss an den Gottesdienst in die Auferstehungskirche ein. Weitere Themen sind der neue Gemeindebeirat und Informationen zum Kirchgeld.

Aufkreuzen und Ankreuzen: Alle vier Jahre stehen die Presbyterien, die Leitungsgremien der örtlichen Kirchengemeinden, zur Wahl. Damit eine Wahl zustande kommt, braucht es möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten: Alle volljährigen Frauen und Männer, die zur Gemeinde gehören, können sich zur Wahl stellen.

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Von Engeln behütet
Von Barbara Fischer (11.10.2007)

pressefoto_gottesdienst_engel.jpgEin Abendmahlsgottesdienst  (nicht nur) für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen  wird am Freitag, den  9.November um 15.30 Uhr in der Auferstehungskirche gefeiert. Dabei steht das bekannte Psalmwort   „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten"  im Mittelpunkt des Gottesdienstes.
Bereits zum vierten Mal sind besonders Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, aber auch andere Seniorinnen und Senioren eingeladen, einen Gottesdienst zu feiern, der Erinnerungen weckt.

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Fortbildung Öffentlichkeitsarbeit
Von Wolfgang Siegemund (20.10.2007)
fortbildung.jpgDie Gemeinde will informiert sein. Das ist ihr gutes Recht. Damit sie aber auch richtig erreicht wird, haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgemacht, um an einem Samstag im Innovationszentrum Fennel unter der professionellen Leitung von Thomas Hochstätter die notwendigen Kenntnisse zu erwerben.
 
Das Nagelkreuz ist wieder da.
Von Lars Kunkel (08.10.2007)

nagelkreuz2.gifGenau eine Woche nach dem Diebstahl des Friedenszeichens wurde das Kreuz gestern während des Konzertes von "German Brass" entdeckt. Erika Brinkmann spürte während des Konzertes unter dem Sitzkissen in der hintersten Bank im Kirchraum einen harten Gegenstand. Unter dem Kissen wurde dann das Nagelkreuz gefunden.
Es ist zwar leicht beschädigt, die Freude in der Gemeinde ist jedoch sehr groß. Der Diebstahl des Kreuzes und die Beschädigung der Installation vor Dirk Schormann hatten auch über die Grenzen Bad Oeynhausens hinaus für große Empörung gesorgt. In der Zwischenzeit wurde auch ein Hammer in der Kirche gefunden, mit dem der oder die Täter erfolglos versucht hatten, einen Opferstock aufzubrechen. Vermutlich aus Frustration wurde daraufhin das Kreuz aus dem Sockel gebrochen.

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Auf dem Olymp der Blechbläser
Von Monika Stockhausen (07.10.2007)

„German Brass" gab ein umjubeltes Konzert in der Auferstehungskirche

Ein Konzertereignis allerhöchster Qualität begeisterte am Samstagabend knapp 600 Menschen in der Evangelischen Auferstehungskirche: Das Ensemble „German Brass" wies mit seinem breit gefächerten Programm den Weg zum Olymp der Blechbläser.

Dieses Programm enthielt sowohl Arrangements aus dem riesigen Fundus der klassischen Musik, von Beethovens Klaviersonate über Verdis „Triumphmarsch" aus Aida, die „Tritsch-Tratsch-Polka" von Johann Strauß bis zur „Ungarischen Rhapsodie" von Franz Liszt, als auch Jazz und Folklore aus Nord- und Südamerika, Salon- und Unterhaltungsmusik in bunter Folge.

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Was bleibt?
Von Lars Kunkel (04.10.2007)
Predigt zur Ausstellung "Gräber von Dichtern und Denkern"
Das Grab von Chateaubriandam liegt direkt Meer bei St. Malo in der Bretagne
Das Grab von Chateaubriand
(C) Schirmer / Mosel
Jedes Grab erzählt eine Geschichte. Auf dem Grab von Chateaubriand, es liegt direkt am Meer bei St. Malo in der Bretagne, steht kein Name. Nur ein Schild in der Nähe mit folgender Inschrift: „Ein großer französischer Schriftsteller wollte hier liegen und nichts anderes hören als den Wind und das Meer." Das spricht Bände und zeigt: Eitelkeit, Ironie und die Sehnsucht nach der Weite des Meeres kennzeichnen den, der da liegt.
Ich stelle mir vor, dass es ein schöner Ort für die letzte Ruhe sein muss.
Dort am Meer das Rauschen der Wellen anhören und Weite und Ruhe zu haben. Und doch ist es seltsam. Denn glauben Sie ernsthaft, das Chateaubriand davon etwas mitbekommt in seinem Grabe?
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Auf dass wir klug werden ...
Von Lars Kunkel (04.10.2007)
Predigt zur Ausstellung "Gräber von Dichtern und Denkern".

Die Zeit verrinnt
Die Zeit verrinnt
Quelle: Pixelquelle.de
Der Mensch ist vergänglich. Wir machen Spaziergang über einen Friedhof oder lesen morgens beim Frühstück eine Todesanzeige, und kommen schon mit dem Tod in Berührung.
Mal fast beiläufig bei einer Tasse Kaffee und einem Honigbrötchen, im flüchtigen Blick einen Namen, ein Geburtsjahr und ein Todesdatum, mal sehr konzentriert und nah beim Tod eines lieben Menschen. Der Mensch ist sterblich. So ist das.
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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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