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Mit der Gitarre in südliche Gefilde
Von Monika Stockhausen (23.04.2008)
080421_konzert.jpgAls gern gesehener Gast war der Gitarrist Hein Brüggen bereits zum dritten Mal in der Auferstehungskirche zu hören. Dieses Mal hatte der Künstler ausschließlich Musik aus Spanien und Lateinamerika in seinem Programm und entführte die Hörer damit in südliche Gefilde.

Mit zwei Kompositionen von Fernando Sor, dem Begründer der klassischen Gitarrenmusik in Spanien, eröffnete Hein Brüggen sein gut einstündiges Recital: Die beiden Etüden in h-Moll und e-Moll präsentierte der Künstler mit ausgefeilter Technik und hohem Sinn für klangliche Raffinesse. Auch Sors Variationen über das von vielen Komponisten behandelte berühmte Thema der „Folie d'Espagne" erklangen fein ziseliert und nuancenreich.
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Kindergottesdienst über süße Freiheit
Von Lars Kunkel (17.04.2008)
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Keine leichte Aufgabe. Kinder spielen den Durchzug durch das Schilfmeer.
Auch heute gibt es noch Menschen, die wie Sklaven leben und arbeiten müssen. Diese Entdeckung machten die Kinder und Jugendlichen beim Kindergottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt zum Thema „Die süße Freiheit".
Die Kinder hörten die biblische Geschichte von der Befreiung der Sklaven aus Ägypten. Passend zu den einzelnen Stationen Aufbruch, Durchzug durchs Meer und Manna in der Wüste hatten sich das Team vom Kindergottesdienst spannende Spiele ausgedacht.
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Hoffnungslos religiös
Von Lars Kunkel (15.04.2008)
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Menschen sind religiös. Über 70% der Menschen glauben an die Macht des Gebetes.
Quelle: Pixelio.de

„Die Menschen sind hoffnungslos religiös." So hat es mal jemand im Scherz gesagt, aber im Kern stimmt es doch. Fast jeder Mensch hat etwas, an das er glaubt. Stille Stoßgebete vor Klassenarbeiten, Horoskope am Frühstückstisch, tiefste Frömmigkeit.

Gibt es überhaupt einen Menschen, der nicht zumindest mit einer höheren Macht rechnet? Einem Schicksal, einem Gott? Klaus Peter Jörns hat in seinem spannenden Buch „Die neuen Gesichter Gottes" sehr genau untersucht, was Menschen glauben. Betrachtet man erst einmal die großen Religionen und die vielen kleinen Alltagsaberglauben, fast wird einem schwindelig ob der Vielzahl an Spielarten der Religion und dessen, was geglaubt wird. Es gibt keinen einheitlichen Glauben.

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Konfirmation 2008
Von Lars Kunkel (10.04.2008)
alstadt_grn.jpg22 Jungen und Mädchen aus der Altstadtgemeinde sind in einem festlichen Gottesdienst in der Auferstehungskirche konfirmiert worden. Damit geht eine lange und intensive Zeit der Vorbereitung zu Ende. Doch die Konfirmation ist kein Abschluss, sondern eine Station auf dem Weg als Christ.
In der Altsatdtgemeinde finden die Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Bereits seit einiger Zeit gibt es eine Jugendarbeit in der Altstadt, die bald im Kirchturm einen Raum erhält. Für dessen Umgestaltung ist eine Kollekte im Gottesdienst gesammelt wurden. Dabei sind 1.200 Euro gespendet worden. Auch im Kindergottesdienst arbeiten Jugendliche im Vorbereitungsteam und in der Kochgruppe mit.

Die Rede der Eltern von Dorothee Dorn
Die Rede der Jugendmitarbeiter
Die Predigt zur Konfirmation
Die Bilder von der Konfirmation (C) Uwe Heitland
 
Überraschung! - Konfirmation 2008
Von Lars Kunkel (10.04.2008)
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Schmecken jedem: Süße Überrschungen im Leben
Vielleicht kennt Ihr auch die Leute, die immer an der Kasse vom Supermarkt stehen, hinter ihnen steht eine Schlange bis zur Obsttheke, man selbst hat es eilig, und diese Leute stehen da in aller Gemütlichkeit vor einer riesigen Palette mit rot-weißen Eiern, nehmen jedes Ei einzeln in die Hand, prüfen das Gewicht, schütteln das Ei, runzeln die Stirn und legen es dann weg, um sich gleich das nächste einer geheimwissenschaftlichen Prüfung zu unterziehen. Halloooooo?!
Die kleinen Dinger heißen doch Überraschungseier und deren Sinn ist es doch, sich überraschen zu lassen. Ich verstehe das nicht. Warum überlassen gerade die größten Ü-Eier Fans nichts dem Zufall? Es ist doch so langweilig, wenn nichts Überraschendes passiert. Und langweilig war Euch nie in der Konfirmandenzeit.
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Stabübergabe im Presbyterium
Von Online-Redaktion (31.03.2008)
presbyz_einfhrung2.jpg In einem Festgottesdienst am Sonntag "Quasimodogeniti" wurden die neuen Presbyteriumsmitglieder in ihr neues Amt eingeführt. Zugleich wurden die ausscheidenden Männer und Frauen im Leitungsgremium der Kirchengemeinde verabschiedet.
In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Lars Kunkel die Presbyterinnen und Presbyter daran, dass das Evangelium Mut zum Handeln mache, aber auch vor Überforderung bewahre. Neu im Presbyterium sind Renate Landwehr und Christian Polenz. Ausgeschieden sind Heinrich Deppe, Dr. Hanna Dose, Jochen Ganz und Udo Schlemme. 
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Männer munter machen
Von Lars Kunkel (31.03.2008)

Predigt zum Sonntag Quasimodogeniti 


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Evangelium und Milch machen munter
Quelle:
www.pixelio.de

Milch macht müde Männer munter! Diesen herrlichen Werbespruch aus den 50er Jahren mit den 5Ms vergisst man nicht so schnell. Und deshalb kam er mir beim Nachdenken über den heutigen Sonntag sofort in den Sinn. Denn auch heute geht es um Milch und um müde Männer.

Müde geworden sind die Männer Israels im Babylonischen Exil. Sie haben keinen Mut mehr. Sie fühlen sich verlassen von dem Gott, von dem sie viel erwartet hatten. Sie glaubten, dass dieser Gott ihnen immer Kraft geben würde, dass er Israel zu Ansehen und Stärke führen würde. Sie waren einmal Feuer und Flamme und doch - jetzt waren SIE nur noch ausgebrannt.
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Lyrik und Jazz beim Feierabendmahl
Von Online-Redaktion (21.03.2008)

Christliche Tradition neu belebt

 

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Abendmahl mit Brot, Wein und Musik am Gründonnerstag
Das „Ma(h)l anders“ am Vorabend des Karfreitag fand in der Evangelischen Altstadt-Gemeinde bereits zum weiten Mal statt. Die ungewöhnliche Mischung als liturgischen Formen, Jazz und einem feierlichen Mahl erfreut sich zunehmender Beliebtheit und belebt die christliche Tradition des Gründonnerstags neu.
Am Tisch sitzen bedeutet: Wir vertragen uns, wir sind Freunde, wir teilen, was wir haben. So ist es auch am Gründonnerstag, aber es ist auch ein anderes Mahl. Ein Ma(h)l anders.
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Der neue Gemeindebrief ist da
Von Lars Kunkel (13.03.2008)
gbrief2-2008.jpgDer neue Gemeindebrief ist da und wird derzeit an alle Haushalte in der Altstadt verteilt. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema "Ehrenamt". Ausführlich werden die neuen Presbyterinnen und Presbyter vorgstellt und auf die Arbeit der nun ausscheidenen Presbyteriumsmitglieder zurückgeblickt. Weitere Themen sind der Mitarbeiterabend und Fragen und Antworten rund um das Thema Kirchgeld. 

Die im Gemeindebrief genannten Bildgallerien finden Sie hier:
Bilder vom Kindergottesdienst
Bilder vom Mitarbeiterabend
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Kein Glaubensleben ohne Zweifel
Von Monika Stockhausen (05.03.2008)

Erste Thomas-Messe in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Claudia Sieker vom Vorbereitungsteam der Thomas-Messe, an der „Klagemauer“. Foto: Monika Stockhausen
Claudia Sieker vom Vorbereitungsteam der Thomas-Messe, an der „Klagemauer“. Foto: Monika Stockhausen
Unter dem Motto „Zweifel los" feierten Menschen aus dem Kirchenkreis Vlotho in der Evangelischen Auferstehungskirche zum ersten Mal eine Thomas-Messe. Die auf der Suche nach neuen spirituellen Erfahrungs- und Ausdrucksformen in Helsinki entstandene Gottesdienstform wurde von einem Vorbereitungskreis im Kirchenkreis Vlotho umgesetzt und enthielt neben Vertrautem wie Predigt, Gebet und Lied auch neue Angebote.

So gab es die Möglichkeit,  Bedrückendes in Form eines Schuldsteines am Versöhnungskreuz niederzulegen, Klagen und Fragen aufzuschreiben und an einer Klagemauer niederzulegen, sich salben und segnen zu lassen, oder Texte zum Nach - und Weiterdenken auf sich wirken zu lassen.

Die Veranstalter hatten die Orte für diese unterschiedlichen Erfahrungen im ganzen Kirchenraum verteilt. Die Angebote wurden sehr intensiv und aufmerksam aufgenommen.

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Bündnis für Familie im Gemeindehaus
Von Online-Redaktion (05.03.2008)

080304_familie.jpg„Die Familie soll in einer Zeit, in der man von allen Menschen Flexibilität fordert, kein Holzbein werden", so brachte es Superintendent Andreas Huneke bei seinem Grußwort in der der Gründungsveranstaltung des lokalen Bündnisses für Familien im Dietrich - Bonhoeffer - Haus auf den Punkt. Viele sind gefragt, damit Familien heute in vielfältiger Weise unterstützt werden.
Auch die Stadt ist ebenso wie die Kirchengemeinden gefordert, damit junge Familien über die Kinderbetreuung hinaus ein Umfeld finden, in dem sie sich gut entfalten können und wo jeder zu seinem Recht kommt. Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann weist auf die Tatsache hin, dass derzeit die Zahl der Pkw-Zulassungen steigt, die Bevölkerungszahl hingegen abnimmt.

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Weltgebetstag
Von Barbara Fischer (03.03.2008)
titel_wgt_2008.jpgIn mehr als 170 Ländern wird am Freitag den 7.März weltweit der Weltgebetstag gefeiert und wir feiern gleich zweimal: Um 10.00 Uhr  und um 18.00 Uhr sind die Gottesdienste in der Heilig-Geist-Kirche. Anschließend wird zum guyanesischen Buffet geladen.
Aus Guyana, einem kleinen südamerikanischen Land am karibischen Meer kommt in diesem Jahr die Liturgie zum Gottesdienst und seit Wochen beschäftigen sich Frauen aus der Altstadt-, der Wicherngemeinde, der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul und  der freikirchlichen Christusgemeinde mit dem Land Guyana und den Ideen, Gedanken und Entwürfen der guyanischen Frauen, um  den Weltgebtstag in Bad Oeynhausen vorzubereiten. Auch diverse Rezepte wurden bereits ausprobiert, um am Weltgebetstag nach den Gottesdiensten zu einem landestypischem Buffet laden zu können.
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"Wo soll das noch hinführen?"
Von Lars Kunkel (18.02.2008)

bruecke.jpg„Wo soll das noch hinführen?" Von älteren Menschen hört man manchmal diese Frage, die vielen Menschen durch den Kopf geht. In der Frage liegt Besorgnis und Ratlosigkeit. Und das, obwohl wir eigentlich heute mehr wissen denn je. Wir haben das Weltall erforscht, Computer berechnen das Wetter, wir wissen, warum wir eine Grippe bekommen und was man dagegen tun kann.
Wissen ist Macht, Wissen ist Kontrolle, und trotzdem fühlen sich viele ohnmächtig. Da wird einfach das Nokia-Werk in Bochum geschlossen. Da wird geredet von Globalisierung und geänderten Produktionsbedingungen, und wir ahnen, dass hinter dieser faktischen Existenzvernichtung keine Naturkatastrophe, sondern irgendeine Logik steckt. Die wir aber leider nicht begreifen. Und dass und wie  steinreiche Manager ihre Millionen in Lichtenstein verstecken, kann sich nicht einmal ein sehr phantasiebegabter Normalverdiener auch nur vorstellen. Keiner, der immer nur Nullrunden kriegt. Keiner, der brav seine Steuern zahlt, wie Millionen. Manchmal ist man ratlos. Manchmal wütend.

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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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