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Talk am Taufstein
Von Administrator (03.11.2008)

talk.jpgMit strahlenden Gesichtern verließen die Besucherinnen und Besucher am Reformationstag die Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen. Dieser Gottesdienst war etwas Besonderes und beeindruckte evangelische und katholische Christen gleichermaßen. Denn eines der wichtigsten Feste der Evangelischen Kirche wurde in Bad Oeynhausen als ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Selbstverständlich ist das nicht.

Pfarrer Alfons Runte von der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul und Lars Kunkel aus der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt hatten gemeinsam zu einem Gottesdienst am Reformationstag eingeladen und die klassische Predigt durch einen „Talk am Taufstein“ ersetzt. Und diesen Anspruch nahmen die beiden Theologen sehr ernst: In einem lebendigen und spontanen Dialog tauschten sich die beiden Pfarrer am Taufstein über die Aufgaben und Anliegen beider Gemeinden aus.  
 

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Thomasmesse
Von Administrator (14.10.2008)
081011_thomasmesse.jpgAm Sonntag, 19. Oktober um 19 Uhr findet in der Evangelischen Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen eine Thomasmesse statt. Im Mittelpunkt steht die spannende und ungewöhnliche Frage: „Macht Glaube schön?“. Das Thema „Schönheit“ beschäftigt wohl fast jeden Menschen. Die Thomasmesse lädt zu einer vielleicht ungewohnten Sichtweise darauf ein.

Die Thomasmesse ist ein Angebot für Menschen, die mit Gott und der Welt und dem Leben noch nicht „fertig“ sind – die sich vielleicht in einem herkömmlichen Gottesdienst nicht so recht zuhause fühlen oder mit der Kirche allgemein nicht viel im Sinn haben, aber die inmitten ihrer Zweifel, Fragen und Probleme auf der Suche sind und dabei auch herausfinden wollen, was es mit dem Glauben auf sich hat.
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DANKE!
Von Lars Kunkel (06.10.2008)

Predigt zum Erntedankfest 2008

erntedank600.jpg„Danke!“ Der Dank hat am Erntedankfest das erste Wort und steht noch vor dem Predigttext. Dieser steht im Hebräerbrief, Kapitel 13: „Lasst uns nun durch Christus Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Gutes tun und mit anderen teilen, vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott.“
Gott loben und danken und Gutes tun und Teilen gehören zusammen. Doch der Dank kommt zuerst. Wir Menschen können zwar säen, gießen, kultivieren und ernten. Aber wir können es nicht machen, dass etwas wächst und zu etwas Wunderbarem gedeiht. Das Beste im Leben wird uns geschenkt: das Leben, die Liebe, die Freundschaft, das Lachen eines Kindes, ein roter Apfel. Jeder kann selbst seine Dankesliste schreiben. In alledem liegt das Wunder des Lebens. Darüber können wir staunen und uns freuen und von Herzen danken.
So wie auch für die vielen Menschen, die etwas Gutes tun, indem sie Zeit oder Geld einbringen.
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Wo bleibt die Menschenwürde?
Von Administrator (02.10.2008)

Friedenspreisträger Frank Gockel zu Gast beim Dekadekreis

080929_dekade.jpg„Die Menschenrechte stehen im zweiten Halbjahr im Zentrum der Veranstaltung des Dekadekreises zur Überwindung von Gewalt“, so Pfarrer i. R. Peter-Michael Voss zu Beginn der Vortragsveranstaltung mit Friedenspreisträger Frank Gockel im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Frank Gockel, dem im Jahr 2005 der Aachener Friedenspreis verliehen wurde, engagiert sich seit über 10 Jahren in der Flüchtlingsberatung und ist Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“
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„Es ströme das Recht wie Wasser“
Von ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER (mit freundlicher Genehmigung der NW) (03.09.2008)

Der Gedenkbrunnen an der Auferstehungskirche ist den jüdischen Bürgern gewidmet

gedenkbrunnen.jpgWie Saatgut wirken die vier kleinen Steine, die jüdische Besucher oben auf dem mehrere Tonnen schweren Findling am Gedenkbrunnen vor der Auferstehungskirche zurück gelassen haben. Vor sechs Jahren sorgte er als Stein des Anstoßes für eine hitzige Auseinandersetzung zwischen den Anhängern des Gedenkbrunnens und den Gegnern – den Altstädter Schützen und der Löschgruppe Altstadt der Feuerwehr.

175 jüdische Bürger lebten vor dem Terrorregime der Nationalsozialisten in Bad Oeynhausen und der Umgebung. Niemand von ihnen überlebte in der Heimat. Sie emigrierten, wurden deportiert oder ermordet. Als 2001 die Neugestaltung des Vorplatzes der Auferstehungskirche geplant wurde, sollte das Gedenken an diese 175 Mitbürger einen Ort bekommen.

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„Begegnungen" im Spiegel der Kunst
Von Hartmut Birkelbach (Kulturreferat KuK!) (03.09.2008)

Ausstellung in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen

photo_schererm.jpgAm Sonntag, dem 7. September, wird in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen eine Ausstellung mit Arbeiten des Bielefelder Künstlers Uwe Scherer eröffnet: Schon der Gottesdienst um 10.oo Uhr wird auf das Thema der Ausstellung „Begegnungen" eingehen, und im Anschluss findet in Anwesenheit des Künstlers ein Empfang zur Ausstellungseröffnung statt.

„Begegnungen" sind ein zentrales Lebensthema von Uwe Scherer. 1942 geboren, hat er nach seinem Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Pädagogik in Frankfurt und Wien in verschiedenen Bereichen menschlicher Begegnungen als Therapeut gearbeitet - über lange Jahre als Leiter einer Familienberatungsstelle.

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Die Geschichte des Eichmeisters Eibenschütz
Von Monika Stockhausen (01.09.2008)

„Das falsche Gewicht“ von Joseph Roth im Gottesdienst bei den „Poetischen Quellen“

team_ligo2.jpgDie Erwartungen der Veranstalter wurden sicherlich übertroffen: Rund 320 Besucherinnen und Besucher kamen zum Literaturgottesdienst, der in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Poetischen Quellen auf der Naturbühne der „Aqua magica“ stattfand. 
Der Sonntagmorgen des Literaturfestes war dem gemeinsamen Nachdenken über Joseph Roths Roman „Das falsche Gewicht“ gewidmet, der im Jahr 1937 erstmals erschien.
Das strahlende Sommerwetter lockte sicherlich ebenso wie die Präsentation der Geschichte um den Eichmeister Anselm Eibenschütz, die vom Team des Literaturgottesdienstes szenisch gelesen wurde.
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Das richtige Gewicht (Predigt)
Von Administrator (01.09.2008)

Predigt zum Literaturgottesdienst an den Poetischen Quellen 2008

josephroth.jpg„Es war einmal.“ Wie ein Märchen beginnt die Geschichte des redlichen Eichmeisters Anselm Eibenschütz. Doch seine Lebensgeschichte ist in Wirklichkeit ein Drama. Anselm Eibenschütz versucht, in einer Welt ohne Recht und Gerechtigkeit redlich zu bleiben. Und er wird darin zu einer tragischen Figur, die an den eigenen Grundsätzen zerbricht. Dem Eichmeister wird sein eigenes Gesetz zum Verhängnis, indem er es gnadenlos Buchstabe für Buchstabe anwendet. Das wird ihm zu Verhängnis.
Als Soldat lebte Eibenschütz noch in einer geordneten Welt. Die Kaserne gab ihm Sicherheit. Er brauchte nichts zu entscheiden, sein Gewissen nicht zu belasten. Hier fühlte sich der Eichmeister seltsam geborgen. Zlotgorod ist anders. Hier betrügt jeder jeden. Die Menschen sind arm, die Sitten verfallen. Und die Gewichte der Händler sind falsch. Falls es hier Regeln gibt, sind sie dem Eichmeister fern. Anselms Aufgabe ist es nun, das Recht durchzusetzen. Er prüft die Gewichte. Er vermisst die Kaserne, das geregelte und klare Leben. Er wird belogen und einsamer. Seine Frau betrügt ihn. Alles gerät aus den Fugen.
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Literaturgottesdienst an den Poetischen Quellen
Von Online-Redaktion (31.08.2008)

„Das falsche Gewicht“ von Joseph Roth 
Die Erwartungen der Veranstalter wurden sicherlich übertroffen: Rund 320 Besucherinnen und Besucher kamen zum Literaturgottesdienst, der in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Poetischen Quellen auf der Naturbühne der „Aqua magica“ stattfand. Der Sonntagmorgen des Literaturfestes war dem gemeinsamen Nachdenken über Joseph Roths Roman „Das falsche Gewicht“ gewidmet, der im Jahr 1937 erstmals erschien.

Das strahlende Sommerwetter lockte sicherlich ebenso wie die Präsentation der Geschichte um den Eichmeister Anselm Eibenschütz, die vom Team des Literaturgottesdienstes szenisch gelesen wurde.

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Ein zauberhafter Nachmittag für Jung und Alt
Von Barbara Fischer (18.08.2008)

img_1700.jpgDa staunte nicht nur Tore: Aus seinem T-Shirt zog der Zauberer Samoti ein rotes Tuch und Julia purzelten wie von Zauberhand Bälle aus den Händen. Geldscheine vermehrten sich, Knoten wanderten und abgeschnittene Seile wuchsen immer wieder nach.

Beim Sommerfest im Dietrich Bonhoeffer Haus wurden alle verzaubert:  die Kinder vom Kindergarten Altstadtspatzen ebenso wie Bewohnerinnen und Bewohner mehrerer Seniorenheime und die Frauen und Männer vom Gesprächskreis und dem Montagstreffen.
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Erfolgreicher Jungbläserkurs 2008
Von Harald Sieger (16.08.2008)
 

jungblser_2008.jpgNeun Kinder sind in den letzten beiden Wochen der Sommerferien zusammengekommen, um das Spiel auf der Trompete erlernen.

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Und wenn das Ende nahe ist?
Von Lars Kunkel (21.07.2008)

Predigt zum 9. Sonntag n. Trinitatis

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Quelle:Pixelio
Das Ende aller Dinge ist nahe. Ein solcher Satz war für die Christen um 90 nach Christus herum eine ganz vertraute Vorstellung. Sie rechneten damit, dass das Reich Gottes, das mit Jesus Christus angefangen hatte, bald vollendet würde und das Ende dieser Welt bevorstünde. Die zunehmenden Christenverfolgungen, das gefährliche Leben der Christen, Armut und die misstrauischen Blicke der Nichtchristen prägten das Bild.
Das Ende aller Dinge ist nahe. Heute, über 1900 Jahre später, ist dieser Satz uns eher fremd. Ein konkretes nahes Ende der Welt erwarten lediglich bestimmte Sekten.
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In die Tiefe gehen
Von Lars Kunkel (30.06.2008)

„Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet."

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In die Tiefe der Seele gehen Quelle: Pixelio
Petrus sagt das müde und resigniert, er weiß, wovon er spricht. Fischen bei Nacht ist kein Segeltörn im Sonnenschein. Seit Kindheit an fährt Petrus hinaus auf den See. Er hat das Fischen von seinem Vater gelernt und der hat es von seinem Vater. Jeder in der Hüttensiedlung ist Fischer. Und jeder kennt jemanden, dem die bösen Fallwinde das Boot zum Kentern gebracht haben.
Manch einer wird bis heute vermisst. Fischen ist harte Arbeit, Tag ein, Tag aus. Leben kann man davon kaum. Die Preise fallen, der Druck wird täglich mehr. Wie lange wird das noch weitergehen?
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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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