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Wo bleibt die Menschenwürde?
Von Administrator (02.10.2008)

Friedenspreisträger Frank Gockel zu Gast beim Dekadekreis

080929_dekade.jpg„Die Menschenrechte stehen im zweiten Halbjahr im Zentrum der Veranstaltung des Dekadekreises zur Überwindung von Gewalt“, so Pfarrer i. R. Peter-Michael Voss zu Beginn der Vortragsveranstaltung mit Friedenspreisträger Frank Gockel im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Frank Gockel, dem im Jahr 2005 der Aachener Friedenspreis verliehen wurde, engagiert sich seit über 10 Jahren in der Flüchtlingsberatung und ist Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“
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„Es ströme das Recht wie Wasser“
Von ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER (mit freundlicher Genehmigung der NW) (03.09.2008)

Der Gedenkbrunnen an der Auferstehungskirche ist den jüdischen Bürgern gewidmet

gedenkbrunnen.jpgWie Saatgut wirken die vier kleinen Steine, die jüdische Besucher oben auf dem mehrere Tonnen schweren Findling am Gedenkbrunnen vor der Auferstehungskirche zurück gelassen haben. Vor sechs Jahren sorgte er als Stein des Anstoßes für eine hitzige Auseinandersetzung zwischen den Anhängern des Gedenkbrunnens und den Gegnern – den Altstädter Schützen und der Löschgruppe Altstadt der Feuerwehr.

175 jüdische Bürger lebten vor dem Terrorregime der Nationalsozialisten in Bad Oeynhausen und der Umgebung. Niemand von ihnen überlebte in der Heimat. Sie emigrierten, wurden deportiert oder ermordet. Als 2001 die Neugestaltung des Vorplatzes der Auferstehungskirche geplant wurde, sollte das Gedenken an diese 175 Mitbürger einen Ort bekommen.

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„Begegnungen" im Spiegel der Kunst
Von Hartmut Birkelbach (Kulturreferat KuK!) (03.09.2008)

Ausstellung in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen

photo_schererm.jpgAm Sonntag, dem 7. September, wird in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen eine Ausstellung mit Arbeiten des Bielefelder Künstlers Uwe Scherer eröffnet: Schon der Gottesdienst um 10.oo Uhr wird auf das Thema der Ausstellung „Begegnungen" eingehen, und im Anschluss findet in Anwesenheit des Künstlers ein Empfang zur Ausstellungseröffnung statt.

„Begegnungen" sind ein zentrales Lebensthema von Uwe Scherer. 1942 geboren, hat er nach seinem Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Pädagogik in Frankfurt und Wien in verschiedenen Bereichen menschlicher Begegnungen als Therapeut gearbeitet - über lange Jahre als Leiter einer Familienberatungsstelle.

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Die Geschichte des Eichmeisters Eibenschütz
Von Monika Stockhausen (01.09.2008)

„Das falsche Gewicht“ von Joseph Roth im Gottesdienst bei den „Poetischen Quellen“

team_ligo2.jpgDie Erwartungen der Veranstalter wurden sicherlich übertroffen: Rund 320 Besucherinnen und Besucher kamen zum Literaturgottesdienst, der in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Poetischen Quellen auf der Naturbühne der „Aqua magica“ stattfand. 
Der Sonntagmorgen des Literaturfestes war dem gemeinsamen Nachdenken über Joseph Roths Roman „Das falsche Gewicht“ gewidmet, der im Jahr 1937 erstmals erschien.
Das strahlende Sommerwetter lockte sicherlich ebenso wie die Präsentation der Geschichte um den Eichmeister Anselm Eibenschütz, die vom Team des Literaturgottesdienstes szenisch gelesen wurde.
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Das richtige Gewicht (Predigt)
Von Administrator (01.09.2008)

Predigt zum Literaturgottesdienst an den Poetischen Quellen 2008

josephroth.jpg„Es war einmal.“ Wie ein Märchen beginnt die Geschichte des redlichen Eichmeisters Anselm Eibenschütz. Doch seine Lebensgeschichte ist in Wirklichkeit ein Drama. Anselm Eibenschütz versucht, in einer Welt ohne Recht und Gerechtigkeit redlich zu bleiben. Und er wird darin zu einer tragischen Figur, die an den eigenen Grundsätzen zerbricht. Dem Eichmeister wird sein eigenes Gesetz zum Verhängnis, indem er es gnadenlos Buchstabe für Buchstabe anwendet. Das wird ihm zu Verhängnis.
Als Soldat lebte Eibenschütz noch in einer geordneten Welt. Die Kaserne gab ihm Sicherheit. Er brauchte nichts zu entscheiden, sein Gewissen nicht zu belasten. Hier fühlte sich der Eichmeister seltsam geborgen. Zlotgorod ist anders. Hier betrügt jeder jeden. Die Menschen sind arm, die Sitten verfallen. Und die Gewichte der Händler sind falsch. Falls es hier Regeln gibt, sind sie dem Eichmeister fern. Anselms Aufgabe ist es nun, das Recht durchzusetzen. Er prüft die Gewichte. Er vermisst die Kaserne, das geregelte und klare Leben. Er wird belogen und einsamer. Seine Frau betrügt ihn. Alles gerät aus den Fugen.
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Literaturgottesdienst an den Poetischen Quellen
Von Online-Redaktion (31.08.2008)

„Das falsche Gewicht“ von Joseph Roth 
Die Erwartungen der Veranstalter wurden sicherlich übertroffen: Rund 320 Besucherinnen und Besucher kamen zum Literaturgottesdienst, der in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Poetischen Quellen auf der Naturbühne der „Aqua magica“ stattfand. Der Sonntagmorgen des Literaturfestes war dem gemeinsamen Nachdenken über Joseph Roths Roman „Das falsche Gewicht“ gewidmet, der im Jahr 1937 erstmals erschien.

Das strahlende Sommerwetter lockte sicherlich ebenso wie die Präsentation der Geschichte um den Eichmeister Anselm Eibenschütz, die vom Team des Literaturgottesdienstes szenisch gelesen wurde.

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Ein zauberhafter Nachmittag für Jung und Alt
Von Barbara Fischer (18.08.2008)

img_1700.jpgDa staunte nicht nur Tore: Aus seinem T-Shirt zog der Zauberer Samoti ein rotes Tuch und Julia purzelten wie von Zauberhand Bälle aus den Händen. Geldscheine vermehrten sich, Knoten wanderten und abgeschnittene Seile wuchsen immer wieder nach.

Beim Sommerfest im Dietrich Bonhoeffer Haus wurden alle verzaubert:  die Kinder vom Kindergarten Altstadtspatzen ebenso wie Bewohnerinnen und Bewohner mehrerer Seniorenheime und die Frauen und Männer vom Gesprächskreis und dem Montagstreffen.
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Erfolgreicher Jungbläserkurs 2008
Von Harald Sieger (16.08.2008)
 

jungblser_2008.jpgNeun Kinder sind in den letzten beiden Wochen der Sommerferien zusammengekommen, um das Spiel auf der Trompete erlernen.

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Und wenn das Ende nahe ist?
Von Lars Kunkel (21.07.2008)

Predigt zum 9. Sonntag n. Trinitatis

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Quelle:Pixelio
Das Ende aller Dinge ist nahe. Ein solcher Satz war für die Christen um 90 nach Christus herum eine ganz vertraute Vorstellung. Sie rechneten damit, dass das Reich Gottes, das mit Jesus Christus angefangen hatte, bald vollendet würde und das Ende dieser Welt bevorstünde. Die zunehmenden Christenverfolgungen, das gefährliche Leben der Christen, Armut und die misstrauischen Blicke der Nichtchristen prägten das Bild.
Das Ende aller Dinge ist nahe. Heute, über 1900 Jahre später, ist dieser Satz uns eher fremd. Ein konkretes nahes Ende der Welt erwarten lediglich bestimmte Sekten.
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In die Tiefe gehen
Von Lars Kunkel (30.06.2008)

„Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet."

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In die Tiefe der Seele gehen Quelle: Pixelio
Petrus sagt das müde und resigniert, er weiß, wovon er spricht. Fischen bei Nacht ist kein Segeltörn im Sonnenschein. Seit Kindheit an fährt Petrus hinaus auf den See. Er hat das Fischen von seinem Vater gelernt und der hat es von seinem Vater. Jeder in der Hüttensiedlung ist Fischer. Und jeder kennt jemanden, dem die bösen Fallwinde das Boot zum Kentern gebracht haben.
Manch einer wird bis heute vermisst. Fischen ist harte Arbeit, Tag ein, Tag aus. Leben kann man davon kaum. Die Preise fallen, der Druck wird täglich mehr. Wie lange wird das noch weitergehen?
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Gemeindebrief zum Familienzentrum
Von Lars Kunkel (24.06.2008)
titel_gemeindebrief_3-2008.jpgDer neue Gemeindebrief ist erschienen. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist das Familienzentrum der Altstadtgemeinde. Vorgestellt werden die neue Familienberatung im Bonhoeffer-Haus und die Angebote des Familienzentrums. Ein Interview mit Christiane Schwarze-Kipp gibt Hintergrundinfos zum Thema Damilienberatun der Diakonie.
Der Gemeindebrief ist in einer Auflage von 3500 Exemplaren erschienen und an alle Haushalte in der Altstadt verteilt worden. Sollten Sie aus irgendeinem Grund kein Exemplar erhalten haben, wenden Sie sich bitte an unser Gemeindebüro. Weitere Exemplare liegen auch in der Kirche und in den Kindergärten aus.
Gemeindebrief 3/2008 Gemeindebrief 3/2008 10.73 Mb
 
Gemeindebericht 2008
Von Lars Kunkel (23.06.2008)
sommerfest_net.jpgDas Presbyterium der Altstadtgemeinde hat den "Bericht der Gemeinde 2008" veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Gemeindearbeit stand in diesem Berichtszeitraum das Thema "Familie". Seit knapp einem Jahr ist die Kirchengemeinde Träger des Evangelischen Familienzentrums Bad Oeynhausen-Altstadt.
Vielfältige neue Aufgaben sind damit auf die Mitarbeitenden zugekommen.
Während in einigen Bereichen neu Aufgaben hinzugekommen sind, ist der Personalstand weiter verringert worden. Mit dem Wechsel von Pfarrer Silaschi zum EPiD steht der Gemeinde nur noch ein Gemeindepfarrer zur Verfügung. Das Presbyterium hat zudem festgestellt, dass viele Ziele der Gemeindekonzeption vom April 2007 bereits umgesetzt werden konnten.
Bericht der Gemeinde 2008 Bericht der Gemeinde 2008  238.42 Kb
 
Von 0 auf 100 in vierzehn Tagen
Von Harald Sieger (05.06.2008)

Posaunenchor bietet Jungbläserkurs für 10 Kinder an

trompeten_007.jpgDie Bläser der evangelischen Posaunenchöre bilden eine der größten Gemeinschaften innerhalb der verfassten Kirche. Besonders eindrucksvoll wurde das auf dem Deutschen Evangelischen Posaunentag in Leipzig mit über 16000 teilnehmenden Bläsern unter Beweis gestellt.
Einerseits bereichern unsere Posaunenchöre das gemeindliche Leben durch das Musizieren in Gottesdiensten und auf Gemeindefeiern, durch Ständchen in Altenheimen und Krankenhäusern. Sie sind aber auch eine unersetzliche Mitarbeitergruppe bei Großveranstaltungen wie dem Evangelischen Kirchentagen.
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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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