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Bildergeschichten vom Altsein
Von Anja Brandt (30.03.2010)

100329_fotograf_joerg_kassuehlke_web.jpgIn der Auferstehungskirche sind Fotografien von Menschen ausgestellt, die so manches gesehen und erlebt haben. Deren faltige Gesichter und runzelige Hände oft mehr erzählen, als ein dickes Buch. Manche haben Krieg und Hunger erlebt, untergegangene politische Systeme, verändertes soziales Zusammenleben. Ein Grund für Jörg Kassühlke mit der Kamera genauer hinzuschauen.

Jeder will es werden, niemand will es sein. „Altern ist schon eine Zumutung“ sagte Loriot in einem Interview zu seinem achtzigsten Geburtstag. Doch die Fotos von Jörg Kassühlke zeigen, das Altsein nicht nur aus Krankheit und eingeschränkter Interaktion besteht sondern viele Facetten hat. Lebenslust, Mut, Offenheit, Witz, Fröhlichkeit, Gelassenheit, Zerbrechlichkeit all das findet man auf seinen Altersbildern. „Wir haben immer Bilder im Kopf. Aber manchmal verstellen sie uns den Blick. Den Blick auf die Wirklichkeit“, sagte Pfarrerin Barbara Fischer, die mit ihrer Predigt am Sonntag in die Ausstellung einführte. Diese Wirklichkeit im entscheidenden Moment einzufangen, ist allerdings nicht immer ganz einfach. Mit frischem, unverstelltem Blick und einem unbändigen Interesse an den Lebensgeschichten der alten Menschen geht er auf die Suche. Seine Helden sind zwischen 60 und 102 Jahre alt und heißen Helmut Sinn, Christiane Meier-Othma, Elsa Scheerer, Auguste Thyes, Elfriede Geitner, Andreas und Julianna Moritz sowie Wolf Lange und Ute Delgehausen-Lange.

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Die Passion – eine Erregung
Von Monika Stockhausen (26.03.2010)

Bachs „Johannes-Passion“ mit Kantorei und „Concert Royal“ in der Auferstehungskirche 

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Das musikalische Drama um den leidenden Gottessohn konnte man am Donnerstagabend in einer neuen Lesart und Interpretation in der Auferstehungskirche erleben: Kantor Harald Sieger und die Kantorei an der Auferstehungskirche interpretierten Johann Sebastian Bachs „Passionsmusik nach dem Evangelisten Johannes“ erstmals zusammen mit einem Ensemble aus dem Bereich der historischen Aufführungspraxis.

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Vorstellung der Konfirmanden mit Taufausstellung
Von Lars Kunkel (15.03.2010)

dsc00241-1.jpgKennen Sie eigentlich die Bedeutung Ihres Namens? 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Altstadtgemeinde sind der Frage nachgegangen, welchen Ursprung ihr Name hat und was er übersetzt bedeutet. Dabei sind sie zu interessanten Ergebnissen gekommen.
Maren ist die, die am Meer lebt. Moritz der Dunkle und Lisa ist die Kurzform von Elisabeth, kommt aus dem Hebräischen und heißt übersetzt „Gott ist vollkommen“. Die Recherchen der Konfirmanden sind ein Teil einer Taufausstellung, die die Konfirmanden für ihren Vorstellungsgottesdienst am 21. März um 10 Uhr in der Auferstehungskirche vorbereiten. Und bei der Taufe spielen der eigene Name und der Name Gottes eine große Rolle. Im Gottesdienst werden die angehenden Konfirmanden aber auch die Bedeutung der Taufkerze, die Aufgaben der Paten und den Hintergrund der Verwendung von Wasser bei der Taufe erklären. Am 18. April werden die Jungen und Mädchen dann um 10 Uhr im Festgottesdienst konfirmiert.

Auf dem Bild:
Jan Bekemeier, Robin Berenbrock, Daleen Broom, Maren Evertz, Elena Sophie Gaßmann, Céline Sophie Hermsmeier, Moritz Paul Hüting, Jan Luca Katzenmeier, Lisa Kruse, Greta Kunz, Philipp Lagershausen, Florian Neuber, Marvin Papst, Maximilian Schellerhoff, Simon Schnieder, Felix Schumann, Alice Sundermeier, Nicolas Woytt, Katharina Steinert

 
Stolpersteine für Bad Oeynhausen
Von Lars Kunkel (12.03.2010)
Max Grunsfeld
Max Grunsfeld
Am 20. März 2010 um 16 Uhr ist es endlich soweit: In Bad Oeynhausen wird der erste Stolperstein verlegt. In der Parkstraße 12 erinnert er an den Konservenfabrikanten Max Grunsfeld, der am 19. September 1944 verhaftet wurde und später im Arbeitslager Lahde zu Tode kam. Braunschweiger Schüler waren bei ihren Recherchen auf den Namen Grunsfeld gestoßen und nahmen dann Kontakt nach Bad Oeynhausen auf. Dort wurde dann ein Verein gegründet, der das Ziel hat, weitere Namen von Opfern des Nationalsozialismus in Bad Oeynhausen zu recherchieren und die Verlegung weitere Stolpersteine zu fördern.
Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Auf Steine mit kleinen Messingplatten wird der Name des Opfers, der Tag der Verhaftung und das Todesdatum eingraviert. Danach wird der Stein in den Gehweg an der Stelle eingelassen, an der das Opfer seinen letzten selbst gewählten Wohnsitz hatte.
"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.
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Ausstellung "Altersbilder"
Von Barbara Fischer (08.03.2010)

Fotografien von Jörg Kassühlke vom 28.03 bis 09.05.2010

kasshlke_herr_sinn.jpgAm 28.03.2010 wird im Gottesdienst um 10.00 Uhr die Ausstellung „Altersbilder“ eröffnet. Fotos ganz unterschiedlicher Menschen in der zweiten Lebenshälfte eröffnen Einblicke in ihr Leben und  ihren Alltag. Persönlichkeiten und Lebensgeschichten blitzen auf.

Jedes Bild bietet einen behutsamen Einblick in das persönliche Umfeld eines Menschen und ist in einer ganz persönlichen Begegnung entstanden. Der Northeimer Fotograf Jörg Kassühlke hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst wirklichkeitsgetreu, differenziert und nah Menschenbilder zu zeigen, die mit ihrer Natürlichkeit den Betrachter berühren sollen. Alle Bilder wurden mit dem verfügbaren Licht (Available Light) - also ohne zusätzliche Lichtquellen wie Blitz, Lampen und anderes mehr - aufgenommen, um möglichst wenig Hemmschwellen zu erzeugen.

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Johann Sebastian Bach: Johannes Passion
Von Harald Sieger (03.03.2010)

Aufführung mit der Kantorei am Donnerstag, den 25. März 2010 um 19.30 Uhr

kantorei.pngDie „Passio Secundum Johannem“ wurde am Karfreitag 1724 in der Nikolaikirche Leipzig zum ersten mal aufgeführt. Sie erzählt das Geschehen um den Verrat und die Gefangennahme Jesu, die Verleugnung des Petrus, das Verhör vor Kaiphas und Pilatus, die Kreuzigung und schließlich die Grablegung Jesu.

Johann Sebastian Bach führt in dieser seiner ersten Passionsvertonung die besondere Ausrichtung des Evangelienberichts nach Johannes mit der theologischen Vorstellung seiner Zeit zusammen. So wird Jesus Christus als der selbst im Tod erhabene Herrscher dargestellt, der das Leiden und Sterben für seine Gemeinde widerspruchslos auf sich nimmt.

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Bach und die französische Orgelmusik
Von Monika Stockhausen (01.03.2010)

Niklas Sikner gab ein interessantes Konzert in der Auferstehungskirche

sikners.jpgAuf reges Interesse stieß das Konzert, mit dem sich der junge Organist Niklas Sikner am Samstagabend in der Auferstehungskirche präsentierte.

Zur Realisierung seines thematisch an der Beziehung Johann Sebastian Bachs zur Musik Frankreichs ausgerichteten Programms hatte der an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg studierende Interpret und Komponist auch seine Geschwister Rebekka, Rahel und Nathan einbezogen.

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Märchen in der Kirche
Von Lars Kunkel (24.02.2010)
dsc00034.jpg„Das ist die Prinzessin auf der Erbse“ waren sich die Kindergartenkinder schon nach dem ersten Satz von Anette Gohlke einig. In der Reihe „Bad Oeynhausen liest Märchen“ erzählte die Märchenerzählerin in der gut besuchten  Auferstehungskirche insgesamt drei Märchen. Viele Kindergartenkinder und Bewohnerinnen und Bewohner aus den Altenheimen waren gekommen, um gemeinsam in die wunderbare Welt der Märchen einzutauchen.
Besonders „Der Fäustling“ von Tolstoi hatte es den Kinder angetan, die mit den Tieren in dem Handschuh mitfieberten, der sich mit immer mehr Tieren füllt bis am Ende ausgerechnet eine Ameise den Fäustling zum Platzen bringt. Die Altstadtgemeinde fördert seit Jahren die Begegnung von Jung und Alt, und dass gerade Märchen über alle Generationen hinweg verbinden, bezeugte die gute Stimmung in der Kirche.
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Nachruf auf Hans Gottfried von Stockhausen
Von Dr. Eva Wilke (20.02.2010)

stockhausen.jpgAm 12. Mai 1920 wurde Hans Gottfried von Stockhausen in Trendelburg geboren.
Schon die Kindheit war von der Lust am Zeichnen bestimmt. Er hatte das Glück, auf dem Gymnasium durch seinen Zeichenlehrer gefördert zu werden. Aber auch das kunstbegeisterte Elternhaus formte ihn. Dann der Krieg.

Ein Bleistiftstummel, eine Zeichenfeder, einige Bogen englisches Toilettenpapier und ein im italienischen Sammellager eines Nachts durch den Stacheldraht zugestecktes Neues Testament begleiteten ihn in das ägyptische Gefangenenlager, die Ausrüstung des künstlerischen Anfangs, auch Überlebenskunst.

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Begegnung mit Kamerun
Von Barbara Fischer (14.02.2010)

Eine Einstimmung auf den Weltgebetstag

img_3290.jpgAm Freitag den 19. Februar 2010 um 18.00 Uhr gibt es eine "Begegnung mit Kamerun" im Dietrich-Bonhoeffer-Haus mit Bildern, Infos, Musik, Tanz und  landestypischen Spezialitäten. 

„Afrika im Kleinen“ nennt sich die ehemals deutsche Kolonie selbst, denn Kamerun hat alles, was ganz Afrika bietet: schwarze Vulkansandstrände, noch ursprünglichen Regenwald, Wasserfälle, Mangrovensümpfe, Hochgebirge, Seen, Savanne und Sahelzone. Dazu mehr als 200 verschiedene Ethnien und Sprachen. Und vor allem: mitreißende Musik! In Kamerun versteht man es zu feiern und wir wollen uns anstecken lassen.  

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Ist Glaube ein Wettkampf?
Von Lars Kunkel (31.01.2010)

Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten einen Lebenslauf schreiben. Wahrscheinlich haben Sie damit Erfahrungen. Einfach ist das nicht. Ein gutes Foto und eine ordentliche Aufmachung entscheiden manchmal in wenigen Augenblicken darüber, ob der Personalchef den Bewerber zum Gespräch einlädt.

Darum muss man sich gut überlegen, was man in einen Lebenslauf schreibt. Ausbildung, Berufserfahrung, Hobbys – all das muss möglichst positiv und überzeugend dargestellt werden. Und auch wenn das Leben noch so viele Umwege mit einem gegangen ist und nicht jede Station ein Glanzpunkt war: Im Lebenslauf muss man sich auf Erfolge und seine Leistungen konzentrieren, weil man ein Ziel erreichen möchte.

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Viele Stimmen für die Hilfe
Von Monika Stockhausen (30.01.2010)

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Benefizkonzert bringt über 6000 Euro

Die Hilferufe aus dem vom Erdbeben verwüsteten Haiti gingen nicht ins Leere: Gut 6.200 Euro kamen beim Benefizkonzert zusammen, das von Chören, Sängerinnen und Instrumentalisten aus dem Evangelischen Kirchenkreis Vlotho in der Auferstehungskirche gestaltet wurde.

Waren bereits an den vergangenen Tagen bei Gottesdiensten in den 22 Gemeinden des Kirchenkreises fast 10.000 Euro gespendet worden, so kam jetzt noch einmal ein erheblicher Betrag zusammen. Der Eidinghauser Pfarrer Christoph Otminghaus, der die Veranstaltung zusammen mit den Musikgruppen und Kirchenmusikern im Kirchenkreis vorbereitet hatte, beschränkte sich dabei nicht nur auf das Sammeln mit dem Klingelbeutel oder der Sammelbüchse, sondern hatte auch bereits Überweisungsträger und Spendenquittungen vorbereitet.

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Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti
Von Rainer Labie (22.01.2010)

Großes Benefizkonzert des Kirchenkreises Vlotho am Freitag

image.jpgViele musikalische Gruppen beteiligen sich am kommenden Freitag, dem 29.01.2010 um 20 Uhr in der Auferstehungskirche, Bad Oeynhausen Altstadt an einem großen Konzertabend, mit dem zu Spenden für die Hilfe in Haiti aufgerufen wird. Mit dabei sind die Kantoreien Bad Oeynhausen und Vlotho sowie Gospelchöre des Kirchenkreises, außerdem das Kindermusical - Projekt Eidinghausen, die Marimba - Gruppe aus Porta Westfalica Holzhausen, ein Bläserauswahlchor und die Trommelgruppe des CVJM Eidinghausen.

Nach dem verheerenden Erbeben in Haiti sind hunderttausende Menschen dringend auf Hilfe angewiesen. Das Beben der Stärke 7,0 auf der Richter-Skala - das heftigste seit 1770 - hat weite Teile der Hauptstadt Port-au-Prince zerstört. Ungezählte Gebäude sind eingestürzt. Vorsichtige Schätzungen gehen von mehreren Hundert Toten aus. Es mangelt an Krankenbetten und Medikamenten.

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