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Fremde Heimat Kirche
Von Lars Kunkel (14.06.2010)

kirchkaff02-10_3.jpg„Ihr seid nicht mehr Gäste oder Fremde, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“, heißt es im Epheserbrief. Doch viele Menschen fühlen sich trotzdem eher fremd in der Kirche, und dafür können sie meist gut Gründe nennen. Nehmen wir einmal als Beispiel die Gottesdienste. Die Melodien vieler alter Lieder erschließt sich nicht auf Anhieb den Menschen, die sonst lieber Popmusik hören. Und auch die Predigtsprache hat es in sich. Nicht nur Konfirmanden haben manchmal Probleme, wenn sie die Gedanken der Predigt mit eigenen Worten wiedergeben sollen oder sich in einer Liturgie zu Recht finden sollen, deren Sprache eine Fremdsprache ist oder wie eine solche wirkt. „Kyrie eleison“ ist griechisch. Und wenn es in der Liturgie z.B. heißt „darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schaden“, verstehen das längst nicht mehr alle auf Anhieb.

Gottesdienste sind alles andere als „selbst verständlich“. Natürlich gibt es viele Menschen, die sich in der Liturgie, der Musik und der Sprachen ganz geborgen und zu Hause fühlen. Doch das ist der kleinere Teil. Schon allein, weil wir alle so verschieden sind, fühlen wir uns mal mehr und mal weniger Zuhause. Eine Familie mit Kindern freut sich über einen Gottesdienst mit Anspiel und Bewegungsliedern, ein anderer wäre an diesem Tag lieber zu Hause geblieben und sagt: „Das ist einfach nicht meine Welt“. Genau so geht es der Familie an vielen anderen Sonntagen.

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Zufall oder Fügung? – Ein Plädoyer für ein bewusstes Leben
Von Anja Brandt (14.06.2010)

Literaturgottesdienst in der Auferstehungskirche gibt Denkanstöße über den Sinn des Lebens

literaturgottesdienst-1m.jpgIst das Leben Zufall oder Fügung? Dieser umfassenden Frage ging der 14. Literaturgottesdienst der Altstadtgemeinde nach. Neun ehrenamtliche Mitarbeiter um Pfarrer Lars Kunkel luden zu einem intensiven Gedankenaustausch über die Frage nach dem Sinn im Leben, nach dem Grund im Auf und Ab des so oft von Beschwerlichkeiten bestimmten Schicksalswegs.

„Ein eindrucksvolleres Geburtstagsgeschenk hätte man mir nicht machen können“, sagte Kurt Bieck. Das „Geburtstagskind“ war zum ersten Mal beim Literaturgottesdienst dabei. In der Klinik am Rosengarten hatte er die Ankündigung gesehen und sich auf den Weg in die Altstadtkirche gemacht – Zufall oder Fügung?
Das Lebensbuch „Die Brücke von San Luis Rey“ von Thornton Wilder stand im Zentrum des gut besuchten Literaturgottesdienstes der Altstadtgemeinde am Samstag. „Viel haben wir bei der Vorbereitung zu diesem Gottesdienst über diese Frage nachgedacht, sie diskutiert und unterschiedlich beantwortet“, sagte Pfarrer Lars Kunkel zu Beginn. Im Wechsel las das Literaturgottesdienstteam Passagen aus dem Buch vor. Begleitet wurde die Lesung vom „Hanika-Gitarren-Duo“. Klaus Walder, Musiklehrer an der städtischen Musikschule Bad Oeynhausen und sein Schüler Thomas Gassen präsentierten leise und beschwingte Lieder aus dem spanischen und südamerikanischen Raum, harmonisch abgestimmt auf die Inhalte der Texte.
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Zufall oder Fügung?
Von Lars Kunkel (14.06.2010)

Predigt zum Literaturgottesdienst "Die Brücke von San Luis Rey"

die_bruecke.jpgZufall oder Fügung? Seit Urzeiten beschäftigen sich Menschen mit der Frage, wie die Zukunft aussieht und ob das ganze Leben einen inneren Zusammenhang hat.Diese Frage beschäftigt uns alle, weil wir Angst davor haben, einfach nur in diese Welt geworfen zu sein. Wir möchten wissen, was auf uns zukommt und warum. Und wir möchten auch unsere Vergangenheit verstehen und so einen Sinn in unserem Leben entdecken.
Gibt es eine Fügung? Wird unser Leben von einer höheren Macht gelenkt? Dann ist die Frage, ob Gott einen langfristigen Plan für unser Leben hat. Oder fügt Gott unsere Zukunft abhängig davon, wie wir uns verhalten? Werden wir von Gott vielleicht sogar bestraft, wenn wir etwas Schlechtes tun und belohnt, wenn wir Gutes getan haben?


Manchmal fällt es uns leichter, ein Unglück als eine Reaktion auf unser Leben zu verstehen, als es für einen bloßen Zufall zu halten. Menschen hilft es daher manchmal, zum Beispiel eine Krankheit als eine Fügung Gottes zu verstehen. Durch Wut oder Trauer können sie dann ihr Schicksal verarbeiten. Sie haben ein Gegenüber, mit dem sie sich auseinandersetzen können. Der Zufall hingegen macht uns sprichwörtlich fassungslos. Wir können nicht fassen, was passiert.
Aber auch in der Rückschau auf unser Leben stellen wir immer wieder fest, dass sich einiges gefügt hat. Viele Menschen behaupten, dass in ihrem Leben einiges Fügung war. Dass die Mosaiksteine in ihrem Leben doch manchmal sehr gut zusammenpassen und einer darauf achtet, dass trotz manchen Unglückes das Leben nicht ganz aus den Fugen gerät.  Wer im Rückblick auf sein Leben einen roten Faden erkennen kann, hat es gut, denn er entwickelt Vertrauen in die Zukunft und hat die Hoffnung, dass sein Leben auch in Zukunft zu etwas Gutem geführt wird, trotz aller Einwände gegen eine Lenkung unseres Lebens.

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„Wo die Liebe wohnt …"
Von Petra Henning (10.06.2010)

Predigt über 1. Joh 4, 16-21

2.jpgLiebe ist das Gebot (a a a g f d’) – so klang es sofort in meinen Ohren, als ich den Predigttext für den heutigen Sonntag gelesen habe. Mit diesen Worten beginnt der Schlusschor des Poporatoriums „die 10 Gebote“, bei dem ich im Januar diesen Jahres in der Dortmunder Westfalenhalle mitgesungen habe. Dieses gemeinsame Singen mit über 2500 Sängerinnen und Sängern war für mich nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art.
Ganz besonders aber war und bin ich fasziniert davon, wie Dieter Falk und Michael Kunze es geschafft haben, die 10 Gebote derart stimmig mit dem Liebesgebot zu verbinden. Moses und seine Frau Ziporah singen zum Schluss: „Wir brauchen nur Liebe. Alles was wir sehen, vergeht, wir sind nur Staub, vom Wind getrieben. Doch: Liebe ist in unser Herz geschrieben.“ Liebe als 11. Gebot – wir wunderbar! Und wie schlüssig und nahe liegend!
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Literaturgottesdienst über Zufall und Fügung
Von Lars Kunkel (08.06.2010)

team_litgo.jpgWird unser Leben durch Zufall oder Fügung bestimmt? Um diese grundlegende Frage geht es beim nächsten Literaturgottesdienst in der Reihe Lebensbücher am 12. Juni um 19 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark. Im Mittelpunkt des 14. Literaturgottesdienstes steht der Roman „Die Brücke von San Luis Rey" von Thornton Wilder, der ihm 1928 seinen ersten Pulitzer-Preis einbrachte. Wilder thematisierte darin die spannende Frage, ob es in unserem Leben einen inneren Zusammenhang gibt.  

Der Franziskanermönch Juniper wagt ein Experiment. Er untersucht nach dem Absturz einer Brücke die Lebensläufe der fünf Todesopfer. Mit wissenschaftlicher Präzision sucht er nach Gemeinsamkeiten im Leben der fünf unterschiedlichen Personen, die ihren zeitgleichen Tod erklären könnten. Haben die Menschen den Tod verdient? War ihr Leben kurz vor dem Unglücksfall an ein Ziel gekommen? Die alles andere als vordergründige Antwort Wilders auf die Frage nach der Bestimmung unseres Lebens überrascht und zeigt erstaunliche Verbindungen zur Bibel.

 

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Roland Nachtigäller: Durch Kunst das Andere entdecken
Von Anke Marholdt (05.06.2010)

Wittekindshofer Kunstausstellung in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche

kunst-uwe-jauch-roland-nachtigaeller-p.jpg
Für Uwe Jauch, der im Wittekindshofer Kunstatelier malt und seinen Arbeitsplatz hat, war es eine besondere Ehre mit Roland Nachtigäller, dem Künstlerischen Direktor des MARTa Her-ford über seine Kunstwerke zu sprechen.
"Kunst ist immer Begegnung mit dem Anderen, dem Anderen in mir oder dem Anderen außerhalb von mir", erklärte Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor des MARTa Herford anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „durch blicke" in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche. „Kunst ist nicht immer schön und soll nicht immer schön sein", betonte Roland Nachtigäller. Er verwies darauf, dass Kunst eine Sprache für das sei, was man nicht mit Worten sagen könne, weil bekanntlich nicht alles in Worte gefasst werden könne, was der Mensch in sich trägt oder erlebt. Ausdrücklich betonte der künstlerische Direktor des MARTa, das dies für Kunst gelte, unabhängig davon, ob sie in einem therapeutischen Zusammenhang, bei der Berufsausübung oder in der Freizeit entstanden sei. Beeindruckt von den 97 Kunstwerken aus dem Wittekindshofer Kunstatelier und der Kunsttherapie forderte er dazu auf, Kategorisierungen zu unterlassen. Entscheidend sei nicht, ob ein Werk von einem Künstler mit oder ohne Behinderung stamme, sondern die Aussagekraft des Werkes durch Farben, Formen und die Gesamtkomposition.

Der Wittekindshofer Vorstandssprecher Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke hatte zuvor in der Predigt des Festgottesdienstes darauf hingewiesen, dass jeder Beobachter von Kunstwerken auf eigene Weise kreativ und inspiriert sei und seine Deutung und Sicht in die Werke interpretiere. Ein ähnlicher Prozess geschehe auch durch den Künstler. Bezogen auf die in der Auferstehungskirche unter dem Titel „durch blicke" ausgestellten Kunstwerke, auf denen häufig Menschen zu sehen seien, erklärte der Wittekindshofer Vorstandssprecher: „Unter dem aufmerksamen und lieben Blick des Künstlers verwandeln sich die gemalten Menschen. Sie werden in einen größeren Kontext gestellt. Der Künstler, die Künstlerin durchschauen, „durch-blicken", das vordergründige Gesicht des Menschen. Sie ordnen ihn ein in einen größeren Zusammenhang, arbeiten Facetten heraus, die der oberflächliche Betrachter nicht sehen kann, betrachten ihn in der Tiefe." Dadurch könne beim Betrachter der Kunstwerke der Blick für eine andere Welt geöffnet werden und die Schönheit der Menschen sichtbar werden, die die Werke geschaffen haben. „Wir verstehen, dass sie Künstler sind mit reichen Begabungen, manche unscheinbar und unbekannt, andere schon preisgekrönt auf großen Ausstellungen und Wettbewerben", so der Wittekindshofer Vorstandssprecher.

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Rosengottesdienst
Von Online Redaktion (30.05.2010)
pflanzaktion_rosen.jpg„Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht …“, dieses Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch bezieht sich auf das Rosenwunder der Elisabeth von Thüringen. Die Geschichte der jungen Prinzessin, die lieber für die Armen da sein wollte, als sich um die Anforderungen an eine adelige Dame zu kümmern, spielten die Kinder vom Kindergarten Altstadtspatzen den Gottesdienstbesuchern anschaulich und lebendig vor.

Die Kinder des Kindergarten Altstadtspatzen waren ganz begeistert von Elisabeth, die ein Herz für Arme Menschen hatte. In einem Korb möchte sie Brot an Bedürftige verteilen. Doch ihre Umwelt hat dafür kein Verständnis. Als sie erwischt wird und ihren Korb aufdecken muss, hat sich das Brot in Rosen verwandelt.

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Zeitgeist
Von Lars Kunkel (30.05.2010)

Predigt zum Ökumenischen Gottesdienst Pfingstmontag

zeitgeist.jpgZeitgeist! Schon bei dem Wort schrecken viele auf. Zeitgeist, das scheint nichts Gutes zu sein.  Egoismus, Habgier, Erlebnisgesellschaft, Oberflächlichkeit, Finanzkrise - das alles ist der Zeitgeist. Dass Jugendliche und junge Erwachsene sich lieber im Internet als in den kirchlichen Jugendkellern treffen, ist der Zeitgeist. Dass Menschen sich nicht mehr gern festlegen und immer weniger an das Allgemeinwohl denken, ist der Zeitgeist. Auch und gerade im kirchlichen Denken ist der Zeitgeist - wie mir scheint - ein Sammelbegriff für alle Ausdrucksformen des gesellschaftlichen Lebens, die irgendwie weniger moralisch, nützlich und wertvoll sind. Ist der Zeitgeist ein Ungeist?

Auf diese Frage scheint es ja hinauszulaufen, wenn man den Zeitgeist geißelt, ein beliebtes Thema nicht nur in kirchlichen Kreisen, sondern auch in anderen Runden, in denen Menschen sich durchaus ernsthafte Gedanken um die Welt, unsere Stadt, unsere Kirche und die Zukunft der Menschen machen.
Wie schnell redet man sich da in Rage über den Zeitgeist, unter dem wir ja auch wirklich leiden, und vergisst dabei, dass jeder und jede einzelne von uns dem Zeitgeist unterworfen ist. Es gibt nicht uns, die Guten, und die anderen, die Schlechten, oder doch? Im Korintherbrief heißt es ja recht vollmundig:  „Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.“ Das klingt natürlich schon nach Überlegenheit. Ich würde jetzt aber gern wissen:
Sind wir sicher, geistliche Menschen zu sein, die andere beurteilen dürfen? Können wir für uns überhaupt in Anspruch nehmen, durch und durch geistliche Menschen zu sein? Ich muss gestehen, dass ich hier persönlich Zweifel habe
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Gänsehautatmosphäre in der Auferstehungskirche
Von Anke Marholdt (25.05.2010)

Wittekindshofer Tanzperformance begeistert knapp 300 Besucherinnen und Besucher

tanzen-klumpen.jpgEs gab kein Kichern und Tuscheln unter der zu dieser frühen Nachtstunde großen Anzahl von Kindern und Jugendlichen in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche. Insgesamt herrschte absolute Stille und gespannte Aufmerksamkeit unter den knapp 300 Besucherinnen und Besuchern, die zur dritten Station des Ökumenischen Pilgerweges in der 4. Nacht der Offenen Kirchen gekommen waren. Sie erlebten die Uraufführung der Tanzperformance „durch blicke", die 23 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Wittekindshof seit Januar erarbeitet und eingeübt hatten.

Es war eine beeindruckende Komposition von Musik, Licht und Bewegung. Im Altarraum war ein Tanzboden ausgerollt und ein Vorhang für die selbst produzierte Videoeinspielung gespannt. So konnten auch Menschen mit Behinderung die Tanzperformance bereichern, die der Auftritt in der Kirche überfordert hätte. Die Schatten des Videos mischten sich mit denen der Tänzer in der Kirche. Der Pfarrer der Altstädter Kirchengemeinde Lars Kunkel hatte die dritte Station des Pilgerweges unter das Motto „Ankommen" gestellt und die Besucher in der Kirche eingeladen den Tag Revue passieren zu lassen und bei dem Anzukommen, was die Menschen jenseits der Verpflichtungen des Tages eigentlich möchten.

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Kunstausstellung & Tanz: „durch blicke"
Von Anke Marholdt (21.05.2010)

Kooperation präsentiert Kultur von Menschen mit Behinderung

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Eine Kunstausstellung und eine Tanzperformance unter dem Motto „durch blicke" präsentieren die Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt, „KuK!, Kirche und Kultur im Kirchenkreis Vlotho", und die Diakonische Stiftung Wittekindshof in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen.

In der großen Innenstadtkirche am Kurpark wird die Ausstellung am Pfingstsonntag, 23. Mai, um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst und anschließender Vernissage eröffnet. Mit einem Kurzvortrag wird Roland Nachtigäller, der Künstlerische Direktor des MARTa Herford, in die Ausstellung einführen. Sie ist bis 20. Juni, täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Gezeigt werden über 100 Werke von rund 20 Künstlerinnen und Künstler aus der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, die im Kunstatelier oder im Rahmen der Kunsttherapie malen.

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Familienzentrum auf Entdeckertour
Von Lars Kunkel (18.05.2010)

tierpark_gruppe.jpgViele fragen sich: „Was ist ein Familienzentrum?" Die Antwort lautet: „Das muss man erleben!" Denn die gemeinsame Fahrt von 30 zumeist älteren Menschen und sechzehn Kindern in den Tierpark Olderdissen wurde zu einem echten Erlebnis. Die älteren Kinder aus dem Kindergarten Altstadtspatzen hatten teilweise ihre eigenen Omas und Opas mitgenommen. Aber auch Seniorinnen und Senioren aus dem Gesprächskreis am Montag und der übrigen Gemeinde waren mit dabei.

Schon kurz nach der Abfahrt klarte der Himmel langsam auf. Und so genoss die gemischte Reisegruppe zunächst die gemeinsame Busfahrt. Im Tierpark angekommen, stärkten sich Jung und Alt mit leckerem Kuchen und Muffins. Doch schon kurze Zeit später erkundete die Gruppe den Tierpark am Teutoburger Wald. Und schnell war der zum Teil beträchtliche Altersunterschied vergessen. Das gemeinsame Erleben und Bestaunen der Bären, Murmeltiere und Steinböcke überwand jede Altersgrenze. Für die Kinder war es toll, mit den Älteren darum zu wetteifern, wer als erster die meistens recht versteckten Bären entdecken konnte. Und die Älteren ließen sich von der unbändigen Entdeckerfreude der Kleinen anstecken.

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Jubelkonfirmation in der Altstadt
Von Lars Kunkel (11.05.2010)
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Die Goldkonfirmanden 2010
(C) Dieter Obermeyer
Über 30 Jubilare und Jubilarinnen waren gekommen, um mit einem festlichen Gottesdienst die Erinnerung an ihre Konfirmation vor 50, 60 oder sogar 70 Jahren zu feiern. Angereist aus Ostfriesland, Köln oder Stuttgart nutzen die Ehrengäste im Anschluss an den Gottesdienst die Gelegenheit, bei einem gemütlichen Mittagessen Erinnerungen auszutauschen.

Einige der Älteren erinnerten sich noch lebhaft an das Feuer in der Auferstehungskirche, das diese bis auf die Grundmauern niederbrennen lies, oder an die Unterrichtszeit in der Waschküche eines Altenheimes. Doch es wurde auch viel gelacht über die Streiche, die in der Konfirmandenzeit so manchen Pastor in Rage brachten. 

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Konzert der K-People am 29. Mai
Von Harald Sieger (11.05.2010)

konzert_in_peter_und_paul_20101.jpgDas Orchester des Immanuel Kant Gymnasiums gastiert am 29. Mai um 17.00 Uhr erstmals in der Auferstehungkirche am Kurpark.

Die 57 Schülerinnen und Schüler, die aus allen Jahrgangsstufen des Gymnasiums kommen, präsentieren vielfältige Melodien aus Klassik, Oper, Musical und Film, sowie Arrangements aus der Rock- und Popmusik. Mit diesem Auftritt beenden die K’People ihre 15. Konzertsaison.

 
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