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Konfirmation 2009
Von Online-Redaktion (26.04.2009)
konfirmation_022.jpgIn einem feierlichen Gottesdienst wurden heute sechs  Jungen und Mädchen in der Altstadtgemeinde konfirmiert. Jan Christoph Körner, Christopher Hinze, Pia Firus, Michele Han Voth, Nielsson Schmiedecke, Jonas Windhagen konnten damit ihren feierlichen Abschluss ihrer Konfirmandenzeit begehen. (im Bild mit Presbyter Christian Polenz und Pfarrer Lars Kunkel, Foto: Wolfgang Siegemund). Die Gemeinde gratuliert gratuliert sehr herzlich.

Predigt zur Konfirmation
Predigt zum Beicht- und Abendmahlsgottesdienst
  
 
Brannte nicht unser Herz! - Konfirmation 2009
Von Lars Kunkel (26.04.2009)

Predigt zur Konfirmation 2009

herzen-1.jpgLiebe Konfirmanden! Erinnert Ihr Euch noch an unser erstes Treffen im Unterricht? „Was, nur sechs Leute?“, sagte einer panisch. „Wie oft komme ich da jetzt pro Stunde dran?“ Da wurde dem einen oder anderen schon etwas heißer  zumute. Die Konfirmandenzeit kann echt anstrengend sein. Ziemlich ins Schwitzen gekommen seid Ihr auch beim Krippenspiel. Sollte da jetzt jeder eine Dreifachrolle spielen? Da konnte einem schon heiß und kalt werden.
Richtig übergesprungen ist der Funke dann aber beim Praktikum im Altenheim. Ihr habt da so mit Feuereifer Rollstühle geschoben, dass manch einer zu spät nach Hause kam. Aber nicht für Euch wurde es manchmal heiß. Mag sein, dass ich auch mal ab und zu ordentlich gekocht habe, wenn unsere ohnehin schon kleine Gruppe durch Fehlzeiten weiter verkleinert wurde. Das hat mein Gemüt manchmal ziemlich erhitzt, so dass ich dem einen oder anderen ein wenig einheizen musste. Und jetzt ist schon der große Tag da, und ich erinnere mich sehr gern an diese kleine und ganz besondere Gruppe. Eines war die Zeit mit Euch nie: langweilig und kühl.
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Appetit auf mehr
Von Lars Kunkel (26.04.2009)

Predigt zum Beicht- und Abendmahlsgottesdienst 2009


img_1030.jpgLiebe Konfirmanden und Konfirmandinnen, liebe Eltern, Verwandte und Freunde, liebe Gemeinde!

Was ist das? Tausende Menschen lieben es. Es hat seit Jahren großen Erfolg. Man isst es meistens im Stehen. Die Qualität ist in jeder Filiale gleich. Zu jedem Menü gehört ein Getränk und keiner wird dabei arm?

Ganz genau: Es geht um das Abendmahl  und nicht etwa um ein Sparmenü bei McDonalds. Wenn man es sich genau überlegt und es etwas auf die Spitze treibt, gibt es schon ein paar Gemeinsamkeiten zwischen einer Oblate und einem Burger. Sehe ich irgendwo ein großes M, weiß ich, da gibt es einen schnellen Imbiss, sehe ich einen goldenen Hahn, weiß ich, da gibt es das Abendmahl. Zwar nicht immer, aber sozusagen regelmäßig. Hunderttausende Menschen nehmen jedes Jahr am Abendmahl teil und freuen sich darauf.

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Zweifler sind willkommen
Von Lars Kunkel (22.04.2009)

07-03-11_denkerstirn_123463.jpgDürfen Christen zweifeln? Der Jünger Thomas hat gezweifelt, und das hat ihm den Namen „der ungläubigen Thomas“ eingebracht. Sind Zweifel aber wirklich Unglaube? Dass eine Geschichte des Zweifels auch eine Geschichte des Glaubens sein kann, davon hören wir im Johannesevangelium.
Zum Zeitpunkt, als die Erzählung vom zweifelnden Thomas einsetzt, war Jesus bereits gekreuzigt worden und auferstanden und hatte sich dann seinen Jüngern gezeigt.
Erst hatten sie große Angst gehabt, doch die war einer noch viel größeren Freude gewichen. Jesus war auferstanden. Und sie hatten ihn erkannt. Alle hatten ihn gesehen. Nur einer war nicht dabei: Thomas.

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Einblicke in den Pfarrberuf
Von Annika Willinski (14.04.2009)

Annika Willinski
Gemeindepraktikantin Annika Willinski liest im Ostergottesdienst

„Alles Vorhaben und alles Tun hat seine Zeit.“ (Prediger 3,17) und leider ist auch meine Praktikumszeit nun schon wieder vorbei. Die letzten 7 Wochen waren eine sehr intensive Zeit für mich in der ich viele Einblicke in den Pfarrberuf und das Gemeindeleben bekam, die wohl noch lange in mir nachwirken werden.
Ich habe an vielen Stellen die Möglichkeit bekommen Dinge auszuprobieren und somit neue Erfahrungen zu sammeln. Es war toll eine so lebendige und aktive Gemeinde zu erleben.
Ich möchte jedem einzelnen von Herzen danken, der durch seine Offenheit, sein Interesse und seine Hilfe dazu beigetragen hat, dass die Zeit in ihrer Gemeinde zu einer so wunderbaren Erfahrung für mich geworden ist. Es war schön zu sehen, wie Glaube bei Ihnen an vielen Stellen wirklich gelebt wird. Ich werde sicherlich noch das ein oder andere Mal in Ihre Mitte zurückkehren und freue mich auf unser Wiedersehen.
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Was macht, dass ich so fröhlich bin?
Von Lars Kunkel (13.04.2009)

Osterpredigt 2009
ostern2009.jpg

Ich sehe ihn noch vor mir, diesen Mann Anfang 80. Er sagte zu mir: „Das wird mein schwerster Weg morgen“. Lange hatte er seine kranke Frau gepflegt und war dabei manchmal bis an die äußerste Grenze seiner Kraft gegangen. Er erzählte mir von seiner Jugend, von gefährlichen Wegen im Krieg, von Gefangenschaft und Todesangst.

So viele leidvolle Situationen hatte er schon erlebt. Wie oft hatte er sich gefragt, was morgen kommen würde. Wie oft hatte er sich in seinem Leben aufgemacht mit zitternden Knien und klopfendem Herzen. Doch jetzt stand dieser gestandene Mann vor dem schwersten Schritt in seinem Leben, dem Weg zur Beisetzung seiner Frau.

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Kleine Brötchen und jede Menge Aktionen am Brunnen
Von Monika Stockhausen (30.11.1999)

Kinderbibelwoche beteiligt sich an Kampagne gegen Kinderarmut der Ev. Kirche von Westfalen

p4080151.jpgMit einem gemeinsam gesungenen Lied, mit Basteln, Malen und dem Verteilen von Broten lenkten rund 120 Teilnehmer und Mitarbeitende bei der regionalen Kinderbibelwoche das Interesse der Passanten in der Fußgängerzone auf die Kampagne „Lasst uns nicht hängen“, die von der Evangelischen Kirche von Westfalen gegen Kinderarmut durchgeführt wird.
Pfarrer Lars Kunkel lud die Passanten ein, stehen zu bleiben und mit Kindern und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.
Die Mitmachaktion fand im Rahmen der regionalen Kinderbibelwoche statt. Unter dem Motto „Zacharias Zucchini und das Restaurant zur zickigen Zwiebel“ beschäftigen sich  rund 100 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren sowie 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Kirchenkreis Vlotho  noch bis zum Gründonnerstag mit Geschichten rund ums Essen.
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Kinderbibelwoche gestartet
Von Online-Redaktion (07.04.2009)
p4070038-2.jpgDie regionale Kinderbibelwoche in der Altstadt ist gut angelaufen. Der Koch Zacharias Zucchini nimmt die Kinder jeden Tag mit in sein Restaurant „Zur zickigen Zwiebel“. Die Kinder erfahren, dass Gott für uns Menschen sorgt und beim Essen sogar Wunder geschehen können.
Auch in dieser Kinderbibelwoche unter der Leitung von Jugendreferentin Ingrid Wilmsmeier sind die Kinder von den Liedern begeistert. So manches Kind summt den „Dip-Dip-Song“ ganz sicher noch Zuhause weiter.
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Bad Oeynhausen gegen Kinderarmut
Von Lars Kunkel (03.04.2009)

logo_lasst_uns_nicht_haengen_285x228.jpgDie Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt beteiligt sich an der Kampagne „Lasst uns nicht hängen!“ der westfälischen Landeskirche. Im Rahmen der Kinderbibelwoche 2009  informieren Kinder am Mittwoch, den 8. April, um 11 Uhr auf einer Kinderkundgebung in der City über Kinderarmut und laden zu Mitmachaktionen ein.
Wann ist jemand arm? Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) leben gegenwärtig 2,5 Millionen Kinder in Armut oder sind davon bedroht, die Tendenz ist steigend. Von 2000 bis 2006 stieg die armutsgefährdete Schicht in Deutschland von 18,9 auf 25,4 Prozent an. Als gefährdet gilt dem DIW zufolge jemand, der unter 880 Euro im Monat zur Verfügung hat. Nach dem jetzt vorliegenden dritten „Armuts- und Reichtumsbericht" der Bundesregierung liegt diese Grenze sogar bei nur 781 Euro netto im Monat. Die Schwelle, ab der jemand als arm gilt, ist damit deutlich gesunken.

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Köstlichkeiten aus dem Familienzentrum Altstadt
Von Lars Kunkel (03.04.2009)

p3100112-2.jpg„Das schmeckt lecker!“ Schon zum dritten Mal schnappt sich die zweijährige Veronika eine kräftige  Portion Szegediner Gulasch. Zur Überraschung ihrer Mutter. Denn eigentlich isst die Zweijährige nicht so gerne scharfe Gerichte. Aber heute ist alles anders. Neugierig genießen Mütter und Kinder den Kochkurs im Bonhoeffer-Haus.
Acht Frauen haben das Angebot des Evangelischen Familienzentrums Bad Oeynhausen-Altstadt angenommen und probieren unter fachkundiger Anleitung von Uschi Paul neue Rezepte aus. Die Presbyterin in der Altstadtgemeinde ist eine leidenschaftliche Hobbyköchin und hat für das Familienzentrum einen Kochkurs angeboten.

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Umgang mit "durchkreuztem leben"
Von Online-Redaktion (29.03.2009)

Dritte Thomasmesse in der Altstadtgemeinde

thomasmesse_team.jpgWie können wir mit den Wunden unseres Lebens umgehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der dritten Thomasmesse im Kirchenkreis Vlotho in der Auferstehungskirche am Kurpark. In der liebevoll geschmückten Kirche fanden die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich salben und segnen zu lassen, einen Schuldstein abzulegen oder am Büchertisch zu stöbern.
Die meisten Menschen tragen seelische Verletzungen mit sich herum. Darüber wird nicht gern geredet, obwohl diese Wunden oft schmerzen. Fromme Bibelsprüche helfen hier eben so wenig, wie das Aushalten und Achweigen. Iris Birkelbach las einen Text von Kurt Lückel vor, der von einer Begegnung mit einem psychisch kranken Menschen erzählt.
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Was gilt in der evangelischen Kirche?
Von Monika Stockhausen (29.03.2009)
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Gerd-Matthias Hoeffchen im „Forum Kirche“

Wer hat eigentlich in der evangelischen Kirche das Sagen, was gilt und was nicht? Um diese Fragen ging es in einem Vortrag in der Reihe „Forum Kirche“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, bei dem Gerd-Matthias Hoeffchen aus Bielefeld über die Fragen der Leitung in den Evangelischen Kirchen Deutschlands berichtete.
Anders als in der katholischen Kirche sind die Evangelischen Landeskirchen in Deutschland nicht hierarchisch von oben her aufgebaut, sondern eher von unten, von den Gemeinden und ihren Presbyterien. Allerdings seien die vielen ehrenamtlich bei der Leitung einer Gemeinde mitarbeitenden oft überfordert, insbesondere in Zeiten, in denen Finanzprobleme und sinkende Mitgliederzahlen der Kirche ohnehin zu schaffen machen.

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Du bist Liebe
Von Online-Redaktion (25.03.2009)

Band Workshop und Worship-Night in der Altstadtgemeinde

kopfermann_band.jpgArne Kopfermann gehört zu den führenden Musikproduzenten im Bereich Lobpreis und Worship. Zusammen mit hochkarätigen Musikern hat er am Wochenende in der Auferstehungskirche ein Konzert gegeben. Zuvor hatte die Kopfermann-Band in einzelnen Workshops über hundert jungen Musikern Einblicke in die Bandarbeit gegeben. Der Jugendpresbyter der Altstadtgemeinde, Christian Polenz, hatte die Top-Band nach Bad Oeynhausen geholt und das Management für das Gesamtprojekt übernommen.
Vor allem Songs aus seinem aktuellen Album „Geheimnisvoller Gott“ spielte die Kopfermann- Band. Top-Hits wie „Du bist Liebe“ oder „Wir schaun auf dich“  wurden vom Publikum begeistert mitgesungen. Aber auch Rockversionen bekannter Choräle wie etwa „Gott ist gegenwärtig“ setzte die Band gekonnt um. Arne Kopfermann machte deutlich, dass Lobreis-Musik vor allem auch eine spirituelle Haltung ist, in der nicht der noch so gute Musiker, sondern vor allem der Dank an Gott im Mittelpunkt stehe.
Mehr Bilder in der Galerie.
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