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Kirche macht sich stark für Kultur Drucken
Von Margaret Weirich (15.09.2015)
150914_1_kulturnacht_sockit_web.jpgViele Menschen und Institution hatten ein Jahr lang zusammengearbeitet, um die erste Kulturnacht in Bad Oeynhausen zu verwirklichen. An diesem Abend konnten Besucher aus einem breitgefächerten Kulturangebot an verschiedenen Stationen in der Innenstadt wählen. Im Halbstundentakt wurde Unterschiedliches – Tanz, Theater, Kabarett, Musik, Künstlergespräche oder Lesungen – an verschiedenen Stationen geboten. KuK, das Referat für Kirche und Kultur vom Kirchenkreis Vlotho, hat seine Station in der Auferstehungskirche am Kurpark gestaltet. Der Chorraum der Kirche wurde zur Bühne für ein Angebot an Theater, Musik und Literatur, das sich durchaus sehen lassen konnte.

Den Auftakt der Station „Auferstehungskirche“ bildete die einzigartige Aufführung des Jugendtheaterclubs „sockit“. Ihr selbstgeschriebenes Stück war eine Hommage an das Theater im Park (bzw. Kurtheater), das in diesen Tagen sein 100-jähriges Bestehen feiert. Das personifizierte Theater wurde von Sophia Bekemeier gespielt, die verschiedene Epochen Revue passieren ließ. Das Stück verwob Szenen und Charaktere aus bekannten Theaterstücken mit gespielten Zeitgeschehnissen, um diese entsprechend zu kommentieren. Kurzerhand erschien z.B. das Drama um Romeo und Julia (William Shakespeare) in der vergifteten Zeit des dritten Reiches. Woyzeck erschien, als die autoritätsablehnende Generation der 68er inszeniert wurde. 11 Jugendliche, der Regisseur Daniel Scholz und Regie-Assistentin Katherina Weitkamp waren an der Aufführung beteiligt. Alle Ideen, Inhalte und deren Umsetzung lagen in den Händen der engagierten und talentierten Jugendlichen.

150914_6_kulturnacht_jugendkantorei_web.jpgDie nächsten zwei Stunden gehörten den Musikern. In drei Kompaktkonzerte der bewährten KuK-Reihe „beflügelt“ glänzten PianistInnen mit unterschiedlichsten Stilrichtungen. Irina Eicher verzauberte das Publikum mit ihrem emotionalen und technisch hervorragenden Spiel. Besonders beeindruckend war ihre Interpretation vom Chopin-Stück, das durch den intensiven Kontrast zwischen den dunklen Tönen und den staccatohaften hellen Gegenpolen lebte. Sie schaffte dann, wie sie selbst ankündigte, „ein Happy End“ mit einer fließenden Komposition von M. Balakirew.

Nach einer kurzen Pause hat Alexander Hermelink sein Debüt als Soloklavierspieler gegeben. Meisterhaft hat er bekannte Poplieder interpretiert. Durch seine charmante Art ist der Funke zum Publikum übergesprungen. „Ich kündige die Lieder nicht an. Sie können mal hören und ich frage nachher, was sie erkannt haben“, sagte er mit einem verschmitzten Lächeln. Am Ende hatte das Publikum jedoch alles erkannt: „Heaven“, „Let it be“ und „I can´t help falling in love“. Er schloss das Konzert mit einer fantastischen Version des anspruchsvollen Lieds „All of me“ von Jon Schmidt, ein Lied, das - wie Hermelink betonte - „alles von einem Klavierspieler abverlangt“.

Jazzpianist Martin Schmidt kam als nächster auf die Bühne. Er hatte keine Stücke extra für das Konzert gewählt, sondern bot eine halbe Stunde improvisierten Jazz vom Feinsten. Er hat den Tasten des Flügels alles entlockt – fließende Melodien, die sich 150914_3_kulturnacht_a_hermelink_web.jpgmit fetzigen Riffs abwechselten. Völlig in der Musik versunken, spielte er eine ganze Zeit mit geschlossenen Augen. Viele im Publikum folgten seinem Beispiel, genossen die Musik pur und haben sich in eine andere Welt geträumt. Am Ende vom Schmidts Konzert gab es „standing ovations“ in der gut gefüllten Auferstehungskirche.

Nach einer kurzen Umbau- und Aufbauphase eroberte Kreiskantor Harald Sieger mit dem Jungendbläserensemble und der Jugendkantorei der Altstadtgemeinde den Kirchenraum. Die Bläser präsentierten unter anderem ein modernes, stimmungsvolles Arrangement des Beatles-Klassikers „Lady Madonna“, das beim Publikum besonders gut ankam. Die Jugendkantorei hat vor allem durch ihre ruhige, gefühlvolle Versionen von „Look at the World“ und „Northern Lights“ überzeugt.

150914_7_kulturnacht_autorin_web.jpgDie Literatur hatte an diesem Abend allerdings das letzte Wort. Die Bad Oeynhausenerin Maria Sagert lass aus ihrem Buch „ Ein Teil des Himmels“ und erzählte, dass das Buch dazu diene, ein verloren geglaubtes Glück wiederherzustellen, in dem man dem Dialog zwischen den Generationen – zwischen einem Enkelkind und der Oma – lausche. Das Buch biete eine Möglichkeit für Erwachsenen wieder das Kind in sich zu entdecken und für Kinder den Vorteil, von den Weisheiten der Älteren zu profitieren. Liebe und Harmonie herrschten zur späten Stunde der Kulturnacht.

Pfarrer Hartmut Birkelbach, Hauptorganisator des Programms für die Kulturnacht in der Auferstehungskirche, zog eine sehr positive Bilanz: „Ich bin sehr froh und dankbar, dass das Projekt Kulturnacht eine so große Resonanz gefunden hat. Ich habe mich gefreut, in der Auferstehungskirche zu sein, aber finde es besonders toll, dass eine gute Stimmung an allen Stationen in der Stadt geherrscht hat.“

 

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