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Perfektion in höchsten Vollendung Drucken
Von Anja Brandt (31.05.2014)

Jubelstürme für das „Philharmonia Quartett"

140527_konzert_philharmonia_quartett_1_web.jpgIn einen musikalischen Vollrausch versetzten die vier Pultsolisten der Berliner Philharmoniker das Publikum am Samstagabend in der Auferstehungskirche. „Ich bin wie in Trance. Unglaublich dieses musikalische Zusammenspiel, das geht nicht besser, großartig", schwärmten Julian Haake und Sophia Maria Bormann. Und nicht nur diese beiden jungen Cellisten, die vorab das Vergnügen hatten, die Musiker persönlich kennenzulernen, sondern auch die anderen Gäste hielten phasenweise fast den Atem an. So gefühlvoll und perfekt war die Musik.

Daniel Stabrawa, Christian Stadelmann (beide Violine), Neithard Resa (Bratsche) und Dietmar Schwalke (Cello) waren auf Einladung des Kulturreferates "KuK!" vom Kirchenkreis Vlotho und der Altstadtgemeinde nach Bad Oeynhausen gekommen. Auf dem Programm standen das Streichquartett in g-moll („Reiterquartett") von Joseph Haydn, das „Streichquartett a-moll opus 13" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das einzige Streichquartett, das Guiseppe Verdi geschrieben hat.

Das „Philharmonia Quartett" zählt weltweit zu den renommiertesten Streichquartetten, ist in allen großen Konzerthallen zuhause und mehrfach ausgezeichnet worden. Und diesem Ruf wurden die vier Musiker auch in Bad Oeynhausen mehr als gerecht. Ihre Leichtigkeit, Präzision und Virtuosität ließen sie gleich beim ersten Stück hören. Trotz Haydns schlechten Erfahrungen mit Pferden, hat er ein Quartett komponiert, das ausgerechnet den Beinamen "Reiterquartett" trägt. „Solche Bezeichnungen sind oft erfunden worden, aber sie treffen den Kern", erklärte Christian Stadelmann und verwandelte mit seinen drei Mitstreitern den „müden Ackergaul" aus dem ersten Satz nach und nach zum „feurigen Araber".

Mit einem großen Sprung in die Romantik ging es mit dem Streichquartett in a-moll op. 13 von Felix Mendelsohn Bartholdy weiter. Einen unerhört drängenden, unruhig pochenden Gestus verleihen die Berliner Musiker dem unfassbar reifen Jugendwerk Mendelsohns, indem sie blitzschnell die Klangfarben wechselten. Mit extremer klanglicher Transparenz und emotionaler Zuspitzung setzten sie die Individualität dieser Musik in Szene. Daniel Stabrawa, Christian Stadelmann, Neithard Resa und Dietmar Schwalke bauten eine Spannung auf, die mit den Händen greifbar war und das Publikum in der Auferstehungskirche in einen besonderen Zauber versetzte. Manchmal hatte man den Eindruck, als seien die vier Streichinstrumente in ein Gespräch vertieft – mal sanft und friedlich plaudernd, dann wieder kontrovers und laut diskutierend.

Dieses absolut perfekte Zusammenspiel, das durch eine fast schon übermenschlich scheinende Perfektion bestach, boten sie auch beim Verdi Streichquartett in e-Moll auf. Da legten die vier einen heiteren, zuweilen melancholisch anmutenden Klangteppich aus: mit einem eleganten, lyrischen ersten Satz, zwei Mittelsätzen, die den Geist der italienischen Oper zu atmen scheinen und einer Arie, gesungen vom Cello. Und am Ende eine Fuge, so rasant und furios, dass einem beim Hören fast schwindlig wurde. Die Auferstehungskirche verwandelte sich in eine große Oper, die Kammermusik wurde zum Opernorchester. „Das ist wirklich Musik auf allerhöchstem Niveau. Besser und perfekter kann Kammermusik nicht sein," meinte im Anschluss der Zuhörer Dr. Phillip Traut.

Kein Wunder also, dass die vier Pultsolisten der Berliner Philharmoniker nicht ohne Zugabe entlassen wurden. So gab es nach dem leichtfüßigen Verdi „musikalisches Vollkornbrot" in Form von Beethoven. Und da der enthusiastische Applaus kein Ende nehmen wollte, setzte das Quartett mit dem dritten Satz aus Haydns Lerchenquartett einen musikalischen Schlusspunkt unter den höchst imposanten Abend.
 

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