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Geistliche Musik mal anders Drucken
Von Anja Brandt (26.02.2014)

Jugendkantorei überzeugte bei erstem Konzert in der Auferstehungskirche

140226_jugendkantorei_konzert_auferstehungskirche_web.jpgPremiere gelungen: die 23 Mitglieder der Jugendkantorei unter Leitung von Kreiskantor Harald Sieger präsentierten am Sonntag rund 300 Gästen die Vielfalt zeitgenössischer, hochkarätiger Kirchenmusik.

Wenn ein junger Chor und ein erfahrenes Musikerensemble zu einem kreativen Gipfeltreffen zusammenkommen, dann entsteht ein faszinierendes Klanggewölbe, das Ungewöhnliches und Überraschendes zu bieten hat. Ungewöhnliches, weil sie mit der „Pop-Messe 2012" für Chor, Streicher und Band von Michael Schütz ein fast unbekanntes Werk zur Aufführung brachten. „Es ist das erste Mal, dass keiner der Mitwirkenden dieses Stück in der Vergangenheit schon mal gesungen oder gespielt hat, das ist bei Oratorien ganz anders", erklärte Harald Sieger stolz. 

Überraschendes, weil auch die Gäste gefordert waren: auf Handzeichen des Dirigenten stimmten sie den bekannten Choral „Nun danket alle Gott..." an, während der Chor den Messetext sang. Und das hervorragend: die 23 Debütanten konnten bei diesem halbstündigen Werk ihre besonderen Stimmqualitäten unter Beweis stellen. Denn in der Pop-Messe fließen verschiedene Formen und Stile zusammen, neben vierstimmigen, homophonen Passagen steht eine Fuge im dreifachen Kontrapunkt, Unisono-Rufe des Chores kontrastieren mit polyphonen Rhythmen, Barock, Klassik und Romantik sind eng verwoben mit Jazz, Pop und Rock. Und deshalb wirkten neben dem klassischen Streicherensemble des Sinfonieorchesters „opus7", auch Björn Gbur an der E-Gitarre, Ingrid Rosemeier am E-Bass, Roman Reckling am Schlagzeug und Eckhard Wiemann am Klavier mit. Mit großem Elan und viel Einfühlungsvermögen entfalteten die Musiker und Sänger das musikalische Kaleidoskop und ernteten dafür donnernden Zwischenapplaus vom Publikum.

Ungewöhnlich ging es auch weiter: mit den „Songs" für Chor und Klavier von Jay Althouse. Der amerikanische Komponist hat nicht nur ein Chorwerk für den Amtsantritt von Barack Obama arrangiert sondern lateinische und englische Psalmtexte in die Welt der Popmusik überführt. Und der Chor zeigte einmal mehr an diesem Abend, dass eine Lobpreisung auch mit zeitgenössischer, von Swing und Jazz inspirierter Musik bestens funktioniert.

Und mit ebenso großer Strahlkraft ging es weiter. Enthusiastisch sangen die Jugendlichen die „Messe" des ebenfalls amerikanischen Komponisten Steve Dobrogosz. Sensibel spürten sie die jazzigen Elemente ebenso gekonnt wie die melancholisch-romantischen Klängen nach.

Und damit trafen sie den Nerv seines Publikums „Es ist spitze, was diese jungen Leute geleistet haben. Die Musik geht unter die Haut", schwärmte Erika Clamor. Und Christine Weitkamp ergänzte: „Harald Sieger hat eine unglaubliche Bandbreite aus ihnen herausgeholt, beispielweise bei den A-capella-Stücken, wo die Streicher ganz vorsichtig im Hintergrund geblieben sind."

Mit dem Psalm 130 als Zugabe ging der außergewöhnliche Abend zu Ende. Der Mut von Harald Sieger mit seiner Jugendkantorei Hörgewohnheiten zu lockern, Neues zu suchen und erleben zu wollen, wurde mit minutenlangen stehenden Ovationen belohnt. 

 

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