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Gegen das Vergessen Drucken
Von Anja Brandt (31.01.2014)

Auf den schicksalhaften Spuren der jüdischen Violinistin Alma Rosé

140127_gedenkkonzert_almarose_web.jpgDen diesjährigen Gedenktag an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz widmeten der Verein Stolpersteine e. V. und das Kulturreferat „KuK!" des Kirchenkreises Vlotho der jüdischen Geigenvirtuosin Alma Rosé. Die Lebensgeschichte der Musikerin und ihre Arbeit mit den Frauenorchestern von Auschwitz und Birkenau standen im Mittelpunkt des Gedenkkonzertes „Bitte vergessen Sie mich nicht" am Sonntag in der Auferstehungskirche am Kurpark.

Nicht gerade einfache „Kost" wurde an diesem Abend den zahlreichen Besuchern geboten, sondern unverfälschte Zeugnisse einer starken unbeugsamen Frau, die mit konzentrierter, disziplinierter Orchesterarbeit ein Stück Alltag ins KZ brachte. Die jüdische Violinistin, Tochter Alfred Rosés und Nichte Gustav Mahlers, und ihre ungewöhnliche Geschichte von der jungen begabten Geigerin zur Leiterin eines Frauenorchesters in Ausschwitz, fesselten die Bielefelder Musikpädagogin Kommerell so sehr, dass sie sich entschloss, ihr bewegtes Leben nachzuzeichnen. Entstanden ist ein intensiver Vortrag mit hervorragender Musik und exzellentem Gesang, expressiver tänzerischer Darstellung, beeindruckenden Zeichnungen und ergreifenden Texten.

„Ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen ist", erklärte Pfarrer Lars Kunkel vom Verein Stolpersteine e.V. zu Beginn und genau hier setzt auch das Konzept der Musikerin Kommerell an. Ausgehend von dem Nachlass Alma Rosés und einer Biografie von ihrer Musikerkollegin Anita Lasker-Wallfisch hat sie eine Gedenkcollage erarbeitet, dessen musikalische Grundlage Kompositionen von Alma Maria Schindler-Mahler, Gustav Mahler und Erich Wolfgang Korngold bilden. Und die lotete die Sängerin Sabine Ritterbusch mit tiefgreifender, emotionaler Intensität aus. Ihr strahlender, nuancierter Sopran fand in dem virtuosen Klavierspiel von Heidi Kommerell ein passendes Gegenstück.

Zum Gesamtkonzept gehörten auch ausdrucksstarke Tuschezeichnungen der Künstlerin Michaela Berning-Tournier, die inhaltlich Bezug nahmen auf die von Sprecher Gunther Möllmann vorgetragenen Texte und eindrückliche, tänzerische Bilder von Christine Grunert. Mit ihrem vielfältigen Ausdrucksspektrum spürten die Künstler an diesem Nachmittag das Schicksal von Alma Rosé nach und tragen so dazu bei, dass die jüdische Ausnahmemusikerin nicht in Vergessenheit gerät. „Denn nur wer die Geschichte kennt und an das geschehene Unrecht erinnert, kann auch die Zukunft gestalten", mahnte der Gemeindepfarrer Lars Kunkel.
 

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