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Tumult in der Konfirmandenstunde! (zum Beicht- und Abendmahlsgottesdienst der Konfirmanden 2013) Drucken
Von Christian Polenz (09.05.2013)

Im März gab es Tumult im Konfi-Unterricht. Zuerst lief alles gut. Die Aufgabe – Dinge zu nennen, die mit der Konfirmation zu tun haben und diese in einer Prioritätenpyramide anzuordnen – war nach 2-3 Minuten erledigt. Scheinbar ein guter und schneller Kompromiss.

 

Dann die gleiche Aufgabe, jedoch haben Pfarrer Kunkel und ich den Raum verlassen. Nach über fünf Minuten kamen wir zurück und es gab noch immer Diskussionen. Ein Kompromiss war nicht in Sichtweite. Die Prioritäten schienen weit auseinander.

 

Bis heute stelle ich mir die Frage: Warum lagen die beiden Ergebnisse so weit auseinander?

Hattet Ihr Angst nicht konfirmiert zu werden, wenn man die Priorität auf das Geschenk oder die Feier legt? Oder einfach nur anders Denkt, oder anders glaubt als wir? Ich kann Euch versichern, diese Angst war und ist nicht berechtigt.

 

Für mich ist es gerade der evangelische Glaube, der das Individuelle, das Menschliche betont. Jeder von uns ist anders. Deshalb kann doch nicht anders sein, als dass jeder anders glaubt und denkt.

 

Aber es gibt Situationen, wie z.B. in Gottesdiensten in denen man seinen Glauben gemeinsam mit anderen feiert. Damit das Gemeinsame auch funktioniert, benötigt man Regeln.

 

Es war ein Teil des Unterrichts diese Regeln, Traditionen und wichtige Verse zu lernen. Doch noch Wichtiger war uns, dass Ihr versteht worum es geht, was dahinter steckt. Und Euch zu unterstützen Eure eigenen Meinungen zu bilden. Aber auch die Meinungen der Anderen zu hören und zu respektieren.

 

Ihr hattet auch die Aufgabe Euren Glauben in ein eigenes Glaubensbekenntnis zusammen zu fassen. Das Ergebnis dieser Aufgabe ist für mich der Beweis, dass Ihr verstanden habt worum es im christlichen Glauben geht. Es drückt sehr gut aus was wir zeigen wollten. Im Folgenden lernen wir das Glaubensbekenntnis Stück für Stück mit meinen Interpretationen kennen:

 

 

Ich glaube an Gott, der der Ursprung, die Energie und Kraft hinter der gesamten Evolution ist:

 

Christen und Nichtchristen, aber auch Christen untereinander diskutieren und streiten: Hat Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen, oder eher in Jahrmillionen. Egal woran man glaubt, als Christ gibt es hier einen gemeinsamen Nenner:

Die Welt und alles Leben auf Ihr, somit auch Du und ich, sind keine Launen der Natur. Kein durch zufällige Umstände herbeigeführter Urknall. Sondern hat den Ursprung in Gott.

 

 

Weiter geht das Glaubensbekenntnis mit:

 

Ich glaube an Gott und er glaubt an mich:

Ist dieser Satz starkes Selbstbewusstsein oder verschüchterte Hoffnung.

Auf jeden Fall ist es eine Erkenntnis, die im Leben Selbstvertrauen geben kann. Es ist ein Gott der mich kennt und evtl. sogar trotzdem an mich glaubt!

 

 

Ist aus diesem Bewusstsein heraus der Mut und das Vertrauen entstanden, um zu schreiben:

 

Er hat mein Schicksal in seiner Hand:

Denn es ist nicht einfach das eigene Schicksal aus der Hand zu geben. Alles um uns herum sagt doch viel mehr nimm Dein Schicksal in Deine eigene Hand. Das Schicksal in die Hand Gottes zu geben heißt aber nicht: ich tue nichts, ich lebe einfach in den Tag hinein und schaue was passiert. Es heißt sein eigenes Schicksal gemeinsam mit Gott zu planen. Gott will mit uns gemeinsam planen. Wir sind nicht seine Marionetten, sondern seine Familie. Weiter ist geschrieben:

 

 

Er (Gott) ist wie Eltern, die mich lieben wie ich bin:

Denn wer uns so liebt wie wir sind, wird unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Bedürfnisse nicht unterdrücken. Eltern setzten sich mit Ihren Kindern und Ihrem Befinden auseinander. Überstimmen diese auch mal. Aber – Sie unterdrücken nicht.

 

 

Und wenn wir uns von unseren Elternteil im Himmel abgewendet haben, könnte gelten:

 

Gott hält immer die Arme für mich auf und möchte mich jederzeit in sein Reich aufnehmen:

Deutlicher als im Gleichnis des verlorenen Sohns kann man das nicht verständlich machen. Der Sohn ist wieder auf dem Heimweg und will bei seinem früheren zuhause anheuern, um über die Runden zu kommen. Doch der Vater sieht ihn zuerst. Der Vater läuft auf seinen Sohn zu. Er lässt den Sohn (zumindest zuerst) nicht zu Wort kommen.

 

Ich denke bis Heute gibt es viele Missverständnisse über Gott, sodass er durch Jesus erklärt und zeigt wie er ist. Über diesen Jesus haben die Konfirmanden geschrieben:

 

 

Auch glaube ich an Jesus, seinen Sohn und Stellvertreter auf der Erde:

Jesus zeigt uns wer und wie Gott ist. Jesus ist Gott, er ist Gottes Sohn, er ist unser Bruder, wir sind Gottes Töchter und Söhne.

 

 

Die Konfis bekennen weiter: Jesus ist…

 

Mein Freund und Helfer, der für mich am Kreuz gestorben ist:

Jesus verrät uns niemals. Mit ihm können wir immer sprechen. Ihm können wir alle unsere Sünden erzählen. Alles was bei uns falsch läuft, worüber wir uns aufregen.

Er ist am Kreuz gestorben. Er ist wieder auferstanden. Er lebt. Wenn wir dieses Geschenk annehmen können, kann uns nichts mehr von Gott trennen.

Das Kreuz von Jesus Christus bildet die Brücke über unsere Sünden hin zu Gott, der schon mit offenen Armen auf uns wartet.

 

 

Zum Heiligen Geist haben Sie festgehalten:

 

Ich glaube an den Heiligen Geist, der in jedem von uns steckt:

Durch den Heiligen Geist sind wir alle mit Gott, mit Jesus und miteinander verbunden.

 

 

Er (der Heilige Geist) ist immer bei mir und erfüllt mich mit Glück:

Der Heilige Geist gibt mir zu verstehen, was dauerhaftes Glück ist. Der nächste Satz dieses Glaubensbekenntnisses deutet darauf:

 

 

Er möge meine Seele reinwaschen:

Der Heilige Geist, lässt uns erkennen, dass etwas nicht stimmt. Wo wir Mist gebaut haben. Wo wir jemanden falsch behandelt haben.

Es soll aber auf keinen Fall dazu führen, dass man denkt was für ein schlechter Mensch man ist. Sondern offensiv damit umgeht. Sich der Situation bewusst wird. Dies unter Jesus Kreuz begräbt und Gott in die tröstenden, offenen Arme läuft. Evtl. findet man dort auch den Mut sich wieder zu vertragen!

 

 

In diesem Gottesdienst gab es schon eine Chance den ersten Schritt zu machen um die Seele rein zu waschen. In der Stille konnten wir unserer Sünden bewusst werden. Jetzt folgt der zweite Schritt: Wir haben das Angebot die Schuld im Abendmahl an Jesus abzugeben. Die Schuld unter sein Kreuz zu begraben.

AMEN

 

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