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Wer bin ich (Grußwort zur Konfirmation 2011) Drucken
Von Christian Polenz (16.12.2011)

Liebe Konfirmierte,

ca. 1 ¾ Jahre habt Ihr Euch mit dem christlichen Glauben auseinander gesetzt. Zu den einfachsten Dingen gehörte wohl die Erkundung dieser Kirche, das Diakoniepraktikum in unseren Altersheimen aber auch das Interview mit den unterschiedlichsten Mitarbeitern in unserer Gemeinde.  

Ihr habt dann auch noch einiges auswendig lernen müssen: den Psalm 23, das Vater unser, das Glaubensbekenntnis, die 10 Gebote.

Was Herrn Kunkel und mir aber noch viel wichtiger als das auswendig lernen ist, das Ihr versteht was in der damaligen Zeit mit diesen Texten und „Lebensweisheiten“ gemeint war und für uns heute für das Miteinander bedeutet.

Auf der Konfirmandenfreizeit haben wir uns mit Dietrich Bonhoeffer beschäftigt. Ein Mann, der trotz großer Bedrängnis am Glauben an Gott festgehalten hat. Er saß im Gefängnis und wartete eigentlich nur noch auf seine Hinrichtung. In dieser, seiner wohl schwersten Lebenssituation schrieb er einen der hoffnungsvollsten Texte:

                Von guten Mächten treu und still umgeben, 
                behütet und getröstet wunderbar, 

                so will ich diese Tage mit euch leben 
                und mit euch gehen in ein neues Jahr.

In dieser tiefen Stunde so einen Text schreiben zu können, dass möchte ich auch. Dieser Text spiegelt Stärke wieder. Doch dieser Mann, der so starke Texte schreiben kann ist doch auch irgendwie wie wir alle und so fragt sich auch Dietrich Bonhoeffer:

Wer bin ich?

Sie sagten über Dietrich Bonhoeffer er wirke
                gelassen und heiter und fest,
                frei und freundlich und klar,
                gleichmütig, lächelnd und stolz,

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?
Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?
                Unruhig, sehnsüchtig, krank,
                wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, 
                als würgte mir einer die Kehle,
                hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,
                dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,
                zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,
                müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,
                matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der – oder jener?
Bin ich denn heute dieser und morgen ein andrer? Bin ich beides zugleich? 

Wer bin ich?
Einsames Fragen treibt mit mir Spott.

Auch während der Konfirmandenzeit haben wir hinterfragt, wer wir selbst sind, wer ist der mir gegenüber. Wie möchte ich behandelt werden, wie sollte ich andere behandeln (hier geben die 10 Gebote auch gute Hinweise ;-). Dietrich Bonhoeffer hat für sich erkannt:

Wer ich auch bin, Du kennst mich,
Dein bin ich, - o Gott!

Wir wünschen uns, dass wir zumindest die Tür aufgestoßen haben, dass Ihr darüber ein wenig nachdenkt.

Wir, die Gemeinde, das Presbyterium, Pfarrer Lars Kunkel, Elena Gaßmann, die vor einem Jahr in Eurer Situation war und in diesem Jahr die Konfifreizeit für Euch mitgestaltet hat, wünschen Euch gutes Nachdenken, Gottes reichen Segen auf dem weiteren Lebensweg und hoffen, dass wir uns wiedersehen.

 

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