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Bautagebuch Woche 6 bis 9 Drucken
Von Lars Kunkel (05.12.2010)
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Keine Weihnachtsbeleuchtung, sondern ein Blick in den alten Schaltkasten.

Die Bauarbeiten in der Auferstehungskirche während des Umbaus erweisen sich vor allem auch aufgrund der starken Minusgerade als große Herausforderungen für die Handwerker, aber auch für den Betrieb der Kirche und die Gottesdienstbesucher. Aufgrund der Baumaßnahmen im Eingangsbereich können die Türen nicht wie gewohnt benutzt werden.

Am 1. Advent haben wir das besonders zu spüren bekommen. Vorab: Wir haben einen wirklich wunderschönen Gottesdienst gefeiert. Aktiv beteiligt waren die Jungbläser, der Posaunenchor und die Kinderkantorei. Das Anspiel hatte der Kindergarten Altstadtspatzen vorbereitet. Die Kirche war bis auf den letzen Platz gefüllt. Und das war gut so, weil dadurch ein bisschen Wärme entstand.

 Trotzdem haben die Gottesdienstbesucher sehr gefroren. Inzwischen ist die Staubschutzwand mit dicker Glaswolle gedämmt, die letzen Ritzen in der Kirche abgedichtet und die Heizung im Vorraum aufgedreht, auch damit die Rohre nicht einfrieren. Durch diese Maßnahmen sind die Temperaturen gut erträglich geworden. Unglücklicherweise sind vor dem zweiten Adventswochenende auch noch Störungen an der Heizungsanlage aufgetreten. Aus unerklärlichen Gründen ist zeitweilig ein Heizungskessel ausgefallen. Glücklicherweise konnte der eilig herbeigerufene Notdienst das Schlimmste verhindern.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen ruht derzeit die Arbeit an der Außenfassade der Kirche. Diese sind aber soweit abgeschlossen, dass der Ausbau im Inneren der Kirche fortgesetzt werden kann. In den letzen Wochen hatte eine Firma die Natursteine der Außerfassade ausgebaut, den Eingang vergrößert und die alten Steine zur Umrahmung des neuen Portals wieder eingesetzt. In aufwändiger Detailarbeit wurde das alte Relief um das Portal neu gefräst, so dass optisch der ursprüngliche Zustand mit den alten und den neu bearbeiteten Steinen wieder hergestellt werden konnte. Eine echte Meisterleistung. Diese Maßnahme ist aus Denkmalschutzgründen erforderlich und entspricht auch dem Wunsch vieler Gemeindeglieder.

Die Trockenbauarbeiten auf der Baustelle gehen zügig voran. Die Wände für die neuen Lagerräume stehen, die Toiletten werden ausgebaut und der neue Küchenbereich ist auch schon erkennbar. Außerdem werden derzeit in den Vorraum zusätzliche Heizkörper eingebaut.

Die Elektriker in diesen Tagen unzählige Meter neue Kabel. Zum einen wird der Kirchenvorraum mit modernen Lampen ausgestattet, die nur einen Bruchteil der Energie verbrauchen, die die alten Lampen benötigten. Gleichzeitig ist auch eine Erneuerung der elektrischen Installation im Schaltraum nötig. Wer in den alten Schaltschrank hineinsieht, blickt in ein Technikmuseum. Im Laufe der letzten Zeit ist dort in jedem Jahrzehnt etwas Neues eingebaut worden. Derzeit finden sich dort noch nostalgische Schalttafeln aus den 50er Jahren, Sicherungen aus den 70er Jahren, ein altes Bakelit-Telefon und uralte Potentiometer, mit denen man die Lautstärke regeln kann. Ein wenig ist man an alte James-Bond oder Dr. Mabuse Filme erinnert. Diese Technik wird im Rahmen der Baumaßnahmen auf den neuesten Stand gebracht. So wird es möglich, die umfangreichen Schaltungen einer Kirche benutzerfreundlich zu steuern und den technischen Betrieb der Kirche sicher zu machen.

dsc01656.jpgWeitgehend abgeschlossen sind die Fliesenarbeiten im Inneren der Kirche. Es ist wirklich faszinierend, wie gut sich die neu verlegten Bodenfliesen in das Gesamtbild des Bodens einpassen. Die Weltkugel kann bald an ihren alten Platz zurück und wird dort wesentlich brandsicherer stehen. Außerdem wird in diesem Bereich auch ein neuer Opferstock mit Kerzenhalter eingebaut, der hoffentlich einbruchsicherer ist als der bisherige Holzkasten. Dieser wurde in der Vergangenheit regelmäßig aufgebrochen.

Am 4. Advent wird es zur Eröffnung der Ausstellung mit Foto von Markus Schlußmeier wieder ein provisorisches Kirchencafé im Seitenschiff geben. Zu den Weihnachtsgottesdiensten werden wird auch auf jeden Fall die Westempore für Besucher wieder frei zugänglich sein.

 

 

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