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Geschichten von starken Frauen Drucken
Von Monika Stockhausen (19.06.2010)

Frauenhilfe der Altstadt-Gemeinde feierte 100-jähriges Bestehen

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Vorbereitungstam und Gäste: Von links: Heidi Klocke, Pfarrerin Antje Eltzner-Silaschi, Erika Brinkmann, Christel Siegemund Gudrun Bremme, Margret Schlemme Hinten: Pfarrerin Katja Jochum, Superintendent Andreas Huneke
Mit einem umfangreichen Festprogramm haben die Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe der Altstadt-Gemeinde das 100jährige Bestehen des kirchlichen Vereins begangen. Zu der Feier im großen Saal des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses waren auch Mitglieder der Frauenhilfen aus den benachbarten Gemeinden Rehme, Oberbecksen, Dehme, Lohe, Wichern und Löhne-Gohfeld gekommen.

Den Anfang machten die Jüngsten: eine Gruppe von jungen Trompetenspielerinnen der 2. und dritten Grundschulklasse der Altstadt-Grundschule unter Leitung von Kantor Harald Sieger erfreute mit drei Stücken, bevor Erika Brinkmann für den Nachmittagskreis und Pfarrerin Antje Eltzner-Silaschi als Leiterin des Abendkreises die Gäste begrüßen konnten. Unter ihnen waren auch Superintendent Andreas Huneke und Pfarrer Lars Kunkel, die die guten Wünsche des Kirchenkreises Vlotho und des Presbyteriums der Altstadt-Gemeinde überbrachten.


Ein humorvoller Sketch befasste sich mit einem sehr weiblichen Thema, dem subjektiven Empfinden, welche modischen Kleidungsstücke für die jeweilige Trägerin als passend oder weniger geeignet scheinen. Christel Siegemund und ihre Mitstreiterinnen bekamen für dieses mit Augenzwinkern dargebotene Stück viel Beifall.

Im Zentrum der Feier stand der Festvortrag, den Pfarrerin Katja Jochum vom Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe in Soest hielt. Unter dem Titel „Hanna, Achsa und die Spuren der vielen namenlosen Frauen“ stellte sie lebendige Zeugnisse von Frauen der Bibel vor, die auch nach Jahrhunderten Vorbilder des Glaubens sein können. Die wohl am wenigsten bekannte von ihnen dürfte wohl Achsa sein. In der im 15. Kapitel des Buches Josua überlieferten Geschichte erbittet die Tochter des Kundschafters Kaleb von ihrem Vater ein Segensgeschenk in Gestalt von Wasserquellen, da das ihr zugedachte Ackergrundstück Wüstenland ist. Auf diese Weise habe Achsa durch ihr Handeln das Überleben ihrer Sippe gesichert. Die Gestalt der Hanna, die nach langem Warten einen Sohn bekommt und dafür Gott mit einem Lied lobt, ließ die Referentin mit einem Brief an Hanna lebendig werden. „Du hast Gott in den höchsten Tönen gelobt, weil er dein Leben gewendet hat“. Die Erfüllung der Verheißungen Gottes seien für Hanna erfahrbare Wirklichkeit geworden. Als Vorbilder aus der Zeit Jesu Christi nannte Pfarrerin Jochum die namenlose Frau aus Kanaan, die bei Jesus mutig und nicht um Argumente verlegen für die Gesundheit ihrer Tochter gebeten habe. Auch die Gestalt der armen Witwe, die alles, was sie besaß, in den Gotteskasten im Tempel gegeben habe, sei eines der vielen Vorbilder für den Glauben und das Vertrauen auf Gott.

Zum Schluss der Feierstunde wurden Frauen geehrt, die sich mehr als 50 Jahre aktiv in der Frauenhilfe engagiert haben: So konnten sich Renate Haesner, Brigitta Hartog und Eva Eltzner, die viele Jahre lang auch Gruppen geleitet hatten, an dem von Erika Brinkmann und Antje Eltzer-Silaschi überrreichten Präsent erfreuen. Alle Gäste bekamen schließlich die von einem Arbeitskreis zusammengestellte Festschrift über die Geschichte der Frauenhilfe überreicht.

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Samstag, 04. September 2010
Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen.
Seht die Lilien an, wie sie wachsen: sie spinnen nicht, sie weben nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen!

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