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Selbst die Akrobatik am Flügel war sensationell Drucken
Von Anja Brandt (10.05.2010)

Joja Wendt begeistert das Bad Oeynhausener Publikum

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Joja Wendt
„Mein Klavierlehrer hat damals gesagt, das erste Stück muss man selbstbewusst spielen, um das Publikum zu begeistern“, erzählte Joja Wendt zu Beginn und haute in die Tasten, dass es eine Freude war, wippte im Takt mit den Füßen und lud zu einer autobiografischen musikalischen Retrospektive ein.

Gut gelaunt und mit absoluter Könnerschaft spielte der Hamburger sein Programm „Das Beste am Klavier“ - von Jazz über Boogie Woogie und Rock bis hin zu Klassik. Er ließ Carmen tanzen. Er feierte ein Zigeunerfest am Lagerfeuer. Er brachte die Zylinder seines T2-Bullis zum Rauchen. Er hämmerte mit Fäusten und Nase eine Gute-Nacht-Melodie aus Kamtschatka in die Tasten – und bei all diesen Erlebnissen nahm er die über 700 Besucher in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche mit: Joja Wendt erwies sich als echter Entertainer mit Charme und Witz.

Mit exzellenter Technik und beeindruckenden Läufen holte er alles aus den 88 Tasten seines schwarzen Steinwayflügels heraus. Und damit das auch die Zuhörer auf der Empore sehen und bestaunen konnten, wurde die Tastatur mit seinen darüber fliegenden Händen auf eine Leinwand projiziert. Während die Farbe im Altarraum munter von Gelb über Orange nach Rot wechselte, zauberte Joja Wendt ein Feuerwerk der Klänge. Hauptmotiv des Abends: Die schwersten Klavierstücke der Welt, die sich in eine Dreistruktur gliedern. Lieblingssatz des Abends: "Das hat es soooo in dieser Form - zumindest heute Abend und hier in Bad Oeynhausen - noch nicht gegeben!"

Ihn packte auch der Ehrgeiz, das bekannte Musikstück der Klassik „Rhapsody in Blue“ rückwärts am Klavier zu meistern oder das vierhändige Klavierstück „Asturias“ für zwei Hände zu übersetzen. Annegret und Dieter aus dem Publikum mussten ihn mit dem Klang gefüllter Wassergläser musikalisch begleiten und als dies fehlerfrei beendet war, rief er erfreut: „Das hat noch nie geklappt, Wahnsinn. Das ist Bad Oeynhausen, hier ist die Kultur zu Hause!“. Auch simulierte der Musiker bei Paul Desmonds berühmten Hit „Take five“ eine stürmische Überfahrt auf der Tastatur und brachte dabei den Flügel in Schräglage. Und selbst bei Rimski-Korsakows "Flight of the bumblebee" gewann der humorvolle Entertainer den Kampf Mensch gegen Maschine.

Mit viel Selbstironie, Situationskomik und Leichtigkeit hat er sein Publikum unterhalten, das aus ganz Ostwestfalen-Lippe angereist war. „Er ist äußerst charmant“ meint Christian Terbeck aus Bielefeld und seine Lebensgefährtin Javiera Palomino fügt hinzu: „Sein unverblümtes ‚fishing for compliments’ verzeiht man ihm sofort“. Nicht nur durch sein musikalisches Können, sondern auch durch diese charmante und humorvolle Moderation gelang es ihm sogar, die ansonsten ja eher zurückhaltenden Ostwestfalen nicht nur mehrfach zu Standing Ovations, sondern auch zum Mitsingen und Mitklatschen zu animieren.

Zum Schluss gab es noch ein dickes Kompliment von Joja Wendt für die Organisatoren des Konzertes - Pfarrer Hartmut Birkelbach (KuK!) und die Altstadtgemeinde. „Ich bin froh, dass es Euch gibt und ihr dieses kulturelle Engagement so hoch haltet“, lobte der Musiker die rege Kulturarbeit des Kirchenkreises Vlotho. Dem schlossen sich auch die Konzertgäste an und drückten ihre Hoffnung, dass dieser unvergessliche Abend bald eine Wiederholung findet, durch regen Beifall aus.

 

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