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Formen der Bestattung Drucken
Von Barbara Fischer (10.09.2009)

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"Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben." Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, in welcher Form sie bestattet werden möchten.

Um Unsicherheiten bei den Hinterbliebenden zu vermeiden, ist es gut, sich mitten im Leben Gedanken über die letzte Ruhestatt zu machen. Lesen sie mehr über die Formen der Bestattung.

1. Anonyme Bestattungen

"Meine Kinder wohnen alle weit verstreut, wer soll später mein Grab pflegen? Da ist es doch besser, ich lasse mich anonym beerdigen".
 
Diesen Satz habe ich schon häufiger im Seniorenheim gehört. Aber ich weiß auch von Angehörigen, die sich für eine anonyme Beisetzung entschieden haben und hinterher beim Bestatter nachfragten, ob sie nicht doch die Stelle erfahren können, wo die verstorbene Mutter jetzt liegt, und die es bedauern, bei der Beisetzung nicht dabei gewesen zu sein.
Anonyme Beisetzungen erfolgen ohne Namensnennung in Abwesenheit der Angehörigen an einem nicht bekannt gegebenen Ort auf der Friedhofsfläche. Auf manchen Friedhöfen stehen die Urnen erst längere Zeit in einem Raum der Trauerhalle und werden später in größeren Mengen in einem großen Massengrab beigesetzt.
Im christlichen Glauben dagegen werden die Würde und die Individualität des Menschen und die Bedeutung seines Namens auch über den Tod hinaus betont. In der Bibel sagt Gott jedem einzelnen Menschen zu: "Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!" (Jes 43,1) Deshalb gibt es auf den kirchlichen Friedhöfen im Kirchenkreis Vlotho keine anonymen Beisetzungen. Auch die Menschen, die keine Angehörigen haben und die im Auftrag des Ordnungsamtes aus Kostengründen anonym bestattet werden sollen, erhalten bei uns eine ordentliche Beisetzung und eine Tontafel mit Namen, Geburts- und Todestag.

2. Urne im Wohnzimmer?

Gedenken braucht auch einen Ort.  Einen besonderen Ort, zu dem man hingehen kann und den man wieder verlässt, um zurück in sein Leben zu gehen. Denn zum Trauerprozess gehört auch das Loslassen. Eine Urne im Wohnzimmer, die Beisetzung im Garten oder die Asche im Kettchen um den Hals erschweren diesen Prozess und können die Totenruhe nicht gewährleisten.
Deshalb besteht in Nordrhein-Westfalen eine Pflicht zur Bestattung, die auf einem Friedhof, in einem Friedwald oder als Seebestattung erfolgen kann.

3. Friedhof, Friedwald, Seebestattung

Nach christlichem Verständnis sollte bei der Wahl der Bestattungsform eine solche gewählt werden, die den Ort der Bestattung und den Namen der Verstorbenen erkennen und erinnern lässt. Im Friedwald im Kalletal ist dies - mit gewissen Einschränkungen - möglich, und bei Seebestattungen werden die Koordinaten der Beisetzung mit Namen in einer Seekarte eingetragen.

4. Grabpflegevereinbarungen und Rasengräber

Wer sich bei Bestattungen auf dem Friedhof um die Grabpflege sorgt, findet auf unseren Friedhöfen im Kirchenkreis andere Möglichkeiten:
Neben der Möglichkeit, die regelmäßige Grabpflege in Auftrag zu geben, gibt es so genannte Rasengräber. Diese sind mit Rasen oder Bodendeckern bepflanzt und erhalten einen mit  Namen, Geburts- und Todesdatum beschrifteten Grabstein.

Neben Rasenreihengräbern, die der Reihe nach für nur eine Person vergeben werden, gibt es bei Rasenwahlgrabstätten die Möglichkeit,  später den Ehegatten oder die Lebenspartnerin zuzubetten und die Nutzungszeit zu verlängern.

 

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