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Wir müssen unseren Garten bestellen Drucken
Von Lars Kunkel (02.09.2009)

Voltaires „Candide“ im  Literaturgottesdienst  bei den „Poetischen Quellen“

dscf2598.jpgGebannt lauschen die Zuhörer im Literaturzelt auf der Aqua Magica den Lesungen aus dem Roman „Candide oder der Optimismus“ von Voltaire. Die Naivität des jungen Candide, der ein westfälisches Schlösschen für das Paradies hält, bringt das Publikum für einen Moment zum Schmunzeln.

Sekunden später erzeugen die Beschreibungen der Schrecken durch Krieg und Inquisition nachdenkliche Aufmerksamkeit. Das ist der Stil Voltaires. Und während die Zuhörer noch darüber nachdenken, ob die Welt im Innersten eher gut oder schlecht ist, wird schnell klar: Wieder einmal berührt der Literaturgottesdienst der Altstadtgemeinde ein echtes Lebensthema.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass Kirche auf dem Internationalen Literaturfest mit dabei ist“, betonte Pfarrer Lars Kunkel zu Beginn des Gottesdienstes. Allerdings hat der Literaturgottesdienst bereits zum zweiten Mal sehr viele Besucherinnen und Besucher angezogen und damit die guten Erfahrungen des letzen Jahres fortgesetzt.
Im Mittelpunkt der Literaturgottesdienste steht jeweils ein Buch, das vom Vorbereitungsteam für den Gottesdienst ausgewählt und vorbereitet wird und immer ein spannendes Lebensthema zum Inhalt hat. Mit seinem „Candide“ kritisiert Voltaire jeden Optimismus hinsichtlich der Welt. Die Predigt ging der Frage nach, wie Christen in einer Welt, die von Krieg und Leid geprägt ist, an einen Gott glauben können. Pfarrer Kunkel forderte die Zuhörer mit der These heraus, dass der Zustand der Welt mit dem Glauben an einen allmächtigen Gott unvereinbar sei. Doch durch das Mitleiden Gottes mit den Menschen am Kreuz werde der Mut freigesetzt, im unmittelbaren Umfeld etwas Gutes für diese Welt zu tun. Das sei keine Weltflucht, sondern christlicher Realismus, betonte Kunkel, und fand bei den Zuhörern Zustimmung. Für das Projekt „Jedem Kind eine warme Mahlzeit“ des Evangelischen Familienzentrums Bad Oeynhausen-Altstadt wurden 600 Euro gespendet.
Andreas Prante am Akkordeon und Norbert Hanisch an der Gitarre nahmen gekonnt den leichten Tonfall Voltaires auf und begeisterten das Publikum mit Muzette-Musik. 

Die Predigt lesen ...

 

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