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Drei „junge Wilde“ an den Tasten Drucken
Von Monika Stockhausen (26.08.2009)

Sommerliches Konzert an den Orgeln der Auferstehungskirche

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Kantor Harald Sieger, Niklas Sikner und Martin Schmidt (von links) präsentierten auf Kontrabass, Klavier, Orgel und Schlagzeug ein unterhaltsames, brillant dargebotenes Programm.

Viele musikalische Leckerbissen boten drei junge Organisten in ihrem sommerlichen Konzert in der gut besuchten Evangelischen Auferstehungskirche am Kurpark: Kantor Harald Sieger hatte zusammen mit seinen Schülern Niklas Sikner und Martin Schmidt ein Programm vorbereitet, das Klassisches und Zeitgenössisches in einer gelungen und wohl abgewogenen Mischung enthielt.  

Die beiden jungen Organisten, die im Herbst ihr Kirchenmusikstudium an den Hochschulen in Heidelberg und Köln aufnehmen werden, überraschten das Publikum mit etlichen Kompositionen, in denen die Orgel in ihren vielen Klangfarben zur Wirkung gebracht wurde. Insbesondere bei der Interpretation von Kompositionen für zwei Orgeln, der großen auf der Empore und dem Positiv im Chorraum, setzten sie geschickt auf die Darstellung von Raumklangeffekten. Dies gelang trefflich beim Orgelkonzert von Georg Friedrich Händel, das die Vogelrufe von Kuckuck und Nachtigall mit entzückenden Echowirkungen präsentierte. Kantor Sieger und Niklas Sikner bleiben dieser Partitur an den beiden Instrumenten nichts schuldig.  

Zuvor hatte sich Niklas Sikner mit der Interpretation von Frédéric Chopins Fantaisie-Impromtu als Pianist vorgestellt, der mit der Herausarbeitung unterschiedlicher klanglicher Valeurs und kompositorischer Details auch an diesem Instrument brillieren kann. Zu welch interessanten Ergebnissen der  Dialog von Orgel und Klavier führt, konnte man in einer Sonate  von Piazza erleben, die von Niklas Sikner und Martin Schmidt dargeboten wurde.Brillant präsentierten die beiden jungen Interpreten auch eine Fuge von Johann Sebastian Bach sowie ein prachtvolle „Sortie“ ein Stück zum Auszug beim prunkvollen Ende eines Gottesdienstes von Lefebure-Wély an der großen Orgel.  Der letzte Teil des Konzerts zeigte dann mit Arrangements von Musik des 20. Jahrhunderts sowie Improvisationen, was die drei jungen Künstler auf diesem Gebiet bereits zu leisten vermögen: neben einer Einrichtung der Komposition „Asturias“ von Isaac Albeniz entführte Niklas Sikner das  Publikum in seinem Stück  „Georges“ in das Gebiet der musikalischen Performance. Humorvoll und witzig geht er dabei mit berühmten Themen um, die auf Klavier, Trompete, Kontrabass, Orgel und Schlaginstrumenten  variiert werden.Das Publikum bedankte sich bei den jungen Künstlern mit reichlichem Beifall. Harald Sieger übergab seinen beiden Schülern eine Kiste mit notwendigen Dingen zum Überleben in der ersten Zeit des Studiums. 

 

Text und Foto:  Monika Stockhausen
 

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