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Fragen zur Taufe Drucken
Von Lars Kunkel (03.08.2009)
Wasser ist LebenWenn Sie Fragen zur Taufe haben oder Ihr Kind taufen lassen möchten, sprechen Sie einfach das Gemeindebüro oder Ihre Pfarrerin / Ihren Pfarrer an. Wenn Sie sich für die Taufe entschieden haben, werden in einem ausführlichen Taufgespräch alle Fragen persönlich und in Ruhe geklärt.

Einige häufig gestellten Fragen und deren Antworten finden Sie in unseren Fragen und Antworten rund um die Taufe:

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?

Sie können Ihr Kind in jedem Alter taufen lassen. Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht. In unseren Kindergärten kann das Kind altersgemäß auf die Taufe vorbereitet werden. Häufiger taufen wir auch Kinder in unseren Kindergartengottesdiensten. Diese werden dann von den Erzieherinnen liebevoll mitgestaltet, und auf Wunsch kann eine Tauffeier im Kindergarten stattfinden.
Auch im Konfirmandenalter werden Kinder getauft, die zunächst ohne Taufe am Unterricht teilnehmen. Eltern verbinden damit den Wunsch, dass ihre Kinder sich selbst für die Taufe entscheiden können. In der Altstadtgemeinde werden die Jugendlichen traditionell in der feierlichen Osternacht getauft.

Was spricht für eine Kindertaufe?

Die Geburt eines Kindes ist ein Geschenk Gottes. Eltern antworten darauf, indem sie ihr Kind taufen lassen. Gott spricht in der Taufe den kleinen Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Eltern und Paten haben dann die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem christlichen Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen. Später, in der Konfirmation, bekräftigen die Jugendlichen selbst ihr Ja zum Glauben an Jesus Christus.

Müssen die Eltern Mitglied der Kirche sein?

Als Eltern verpflichten Sie sich in der Tauffrage, Ihrem Kind auf seinem Weg zu einem Leben als Christ zu helfen. Deshalb sollte mindestens ein Elternteil Mitglied in der evangelischen Kirche sein. Über Ausnahmen entscheidet das Presbyterium im Einzelfall.

Christliche Erziehung? Wie mache ich das?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder muss hier einen für sich passenden Weg finden. Kleine Kinder haben es sehr gern, wenn ihre Eltern vor dem Einschlafen mit ihnen ein einfaches Gebet sprechen. Es gibt außerdem hervorragende Kinderbibeln, durch die Kinder (und Eltern) spielerisch und spannend mehr über den Glauben erfahren.
Aber auch Ihre Kirchengemeinde nimmt ihr Versprechen an Sie sehr ernst, für Sie und Ihr Kind da zu sein: In unseren Kindertageseinrichtungen wird Ihr Kind auf der Grundlage von christlichen Werten und Inhalten begleitet. Die christlichen Feste werden hier sehr lebendig gefeiert. Die regelmäßigen Kindergartengottesdienste sind bei den Kindern sehr beliebt, weil sie hier in fröhlichen Liedern und Anspielen die Lebendigkeit des Glaubens erfahren. Später können die Kinder zum Kindergottesdienst gehen. Mit dem Eintritt in das Konfirmandenalter „lernen“ die Kinder dann mehr über ihren Glauben und entscheiden sich dann bewusst für die Konfirmation.

Welche Unterlagen brauchen wir für die Taufe unseres Kindes?

Unser Gemeindebüro hilft Ihnen gern weiter. Dort erfahren Sie alles Notwendige. Hier melden Sie die Taufe bitte an. Wenn Sie ein Familienstammbuch haben, bringen Sie dies bitte zum Taufgespräch mit dem Pfarrer mit. Außerdem benötigen wir die Geburtsurkunde des Kindes. Kommen die Paten nicht aus der Altstadt, benötigen wir eine Patenbescheinigung.

Wer kann Pate werden?

Jedes konfirmierte Kirchenmitglied kann Pate werden. Sollten Ihre Paten nicht aus dem Bereich der Altstadtgemeinde kommen, benötigen diese einen Patenschein, der beim Gemeindebüro der Wohnortgemeinde kostenlos erhältlich ist.

Müssen die Paten evangelisch sein?

Mindestens ein Pate muss evangelisch sein. Alle Paten müssen einer christlichen Kirche angehören. Wer einer anderen Religion angehört oder aus der Kirche ausgetreten ist, kann nicht Pate werden.

Welche Aufgabe haben die Patinnen und Paten?

Schon beim Taufgottesdienst können die Paten aktiv werden, indem sie zum Beispiel das Wasser in das Taufbecken gießen oder die Taufkerze entzünden. Später kommt den Paten aber eine noch weitergehende Bedeutung zu. Versteht man die Taufe als Geschenk, helfen die Paten sozusagen beim Auspacken. Sie unterstützen die Eltern dabei, den Glauben nahezubringen. Vielleicht gehen sie mit in den Kindergottesdienst, lesen aus der Kinderbibel vor oder stehen mit Rat und Tat den Kindern (und Eltern) zur Seite. Wenn die Kinder älter sind, können die Paten eine wichtige weitere Vertrauensperson für die Kinder werden. Es ist auch schön, wenn die Patinen und Paten viel Zeit mit den Kindern verbringen. Dass Paten allerdings für die Kinder sorgen müssen, wenn die Eltern verunglücken, ist ein (weit verbreiteter) Irrtum.

Was kostet die Taufe?

Die Taufe ist kostenlos. Nur wenn Sie besondere Wünsche haben (Musik, Schmuck), können Kosten entstehen. 

Wer kümmert sich um die Taufkerze?

Jeder Täufling bekommt von der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt eine Taufkerze geschenkt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine Taufkerze individuell zu gestalten. Es ist ein schöner Brauch, die Taufkerze am Tauftag zu entzünden und sich so an die Taufe zu erinnern.

Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?

Ihr Kind kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird das Kind in der Regel am Ende des Konfirmandenunterrichts in der Osternacht getauft.
Kann ich mich auch als Erwachsener taufen lassen?
Ja. Ihr Pfarrer wird mit Ihnen ausführlich über die Bedeutung des christlichen Glaubens sprechen. Aber keine Angst: Sie müssen nicht am Konfirmandenunterricht teilnehmen und werden auch nicht „geprüft“. Vielmehr geht es um ein Gespräch, das viel Raum für eigene Erfahrungen und Austausch lässt.

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

Wer möchte sich nicht später mit schönen Bildern an die Taufe erinnern? Das Fotografieren während des Gottesdienstes ist zwar prinzipiell erlaubt. Allerdings darf der Gottesdienst dadurch nicht gestört werden. Am besten ist es daher, vorher abzusprechen, wer fotografiert. Der Fotograf sollte möglichst dezent einige Fotos machen. Das Betreten des Altarraums ist in diesem Zusammenhang nicht gestattet. So ist sichergestellt, dass sich alle ganz auf die Taufe konzentrieren können, statt zu „posieren“ oder abgelenkt zu sein. Sehr gute Fotos lassen sich auch nach dem Gottesdienst stellen. Unsere Pfarrinnen und Pfarrer sind gern dazu bereit, sich im Talar mit Ihnen an den Taufstein zu stellen.

Was ist, wenn das Kind unruhig ist?

Kinder sind in unseren Gottesdiensten willkommen. Besonders bei Taufgottesdiensten rechnen wir damit, dass Kinder ein wenig „Leben“ in den Gottesdienst bringen. Sie brauchen also nicht nervös zu werden, wenn Ihr Kind sich meldet. Die ungewohnte Umgebung, die Gesänge und die große Orgel sind für einige Kinder ungewohnt. Andere fühlen sich gerade dabei geborgen. Sicher ist es aber auch schön, wenn alle dem Gottesdienst folgen können. Sie wissen  am besten, wie Sie Ihr Kind ein wenig beruhigen können. Manchmal hilft ein kleiner Gang im Seitenschiff der Kirche. Im Vorraum der Kirche finden Sie einen Kindertisch. Hier können Ihnen auch die Patinnen und Paten schon helfen, damit Sie dem Gottesdienst folgen können.

Wie soll der Täufling während der Taufe gekleidet sein?

Früher war es Tradition, dass in den Familien ein Taufkleid weitergegeben wurde. Auch heute kleiden Eltern ihre Kinder festlich, die Kleidung sollte aber auch bequem sein.

Können wir selbst bestimmen, wofür im Taufgottesdienst gesammelt wird (Kollekte)?

In den Sonntagsgottesdiensten ist dies leider nicht möglich, da der Kollektenzweck einem festen Plan folgt. Erfolgt die Taufe z.B. im Traugottesdienst, wird die Kollekte abgestimmt. Die Altstadtgemeinde freut sich dabei natürlich immer sehr, wenn Spenden an unser Evangelisches Familienzentrum gehen.

Können wir den Gottesdienst mitgestalten?

Das ist möglich. Sie können bei der Liedauswahl Wünsche äußern. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Gebet oder eine Lesung zu übernehmen. Genaueres besprechen Sie bitte mit uns persönlich.

Muss unser Kind getauft sein, um einen Platz in Ihren Kindertagesstätten zu bekommen?


Unsere Evangelischen Kindertageseinrichtungen nehmen auch ungetaufte Kinder und Kinder mit verschiedenen religiösen und kulturellen Hintergründen auf. Aktive Toleranz und ein Miteinander in gegenseitiger Achtung sind uns gerade aufgrund unseres evangelischen Profils wichtig. Als Eltern müssen Sie jedoch damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennenlernt, da unsere Einrichtungen nach evangelischen Wertmaßstäben arbeiten.

Was ist eine Nottaufe?

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht, kann auf Wunsch eine Nottaufe vorgenommen werden. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.

Muss ich mich erneut taufen lassen, wenn ich in die Kirche eintrete, oder umtaufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle?


Die Taufe ist etwas Einmaliges und kann nicht wiederholt werden. 

Wir möchte bei unserer Trauung unser Kind taufen lassen.


Das ist möglich. Sprechen Sie uns einfach an,

Gibt es eine ökumenische Taufe?

Nein. Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession.
 

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