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Das Projekt Lebensbücher Drucken
Von Lars Kunkel (04.05.2009)
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Lesen Sie gerne Bücher? Dann kennen Sie sicher auch ein Buch, das Sie in Ihrem Leben besonders angesprochen und bewegt hat und das Sie wie einen kleinen Schatz in Ihrem Bücherregal aufbewahren. Solche Bücher sind Lebensbücher, die im Mittelpunkt des gleichnamigen Literaturprojektes stehen. In einer Kombination aus einem Literaturabend und einem Literaturgottesdienst erschließen sich neue Erfahrungen.

Was sind Lebensbücher?      

Manchmal liegt es auf dem Nachttisch, es steht an einem Ehrenplatz im Bücherregal, wird öffentlich auf dem Couchtisch ausgestellt oder ist gut gelagert in einer Kiste im Keller: Das Buch, das mich ganz besonders angesprochen oder bewegt hat.


"Die Bücher, die man liest, und die Erfahrungen des Lebens sind nicht zwei Welten, sondern nur eine. Jede Erfahrung des Lebens bedarf zu ihrer Interpretation der Lektüre bestimmter Bücher und verschmilzt mit ihr. Dass Bücher stets aus anderen Büchern entstehen, ist eine Wahrheit, die nur scheinbar einer anderen widerspricht: dass nämlich die Bücher aus dem praktischen Leben und aus den Beziehungen zwischen den Menschen entstehen." (Italo Calvino)

Manchmal finde ich in diesem bestimmten Buch mein Leben, meine Träume und Ängste, vielleicht ist es das Buch, dass ich selbst gerne geschrieben hätte, wenn ich ein Schriftsteller wäre. Oder es ist das Buch, dass mich geprägt hat, das mir Impulse und Anregungen gegeben hat, ein Buch, dass mein Leben verändert hat. Immer aber ist es das Buch, das nicht einfach nur gut geschrieben ist, sondern das wie für mich geschrieben ist, das Buch meines Lebens, mein Lebensbuch.

Der Literaturabend

Es ist eine ganz besondere Erfahrung, solche Bücher mit anderen Menschen zu teilen, davon zu erzählen, was mich an diesem Buch fasziniert. Indem ich von dem Buch erzähle, entsteht eine neue Geschichte: Meine Geschichte mit und in dem Buch.

Die Erfahrungen der anderen werden im Gespräch zu einem Prisma, das meine eigenen Gedanken in viele Facetten bricht, auf mich zurückwirft und meine Geschichte erweitert. Über und mit Lebensbüchern zu reden heißt, Erfahrungen zu teilen.

Und so treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters und in sehr verschiedenen Lebenssituationen, um jeweils ein Buch in entspannter Atmossphäre zu besprechen. Aus diesem Kreis bildet sich dann eine Gruppe, die aus den Erfahrungen der Abends einen Literaturgottesdienst vorbereitet.

Was ist ein Literaturgottesdienst?

In jedem Gottesdienst steht Literatur im Mittelpunkt: Das Buch der Bücher. Die Bibel. Wir hören aus den Büchern des Alten und Neuen Testament, welche Lebenserfahrungen Menschen mit dem lebendigen Gott gemacht haben. Wir hören von Schuld und Zweifeln, wir hören von Vergebung und Liebe, von Intrigen und Hoffnung, von Trauer und Überlebensmut. Wir hören von Gott im Leben und seiner Offenbarung. Doch Gott ist gegenwärtig, wir erfahren ihn auch heute in unserem Leben. Seine Offenbarung ist nicht abgeschlossen und sein Geist wirkt in unser Leben hinein. Und auch in der Literatur finden wir Lebenserfahrung und Gotteserfahrung und manchmal auch uns selbst wieder. So schlagt die Literatur eine Brücke zwischen unserem Leben und den Erfahrungen der Bibel und verhilft uns zu einer neuen Perspektive für unseren Glauben. 
 

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