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Jesus stellt die Kinder in die Mitte Drucken
Von Lars Kunkel (01.06.2008)

kindermittendrin.jpgJesus ist nicht oft wütend, er ist wohl mehr ein friedfertiger Mensch. Wenn Jesus zornig wird, dann wird das einen guten Grund haben, und dann geht es um etwas sehr Wichtiges.

Jesus ärgert sich darüber, dass die Jünger so arrogant und abweisend sind. Die Familien und die Kinder möchten so gerne den Segen empfangen.
Doch für die Jünger sind sie ein Störfaktor. Erwachsene reden über wichtige Dinge, Jesus und seine Jünger und einige Interessierte waren vielleicht gerade in einem sehr wichtigen Gespräch über Glaubensfragen. Kinder müssen warten, meinen die Jünger und meinen es auch noch gut. Kinder stehen außen vor. Wir müssen uns heute einmal kritisch fragen lassen, wo Kinder heute stehen.

Wenn Kinder zum Armutsrisiko werden und jedes vierte Kind selbst von Armut betroffen ist, stehen Kinder außen vor. Und auch da kann man sehr wütend werden. Warum haben sich so viele Menschen damit abgefunden, dass so viel Geld für anderes verschwendet wird, aber so wenig für Kinder zur Verfügung steht.

Wie können Familien es heute schaffen, Berufstätigkeit und Kinder unter einen Hut zu bringen? Wie viel Zeit bleibt uns für die Kinder? Wo sind die Angebote einer wirklich guten Kinderbetreuung? Welchen Stellenwert haben Familien für die Gesellschaft? Haben Kinder den Platz, der ihnen gebührt?

Jesus setzt die Kinder an die richtige Stelle. In die Mitte. Kinder werden bei Jesus nicht nur geduldet. Er ist nicht freundlich zu den Kindern, weil er etwas erwartet oder in ihnen die Kunden oder Wähler von morgen sieht. Er nimmt die Kinder in die Mitte und sieht in ihnen ein Vorbild. Ja, richtig gehört. Die Kinder sind die Vorbilder. Kinder können vertrauen, Kinder sind leidenschaftlich neugierig, Kinder leben im Augenblick, Kinder können sagen, was ihnen weh tut und was sie glücklich macht. Und deshalb sind Kinder Vorbilder. Wie die Kinder sollen die Erwachsenen werden, dann ahnen und spüren sie etwas vom Reich Gottes, in dem Menschen füreinander da sind. Ein Reich, in dem es nicht darauf ankommt, was einer auf dem Konto hat. Ein Reich, in dem jeder wichtig und geliebt ist.

Jesus nimmt die Kinder in die Mitte und mit ihnen die Eltern und Familien, die mitgekommen sind. Die Eltern bitten Jesus um den Segen, weil sie wissen, was gut für die Kinder ist. Und Jesus stellt sie in die Mitte und alle anderen drum herum wie ein Schutzschild.

Und genau so sieht das Logo vom Familienzentrum aus. Ein Kreis, in dem vielleicht die Erwachsenen stehen, die Menschen im Familienzentrum und in der Mitte, rot und lebendig, die Kinder. Das Logo drückt aus: Familie sind alle Menschen, die füreinander da sind und miteinander an der Zukunft arbeiten. Mal braucht jemand Hilfe und mal hilft er selbst. So sollte es im Familienzentrum sein, wie eben in einer ganz normalen Familie auch. Damit das klappt, müssen wir alle zusammenhalten. Und sehr mutig sein und uns nicht so schnell entkräften lassen. Wir müssen ein bisschen lernen von Jesus, der ganz anders denkt und gegen die Regeln lebt.

Gott sei Dank gibt es ja viele gute Ansätze in Bad Oeynhausen. Das Bündnis für Familie sei hier genannt, in dem Menschen sich zusammenfinden werden, die etwas für Familien und für das „Gemeinwohl" tun wollen. Und Gott sei Dank gibt es Menschen, die immer wieder über ihren Schatten springen, in den Ämtern und Gemeinden, in den Vereinen und Betrieben. Gott sei Dank gibt es Menschen, die Zeit, Kraft und Ideen einbringen, weil ihnen die Zukunft und das Leben wichtig sind. Und Gott sei Dank gibt es motivierte Mitarbeiter und engagierte Kooperationspartner, die Sie heute kennenlernen können auf diesem Fest.

Familie heißt: Jeder gehört dazu, egal ob alt oder jung, stark oder schwach. Niemand war immer alt und niemand wird immer jung sein. Niemand ist immer schwach oder immer nur stark. Deshalb brauchen wir einander. Wir Menschen gehören zusammen, weil wir Gottes Kinder sind. Keiner steht außen vor, jeder ist mit dabei. Wir bilden zusammen einen Kreis voller Leben, und die Kinder sind in der Mitte. Sie sind unsere Hoffnung und unsere Zukunft.

Kinder leben mittendrin. Mit Gottes Hilfe  Und der Friede Gottes, der höher steht als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. AMEN.

 

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