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Schier Unglaubliches auf 88 Tasten Drucken
Von Monika Stockhausen (22.01.2008)

klavier.jpgAusnahme-Pianist Joja Wendt begeisterte in der ausverkauften Auferstehungskirche

Nein, die Veranstalter hatten nicht zuviel versprochen: Das Konzert mit dem Hamburger Ausnahme-Pianisten Joja Wendt in der Auferstehungskirche war wirklich ein außergewöhnliches und absolut denkwürdiges Ereignis. Denn Joja Wendt ist ein Pianist, der in seiner „Reise um die Welt auf 88 Tasten“ eine gekonnte Mischung aus Klassik, Jazz und Pop bietet. Nichts scheint ihm unmöglich, nichts scheint ihm zu schwierig, als dass er es (nach beharrlichem und gewissenhaftem Üben) nicht locker darbieten könnte.

Ob es sich dabei um Schumanns „Von fremden Menschen und Ländern“, die Schilderung der Naturgewalten auf stürmischer See, ein chinesisches Pferderennen, Stimmungsbilder aus Sibirien oder den glutvollen spanischen Klangzauber in „Asturias“ handelt, Joja Wendt bringt immer wieder seine sehr persönliche Interpretation dieser Kompositionen auf die Klangbühne.

Zudem verwandelt sich der Tastenkünstler, der auf einem eigens nach seinen Plänen angefertigten Flügel musiziert, der sogar tanzen kann, zwischen den Stücken in einen unübertrefflich witzigen Moderator und Entertrainer. Da vergeht die Zeit wie im Flug, wenn Joja Wendt etwa von der Wanzenjagd im Hotel in Singapur berichtet und anschließend eine atemberaubende musikalische Schilderung dieser Geschichte darbietet.

Das (freilich durch Tontechnik ins Riesige vergrößerte) Klavier tritt dann bei Johann Sebastian Bachs d-Moll-Toccata den Wettstreit mit der Orgel an, wobei das Klavier natürlich das letzte Wort behält. Sogar die tiefen Bass-Register der „Königin der Instrumente“, die den Hörer sonst leicht erschauern lassen, wirken recht zahm im Vergleich mit den Klavierklängen. Der „Godfather of Music“, wie ihn Joja Wendt nannte, hat dafür in seinem Komponistenhimmel möglicherweise ein Lächeln übrig gehabt.

Doch nach gut zwei Stunden - ohne Pause - dargebotenem Konzert verabschiedete sich der Pianist und Entertrainer Joja Wendt, allerdings nicht ohne den rund 750 begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern noch eine Reihe wunderschöner und stimmungsvoller Zugaben zu gewähren. Darunter war auch jenes „Tipewriter“ betitelte Stück, das in einem Großraumbüro angesiedelt ist und in dem eine von einer Zuhörerin betätigte Hotelklingel für die Überraschungseffekte sorgt. Man hätte sicherlich keinen besseren Start haben können für die neue Konzertreihe mit Klaviermusik des Kulturreferates „KuK“ des Kirchenkreises Vlotho in Kirchen, die unter dem Motto „beflügelt“ steht.

Die Zuhörer feierten Joja Wendt nachdrücklich und mit Ovationen im Stehen. Bleibt zu hoffen, dass das vom Künstler mit Komplimenten bedachte Publikum auch weiterhin Konzerte mit Joja Wendt genießen darf.

 

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