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Gräber von Dichtern und Denkern Drucken
Von Michael Scholz (25.07.2007)

Eine fotografische Reise in das Paradies der Literatur zum
Auftakt des 6. Internationalen Literaturfestes „Poetische Quellen"
 


Simone Sassen hat das Grab von Marcel Proust in Paris fotografiert.
Simone Sassen hat das Grab von Marcel Proust in Paris fotografiert. 
Foto: Schirmer/Mosel

Die „Poetischen Quellen" beginnen in der Altstadtgemeinde. Zum Auftakt des 6. Internationalen Literaturfestes  wird am Donnerstag, 23. August, eine Ausstellung in der Auferstehungskirche eröffnet. Es geht um das Buch „Tumbas - Gräber von Dichtern und Denkern" des niederländischen Autoren Cees Nooteboom und seiner Frau, der Fotografin Simone Sassen. Beginn ist um 20 Uhr.

Die Idee zu dieser Kombination aus Ausstellung und Autorenporträt ist in einer Kooperation zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt, dem Förderkreis der Einzelhändler Innenstadt und der Aqua-Magica-GmbH  entstanden.

Begleitet wird die Veranstaltung von einer Bläsergruppe um Kantor Harald Sieger. Moderiert wird der Abend von Jürgen Keimer, der auch die weiteren Veranstaltungen der „Poetischen Quellen" begleitet, die dann mit vielen renommierten nationalen und internationalen Autoren vom 24. bis 26. August im Landschafts- und Kulturpark Aqua Magica stattfinden werden.

Jedes Jahr aufs Neue ist man gespannt darauf, ob der niederländische Autor Cees Nooteboom den Nobelpreis für Literatur verliehen bekommt oder nicht. In Zusammenarbeit mit seiner Frau, der Fotografin Simone Sassen, ist im Herbst vergangenen Jahres unter dem Titel „Tumbas" (spanisch, Plural von tumba: Grab, Grabmal) nun ein Buch von ihm erschienen, das einer Reise in die Unsterblichkeit der Literatur und zur Unvergänglichkeit der menschlichen Erinnerung gleichkommt. Nooteboom und Sassen führen die Leser und Betrachter an 82 Gräber verstorbener Dichter und Denker, die sie auf ihren Weltreisen gesucht und aufgesucht haben und denen sie sich besonders verbunden fühlen. So ist ein persönlicher Literaturführer des Autors Nooteboom entstanden, der in Verbindung mit den ästhetisch-fotografischen Grabmalporträts von Simone Sassen zu einer lebendigen und unpathetischen Hommage eines zeitgenössischen Dichters an seine toten Kollegen wird. Einige der fotografierten Orte sind berühmt, ja inzwischen selbst zu literarischen Schauplätzen geworden, wie der Pariser Friedhof Père Lachaise, wo Balzac und Apollinaire liegen oder auch der berühmte Cimitero di San Michele in Venedig, wo der Nobelpreisträger Joseph Brodsky beerdigt ist. Vergil, Dante, Cervantes, Hölderlin, Kafka, Canetti, Proust, Brecht, Nabokov, Celan, Virginia Woolf und Susan Sontag sind weitere Gräber von unsterblichen Toten, denen Nooteboom und Sassen ihre Ehrerbietung in Wort und Bild erweisen.

Bilder der Ausstellung sind bis zum 22. September in der Auferstehungskirche, aber auch in der Oeynhausener Innenstadt und im Aqua-Magica-Café zu besichtigen.

 

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