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Fabers Schicksal bewegt die Menschen Drucken
Von Sarah Niemeier (Text und Fotos, Westfalen-Blatt) (29.06.2007)

Zur anschließenden Diskussion nach der Lesung gab es Wein und Käse von den Organisatoren des Literaturgottesdienstes. Drei von ihnen sind (von links) Britta Weber, Astrid Mulch und Heidi Swietlik.
Zur anschließenden Diskussion nach der Lesung gab es Wein und Käse von den Organisatoren des Literaturgottesdienstes. Drei von ihnen sind (von links) Britta Weber, Astrid Mulch und Heidi Swietlik.
Foto: Sarah Niemeier

Bad Oeynhausen (WB). Wie viel des Menschen Faber steckt in jedem von uns? Diese Frage diskutierten die Besucher des Literaturgottesdienstes am Samstagabend noch lange nach Ende der Lesung des »Homo Faber« von Max Frisch. In einem Punkt waren sie sich aber fast alle der etwa 200 Besucher einig: Die Lesung war aufwühlend und darum wieder einmal sehr gelungen.

»Ich gehe sehr erfüllt aus diesem Gottesdienst. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Vortragenden Literatur, Musik und Spiritualität verbunden haben«, sagte Petra Henning. »Es passte alles sehr gut zusammen. Literatur und Glaube sind absolut schön verbunden worden«, beschrieb Ruth Sahle, die derzeit als Kurgast in Bad Oeynhausen ist.

Der Literaturklassiker Homo Faber von Max Frisch berichtet vom Menschen Walter Faber, einem rationalen Ingenieur, der alles im Leben für durchschaubar und berechenbar hält. Letztendlich zerstört sich sein Leben durch eine Reihe schicksalhafter Begebenheiten. An Schicksale hat er allerdings nie geglaubt und leugnet sie auch bis zum Schluss.

Petra Henning und Ruth Sahle überlegen, ob sie sich das Buch Homo Faber demnächst kaufen. Zwar war die Lesung auch für jene Besucher sehr verständlich, die das Buch nicht kannten. Alle Hintergründe konnten aber während des anderthalbstündigen Gottesdienstes nicht aufgeklärt werden.

Heidi Swietlik, Simone Homburg, Dirk Schormann, Britta Weber, Astrid Mulch, Birgit Kuhlmeier und Claudia Sieker, die den siebten Literaturgottesdienst in der Altstadtgemeinde organisiert hatten, lasen abwechselnd Ausschnitte aus dem Buch. Pit Witt und Jördies Treude sorgten derweil für die passende musikalische Unterhaltung. Die Gospelstücke und Jazzballaden wie »Higher Ground« oder »Time is a healer« hatten beide passend zum Thema gewählt. Für beide war es das erste Mal, dass sie einen Literaturgottesdienst mitgestaltet haben. »Mir hat es ganz wunderbar gefallen. Die Gemeinde ist richtig mitgegangen - ich würde gerne beim nächsten Mal wieder mitwirken«, sagte Jördies Treude. Die Sängerin der »Female affairs« bekam für ihre Darbietungen viel Lob, aber auch etwas Kritik: »Sie hat sehr schön gesungen. Mir persönlich war die Musik aber zu laut«, sagte Helga Schönlau.

Zum Abschluss der Lesung erklärte eine Predigt von Pfarrer Lars Kunkel kirchliche Interpretationen des Buches, bevor die Besucher sich im Vorraum der Kirche noch zu einem kleinen Imbiss versammelten. Bei Brot, Käse und Wein gab es allerhand Gesprächsstoff zu der menschlichen Tragödie des Homo Faber. Es dauerte lange, bis die letzten das Altstädter Gotteshaus verließen.

»Solche Abende sollte es öfter geben. Wenn jeder Gottesdienst so aufrütteln könnte, würden auch viel mehr Menschen in die Kirche gehen«, sagte Herbert Lehnert.

Artikel vom 25.06.2007. (C) 2007 Westfalen-Blatt

 

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