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"Sollt ich meinem Gott nicht singen?" Drucken
Von Harald Sieger (08.03.2007)

paul-gerhadt.jpgAm Sonntag, den 18. März, um 10.00 Uhr würdigt die Altstadtgemeinde den 400. Geburtstag von Paul Gerhardt mit einem festlichen Gottesdienst. Die Kantorei an der Auferstehungskirche und der Posaunenchor unter der Leitung von Kantor Harald Sieger präsentieren Bearbeiteitungen der Lieder des bekannten Textdichters und laden zum Mitsingen ein.

Die Predigt hält Pfarrer Bernhard Silaschi. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Gemeindeversammlung statt.

Es gibt wohl kaum einen protestantischen Liederdichter, dessen Einfluss sich mit dem Paul Gerhardts messen ließe. In diesem Jahr feiern wir den 400. Geburtstag des in Gräfenheinichen (bei Wittenberg gelegen) geborenen Theologen.

Obwohl er schon mit 14 Jahren beide Eltern verloren hatte, war es ihm möglich, zunächst die Fürstenschule in Grimma zu besuchen und darauf Theologie in Wittenberg zu studieren. Noch während seines Studiums begann Gerhardt, seine Gedanken in Gedichten auszudrücken. Johann Crüger, seinerzeit Kantor an der Nicolai- Kirche Berlins, erkannte die Begabung des jungen Theologen und vertonte bis 1661 fast 100 Lieder, die er in seinem Gesangbuch „Praxis Pietatis Melica" veröffentlichte. 1651 trat Paul Gerhardt seine erste Pfarrstelle in Mittenwalde bei Berlin an. Hier heiratete er seine Ehefrau Anna. Von den fünf gemeinsamen Kindern erreichte nur ein Sohn das Erwachsenenalter. Sein persönliches Leid hat Paul Gerhardt in vielen Liedern dieser Zeit thematisiert und verarbeitet. 1657 wechselte er zurück nach Berlin, wo er an der Hauptkirche St. Nicolai leitender Pfarrer wurde. Die politisch- religiösen Auseinandersetzungen zwangen alle Theologen in eine höfische Sonderkonfession, die eine Synthese von lutherischer und calvinistischer bildete. Leidenschaftliche Bekenntnispredigten wurden untersagt, und überzeugte Lutheraner mussten trotz ihrer Bekanntheit in andere Herzogtümer ausweichen. Vom Bekenntniskampf und persönlichen Schicksalsschlägen (seine Frau Anna war mit nur 45 Jahren verstorben) erschöpft, wechselte Paul Gerhardt erneut seine Wirkungsstätte. Seine neue und letzte Gemeinde fand er in Lübben, wo er allerdings keine weiteren Gedichte verfasste. Mit mehr als 120 geistlichen Liedern, allesamt vertont und herausgegeben von Kantor Crüger und dessen Berliner Nachfolger Johann Ebeling, war Gerhardts Werk vollendet. In Lübben blieb er als Pfarrer und Seelsorger beliebt und verstarb am 27. Mai 1676 im Alter von fast siebzig Jahren.

 

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