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Weihnachtsoratorium Drucken
Von Harald Sieger (24.11.2006)
publikation1 Am Freitag, den 15. Dezember  bringt die Kantorei an der Auferstehungskirche um 19.30 das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zur Aufführung.
Es ist gute protestantische Tradition, der Advents- und Weihnachtszeit durch die Aufführung großer Oratorien klangvolle Akzente zu verleihen.   Johann Sebastian Bachs "Oratorium, welches Die Heilige Weyhnacht über In beyden Haupt-Kirchen zu Leipzig musicieret wurde Anno 1734" (so der Originaltitel) als das zweifellos berühmteste Werk dieser Gattung ist eine Zusammenfassung der sechs Kantaten zu den drei Weihnachtsfeiertagen, zum Fest der Beschneidung Jesu, zum ersten Sonntag nach Neujahr und zum Epiphaniasfest.
Die einzelnen Teile nehmen die liturgische Funktion der Kantate im Hauptgottesdienst ein, stehen aber inhaltlich durch eine fortlaufende Handlung in engem Zusammenhang, was auch eine gemeinsame Aufführung mehrer Teile außerhalb des Gottesdienstes nahe legt. Entgegen der im 18. Jahrhundert geltenden Ordnung hat Bach bei einigen Kantaten bewusst auf die enge textliche Bindung an die Perikopenordnung verzichtet, und durch die Wahl anderer Texte die thematische Verknüpfung der einzelnen Kantaten untereinander gestärkt. So gelingt es dem Komponisten, eine Synthese zu schaffen zwischen der ihm auferlegten Pflicht, für jeden Hauptgottesdienst eine Kantate zu komponieren und dem künstlerischen Verlangen, ein größeres zusammenhängendes Werk zu komponieren.Nicht zuletzt daran kann man erkennen, dass dem Meister des kontrapunktischen Musizierens seine Kunst auch im täglichen Wettstreit von Dienst und Muße immer wieder zu glanzvollen Ergebnissen verholfen hat.Die tragenden Säulen des Textes bilden die Erzählungen von der Geburt Jesu, den Erlebnissen der Hirten, der Namensgebung und den Weisen aus dem Morgenlande im Wortlaut der Lutherbibel (Lukas 2, 1 und 3-21; Matthäus 2, 1-t2). Die Aufteilung auf die einzelnen Sonn- und Festtage folgt im Allgemeinen den vorgeschriebenen Evangelienlesungen - jedoch nicht in allen Einzelheiten. Die nicht zum eigentlichen Weihnachtsbericht gehörige Lesung des 3. Weihnachtstages, Johannes 1, 1-14 (der Prolog des Johannesevangeliums), bleibt unberücksichtigt, ebenso die Lesung des Sonntags nach Neujahr, Matthäus 2, 13-23, von der Flucht nach Ägypten, die inhaltlich allenfalls ihren Platz am Schluss des Oratoriums hätte finden können, nicht aber vor der Erzählung von den Weisen aus dem Morgenlande, die ihrerseits mit der Thematik des Eiphanias- Festes zu eng verbunden ist, um völlig von ihr getrennt zu werden.Die textliche Ausgestaltung des Weihnachtsoratoriums stammt sehr wahrscheinlich von dem Textdichter Christian Friedrich Henrici. Er ist der Urheber zahlreicher Textvorlagen für die Kantaten Bachs und war insbesondere bekannt für seine Fähigkeit, zu bereits komponierter Musik einen neuen, in sich schlüssigen Text zu verfassen. So ist auch die Musik etlicher Chöre und Arien des Weihnachtsoratoriums aus früheren, meist weltlichen Kantaten Bachs entlehnt. Allerdings darf einem genialen Komponisten wie Bach durchaus zugetraut werden, dass er beispielsweise bei der Komposition des Eingangschores der Glückwunschkantate zum Geburtstag für die Kurfürstin- Königin Maria Josepha "Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten" schon eine spätere Verwendung im Weihnachtsoratorium ("Jauchzet, frohlocket") im Sinn hatte. Wahrscheinlich hat er  auch geahnt, dass einige seiner schönsten Arien und Chöre im Oratorium zur Weihnacht besser zur Geltung kommen, als in Auftragskompositionen zu Ehren bald vergessener weltlicher Autoritäten. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass auf diese Weise einige Kostbarkeiten der Musikgeschichte bis heute erhalten geblieben sind.
Neben der Kantorei an der Aufersrehungskirche musizieren das Oeynhauser Bach-Ensemble und die Solisten:  

ina._jannsen_bIna Jannsen (Sopran) studierte nach ihrem Schulmusikstudium in Oldenburg an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Studiengang Opernsologesang bei Mechthild Kerz. Meisterkurse bei Prof. C. Richardson, Prof. P. A. Ling, Prof. K. Widmer, Prof. K. Kelly u. a. runden ihre Ausbildung ab. Sie gibt Konzerte in ganz Norddeutschland mit umfassendem Repertoire in Oratorium, Operette, Musical, Lied. 2004 war sie bei NDR Kultur in der Sendung „Neuer Start für junge Künstler" zu hören.  Auf der Bühne sang sie bisher erfolgreich Gnese aus „Il Campiello" von Wolf-Ferrari, Valentin in „Fortunios Lied" von Offenbach, Bertalda und Undine aus Lortzings „Undine" und vor allem die Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte"(u. a. in Hamburg, Hannover, Göttingen, Lübeck, Köln). Im Frühjahr 2006 sang sie in Kassel am Staatstheater (Trouble in Tahiti/Blue Monday). 

  Jujulia_husmannlia Husmann (Alt) schlug nach ihrer Schulzeit in Essen zunächst die Juristenlaufbahn ein. Bald führte sie jedoch ihre immer stärker werdende Neigung, sich der Musik zu widmen, an die Musikhochschule Detmold. Hier wurde im Rahmen eines Schulmusikstudiums bald ihr stimmliches Talent entdeckt und sie wechselte im Jahr 2002 zur künstlerischen  Ausbildung Gesang bei Prof. Heiner Eckels, wobei sie weiterhin im Violoncellospiel von Prof. Marcio Carneiro betreut wurde. Zusätzliche Anregung und Kritik erhielt sie bei Meisterkursen mit Christa Ludwig, Juliane Banse und Andras Schiff, für diese sie jeweils ausgewählt wurde. Bei zahlreichen Konzertauftritten als Altistin, u.a. mit der Matthäuspassion von Bach, der Petite Messe Solennelle von Rossini , Pergolesis Stabat mater und einer Liedauswahl aus Gustav Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit Orchester , hat J.H. große Anerkennung gefunden. Internationale Beachtung erfuhr sie durch eine Polen-Tournee als eine der Solisten in Händels Messias, der Aufführung verschiedener Mozart-Arien und der Uraufführung der Orchesterfassung  der  Vier Lieder nach chinesischen Gedichten  von Pavel Haas in Italien. 

j.pennerJohann Penner, Tenor (*1979) erhielt im Alter von 7 Jahren ersten musikalischen Unterricht in Klavier. 2001 nahm er sein Studium für Schulmusik an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar mit dem Schwerpunktfach Gesang auf. Nach seiner Zwischenprüfung wechselte er 2003 an die Musikhochschule in Detmold.Mit dem künstlerischen Abschluss seines Schulmusikstudiums 2005, studiert der junge Tenor weiterhin Gesang sowie Gesangspädagogik bei Wolfgang Tiemann.  

m._deckerMarkus Decker (Bass) studierte ab 1996 Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik in Detmold u. a. bei Prof`in Hildegard Kronstein-Uhrmacher und Prof`in Christa Spolvint. Sein Repertoire, das er sich in dieser Zeit erarbeitete und bereits im Studium bei zahlreichen öffentlichen Auftritten präsentierte, umfasst neben den Bereichen Oper und Operette auch Lied, Oratorium und Musical. Durch Meisterkurse bei Prof`in Norma Enns und Prof. Kurt Widmer sowie durch mehrere Intensivkurse der Agentur Fuger in Bad Kreuznach ergänzte er seine Studien. Seit Abschluss seines künstlerischen Studiums im Jahr 2002 und seines pädagogischen Studiums im Jahr 2003 sang er solistisch bei Kantaten und Oratorien, und trat bei verschiedenen Konzerten u.a. beim NDR in Hamburg auf. Als Liedersänger arbeitete er u.a. mit den Klavierpartnern Saskia Horn, Peter Kreutz, Misao Kawasaki-Weißenborn sowie dem Warschauer Symphonie-Orchester unter der Leitung von Tadeusz Wicherek. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Markus Decker erfolgreich als Gesangspädagoge sowie als Dozent bei Gesangs- und Stimmbildungsseminaren im norddeutschen Raum tätig.

 

 

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