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Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen
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Orgelkonzert am Ewigkeitssonntag
Von Rainer Labie (21.11.2019)

Der neue Kantor spielt die Orgel

191121_orgel-manuale.jpgDie Altstadtgemeinde Bad Oeynhausen lädt am 24.11. um 19.00 Uhr zum Orgelkonzert „Gloria sei Dir gesungen“ in die Auferstehungskirche am Kurpark ein. An diesem Abend wird die 60 Jahre alte Orgel von József Opicz gespielt, der seit September neuer Kreiskantor im Kirchenkreis Vlotho ist und erstmals konzertant die Ott-Orgel zum Klingen bringt.

Im Programm stehen Werke aus verschiedenen Jahrhunderten, deren Thematik sich eng an den Ewigkeitssonntag anlehnt. Trauer lässt sich durch Musik und Wort in besonderer Weise ausdrücken. Sprache und Musik stehen schon seit Jahrhunderten in einer engen Verbindung. Am Abend werden dementsprechend die Orgelstücke mit Lesungen von Pfarrer Lars Kunkel ergänzt.

Die dramatisch aufgebauten Stücke greifen die Thematik des Todes auf und stellen musikalisch Leid und Trost in Kontrast. Man kann es als Herausforderung bezeichnen, Trost gegenüber dem leicht darstellbaren Leid musikalisch zum Ausdruck zu bringen. An diesem Abend bekommt das Licht als Klangfarbe eine besondere Bedeutung: dunkle und getragene Register werden mit dem hellen Herz der Ott-Orgel komplementieren.

Das Kyrie als Urelement der christlichen Liturgie bildet einen Bestandteil des Gottesdienstes seit 1500 Jahren bis heute. Kein anderes liturgisches Element kann das Gebet so innig darstellen wie das Kyrie „Herr, erbarme dich!“ Am Abend wird das berühmte gregorianische Kyrie „Cunctipotens genitor“ mehrmals erklingen, zunächst in einer Variationsform von Girolamo Frescobaldi, dann am Ende des Konzerts als Prélude und Fantasie von Jean Langlais.

Die Fantasie und Fuge in g-Moll von J. S. Bach bringt man mit dem Jahr 1720, dem Todesjahr seiner Frau Maria Barbara Bach, in Verbindung. Der Aufbau der Fantasie entspricht dem einer Rede. Der dramatische Teil stellt das Leid dar, während die öfter eintretenden Fugatti als „Rezitativ“ den Trost ausdrücken. Ein ähnlich dramatischer Aufbau kennzeichnet die c-Moll Sonate von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die Erlösung kommt mit dem Licht durch die siegende Dur- Klangfarbe im dritten Satz.

Das Gebet kommt musikalisch noch in einer anderen Form vor. József Opicz spielt die berühmte „Vater unser“ Vertonung von Georg Böhm. Der Kantor wird die unterschiedlichen Klänge der Orgel durch seine Improvisation über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme!“ hervorheben. Am Schluss des Konzerts erklingt die Melodie „Gloria sei dir gesungen“ noch einmal in einer festlichen Form.

Vormittags lädt die Gemeinde herzlich zum Gottesdienst ein, in dem neben der Kantorei an der Auferstehungskirche die talentierte junge Cellistin Lucia Kiss (Detmold) mitwirken wird. Der Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag beginnt um 10.00 Uhr.

 

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