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Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen
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Vier Musiker, acht Hände, zwei Klaviere
Von Rainer Labie (22.10.2019)

„Piano Furioso“ fasziniert die Zuhörer in der Auferstehungskirche

191021-piano-furioso-2.jpgSCS/Bad Oeynhausen. Virtuos tanzten Finger über die Tasten, bis zu acht Hände auf einer Klaviatur. Im Klavierkonzert ’Piano Furioso’ faszinierten Prof. Anja David, Nils Fricke, Tim Gärtner und József Opicz an einem und zwei Flügeln die Zuhörer in der gut besuchten Auferstehungskirche am Kurpark.

Gemeinsam mit ihrer Dozentin Prof. Anja David gestalteten die drei Absolventen der Hochschule für Kirchenmusik in Herford den Abend. Das Fach Klavier hat neben der Orgel einen hohen Stellenwert in der instrumentalen Ausbildung des Kirchenmusikstudiums. „Für Klavier gibt es unterschiedliche besondere Besetzungen, von denen wir heute einige musizieren. Die Werke habe ich mit meinen Schülern einstudiert. Tim Gärtner hatte die Idee, damit ein öffentliches Vorspiel zu geben. Daraus wurde ein Konzertprogramm. Zuerst in der Hochschule, jetzt hier, wo József Opicz tätig ist und zuvor Tim Gärtner“, sagte Prof. Anja David.

Bekannte Originalwerke und Bearbeitungen für vierhändiges Spiel auf einem oder zwei Klavieren standen auf dem Programm des Konzertabends, den Anja David und Tim Gärtner mit Johann Sebastian Bachs bekanntem Brandenburgischem Konzert Nr. 6 B-Dur’ in Max Regers Bearbeitung für Klavier vierhändig eröffneten. Virtuose Melodiefolgen, gespielt von Anja David und József Opicz, brachten die Zuhörer in Sergei Rachmaninovs Barcarolle aus Six morceaux Op.11, Nr. 1 für Klavier vierhändig zum Staunen. Vor der Pause nahmen Anja David und Tim Gärtner mit dem Allegro vivace aus Felix Mendelssohn Bartoldys Overtüre zum ’Sommernachtstraum’ E-Dur op. 21, ursprünglich für Orchester komponiert, die Zuhörer mit in die phantasievolle Welt des Theaters.

Nachdem zuvor vierhändig auf einem Instrument musiziert wurde, kam im zweiten Teil auch der zweite schwarz glänzende Flügel zum Einsatz. „Edvard Grieg hat zu einigen Sonaten ein zweites Klavier frei hinzu komponiert, unter anderem zur ’Sonate facile’ genannten Sonate C-Dur KV 545 von Wolfgang Amadeus Mozart“, erläuterte Prof. Anja David. Virtuos ließen sie und József Opicz ihre Finger über die Tasten tanzen. Spannungsreiche Dynamik erklang auch in der Sonate f-Moll für zwei Klaviere, Opus 34b aus der Feder von Johannes Brahms, komponiert nach seinem Klavierquintett. Gebannt lauschten die Zuhörer der ausdrucksvollen Interpretation von Tim Gärtner und Anja David.

Vor dem Höhepunkt des Konzertabends war Stühlerücken erforderlich. Acht Hände auf einer Klaviatur, das erforderte nicht nur musikalische, sondern zum Vergnügen des Publikums auch so manche akrobatische Fähigkeiten der vier Pianisten. Sie ließen die berühmte Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß erklingen, in einer Bearbeitung von Tomislav Baynov. „Und damit uns auch die andere Hälfte des Publikums zusehen kann“, so Kreiskantor József Opicz, wechselten sie anschließend samt Hockern an das zweite Klavier. Mit Standing Ovations und donnerndem Applaus bedankten sich die Zuhörer für die furiose Leistung der vier Virtuosen. Als Zugabe musizierten sie einen Walzer von Rachmaninov für sechs Hände und einen Finger.

 

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