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Von Bach bis Haydn Drucken
Von Rainer Labie (11.06.2019)

Großes Chor- und Orchesterkonzert am 30. Juni

180612_konzert_altstadt_02_web.jpgHerzliche Einladung zum Konzert am Sonntag, dem 30. Juni, um 19 Uhr in der Auferstehungskirche.

Auf dem Programm stehen drei bedeutende Werke der Kirchenmusik in der Entwicklung des (Spät-)Barock zur Wiener Klassik. In unmittelbarer kirchenzeitlicher Nähe zum Konzerttermin steht die wunderbare Kantate „Freue dich, erlöste Schar“ von Johann Sebastian Bach. Sie ist eine von drei Kantaten, die Bach zum Tag der Geburt Johannis des Täufers am 24. Juni schrieb. Sechs Monate vor Weihnachten wird in dieser Festkantate der Blick auf die Wegbereitung Christi und sein Kommen gerichtet. Die Musik ist überaus fröhlich und bringt mit ihren sehr tanzgeprägten Melodien der Arien die Feststimmung sehr einprägsam zu Gehör.

Eine ganz wichtige Person zwischen Johann Sebastian Bach und der Wiener Klassik war Bachs jüngster Sohn Johann Christian Bach, dem Mailänder oder auch Londoner Bach. Zu Lebzeiten international mit seinen Opern, aber auch seiner Kirchenmusik sehr erfolgreich und geschätzt, führt sein Schaffen heute eher ein Schattendasein. Einige Werke sind bis heute nicht verlegt. Wolfgang Amadeus Mozart hat ihn mit seinem Vater im Kindesalter besucht und von ihm gelernt. In der Tradition seines Vaters stehend ist Johann Christian Bach Wegbereiter des Klangbildes, das später für die Klassik so prägend wird.

Ich freue mich außerordentlich, dass in diesem Konzert sein Werk „Confitebor“ erklingen wird. Es handelt sich hierbei um die Vertonung des 111. Psalms und des „Ehr sei dem Vater“, welches auch bei uns im Gottesdienst immer auf dem Psalm folgt. Dieses Werk entstand in Mailand und der italienische Einfluss des Belcanto ist deutlich spürbar. Auch dieses Werk ist bisher unveröffentlicht und daher nur äußerst selten aufgeführt worden. Die Hochschule für Kirchenmusik Herford hat allerdings dieses Werk in ihrem Bestand und so ergibt sich hier die äußerst seltene Gelegenheit, diese wunderbare Musik zu hören, die es wirklich verdient hat, häufiger aufgeführt zu werden. Die Wiener Klassik wird in diesem Konzert vertreten durch die „Missa brevis Sancti Joannis de Deo“, oder auch die „kleine Orgelmesse“ genannt, von Joseph Haydn. Auch wenn hier der Name des Johannis erneut auftaucht, so handelt es sich in diesem Fall um den „hl. Johannes von Gott“, dem Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt, für den diese Messe im Jahr 1775 komponiert worden ist. Besetzt ist diese Messe jediglich mit zwei Violinen und dem Bass, bestehend aus Orgel und Cello, dem sogenannten Wiener Kirchentrio. Die Messe ist insgesamt sehr schlicht und kurz gehalten und gehört zu den meistaufgeführtesten Kirchenwerken Haydns.

Der Chor aus insgesamt etwa 100 Sängerinnen und Sänger, bestehend aus der Kantorei an der Auferstehungskirche und dem Herforder Kammerchor Amicanta, wird die Werke unter der Leitung von Tim Gärtner zum Klingen bringen, begleitet vom Orchester Opus 7. Als Solisten konnten Friederike Webel (Sopran), Sarah Romberger (Alt), Florian Feth (Tenor) und Gottfried Meyer (Bass) gewonnen werden.

Eintrittskarten sind ab dem 17. Juni im Gemeindebüro und im Haus des Gastes im Kurpark zum Preis von 15 Euro (freie Platzwahl) erhältlich.

 

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