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Blech und Orgel in spannendem Zwiegespräch Drucken
Von Margaret Weirich (28.10.2016)

„Brasssonanz“ brilliert mit „Bach – Bruckner – Britten“

161024_brasssonanz_web.jpgSchon bei den ersten Trompeten-Tönen in der Auferstehungskirche am Kurpark, wurde allen deutlich, dass dies ein außergewöhnliches Bläserkonzert sein wird. Drei Trompeten spielten abwechselnd die „Fanfare for St. Edmundsbury“ (Benjamin Britten) aus drei verschiedenen Stellen der Kirche heraus. Dieser ungewöhnliche Auftakt, der wie ein Dialog zwischen den Trompeten wirkte, lud das Publikum feierlich dazu ein, sich auf das Konzert einzulassen.

Kreiskantor Harald Sieger, der das Konzert zusammen mit dem Freundeskreis Kirchenmusik der Auferstehungskirche gestaltete, begrüßte das Publikum, das trotz mehrerer paralleler Veranstaltungen in der Innenstadt, zahlreich erschienen war. Mit einem Schmunzeln meinte Sieger, dass das 11-köpfige Blechbläserensemble „Brasssonanz“ eindrucksvoll zeige, „wo das hinführen kann, wenn man nicht rechtzeitig aufhören kann, an einem Instrument zu üben.“ Alle Mitglieder des Ensembles sind nämlich Studierende an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland.

 

Bei diesem Konzert bildeten Stücke der 3 B-Komponisten, „Bach – Bruckner –Britten“, den musikalischen Dreh-und Angelpunkt. Das Zusammenspiel der verschiedenen Blechinstrumente reichte von modern anmutenden Dissonanzen über die klassische Bach Fuge in g-Moll bis hin zu fast monumentalen, klangintensiven Choral und Fuge von Johann Nepomuk David. Zwischen Bach und David spielte eine kleinere Formation von Tuba, Horn und Posaune ein Bruckner-Etüde, die vom Komponist E. Crespo stammte. Die tiefen, weichen und fließenden Töne bildeten einen Kontrapunkt zu den intensiven, und zum Teil monumentalen Stücke, die das Konzert sonst auszeichneten.

Meisterhaft hatte Christian Scheel an der Orgel das Konzert schon früh um vielfältige Klänge ergänzt und erweitert. Mit seiner Bach-Orgelimprovisation füllte er die Kirche bald mit kontrastreichen hohen und tiefen Tönen und präsentierte den bekannten Komponisten im gewaltigen modernen musikalischen Gewand. Ein absoluter Höhepunkt des Konzertabends bildete das Schlussstück von David. Gesammelt gingen die Bläser auf die Empore der Kirche und spielten von dort aus. Immer wieder gaben sich die Bläser und Scheel die musikalische Klinke in die Hand. Damit entstand ein spannender musikalischer Dialog zwischen Blechbläsern und Orgel. Alle Instrumente gestalteten den letzten Teil vom Stück gemeinsam und boten damit ein fulminantes, umfassendes Klangerlebnis zum Konzertabschluss.

Das Publikum zeigte sich von der musikalischen Leistung der Musiker von Brasssonanz (Norbert Stertz, Leiter) und Christian Scheel begeistert. Zwei Mal spielten die Bläser eine Zugabe. Erst dann durften alle die Bühne verlassen.

 

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