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Irgendwo zwischen Himmel und Erde Drucken
Von Margaret Weirich (04.05.2016)

Absolute Begeisterung für den Libertas Chor in der Auferstehungskirche

2016-04-20a.jpgIrgendwo zwischen Himmel und Erde, zwischen Europa und Südafrika schwebte das Publikum gleichsam, als es gespannt dem Konzert des Libertas Chores aus Stellenbosch unter der Leitung seines Gründers Johan de Villiers lauschte.

Auf Einladung des Kreiskantorats und des Kulturreferats „KuK!“ des evangelischen Kirchenkreises Vlotho war der Chor in Bad Oeynhausen zu Gast, um mit örtlichen Sängerinnen und Sängern ein großes Oratorienkonzert beim „Weite wirkt Festival“ in Halle vorzubereiten, und daneben gestaltete er ein eigenes Konzertprogramm in der Auferstehungskirche. Dabei überzeugte der 50-köpfige Chor durch hervorragenden Gesang, ein vielseitiges “Eine-Welt-Programm“, sein Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit und unbändige Freude an der Musik.

Mit dem afrikanischen Gebet „Ukuthula“ (Frieden) eröffnete der Chor das insgesamt zweistündige Konzert. Schon bei den ersten ruhigen, jedoch kraftvollen Tönen, die nach und nach den ganzen Kirchenraum für sich beanspruchten, begriffen die Besucher, dass dies ein Konzert der Sonderklasse sein wird. Geistliche und weltliche Lieder aus aller Welt umfasste das Programm. Die ganze Kraft des Chores kam besonders bei dem „Alleluia“ von Eric Whitacre zur Geltung. Hier entwickelte der Chor aus dem einen Wort ‚Halleluja’ ein rauschendes, würdevolles Klangerlebnis.

2016-04-20b.jpgMit einer zweiten Komposition von Whitacre „Fly to Paradise“ bot der Chor einen traumhaft schönen Übergang vom rein sakralen hin zu dem Bereich, in dem sich weltliche und sakrale Musik berühren. Einige Jazz-Klassiker aus den 1930ern wie „Top Hat ...“ von Irving Berlin oder auch Passagen aus dem Musical „Les Misérables“ boten reichlich gesangliche Abwechslung, bevor der Chor dann den ersten Teil des Konzerts mit einer berührenden Version von Leonard Cohens „Halleluja“ beschloss.

Der zweite Teil des Abends hielt nicht weniger zauberhafte, interessante Stücke des Chores und seiner ausgezeichneten Vokal- und Instrumental-Solisten bereit. Diese bezogen sich maßgeblich auf südafrikanische Themen. So kam das Publikum in den Genuss der musikalischen Auseinandersetzung mit berühmten Textpassagen von Nelson Mandela und dem südafrikanischen Kampf um Frieden und Gerechtigkeit. Viele Lieder zelebrierten dabei die Vielfalt in der kulturellen Prägung des Landes. Zusammen mit dem Chor sang etwa die herausragende Solistin Thandi Mrali ein Zulu-Lobesgebet. Das Konzert endete mit einer heiteren Note: nach einer augenzwinkernden Referenz an die Gastgeber mit dem Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ gab das Lied „Hawker Boys Medley“ dem stehend applaudierenden und Zugaben fordernden Publikum das Flair der quirligen Straßenfeste von Kapstadt wieder.

So gelang es dem Chor, wichtige Inhalte wie das Streben nach Freiheit und Gerechtigkeit ernsthaft zu thematisieren. Gleichzeitig vermittelte der Gesang eine tiefe Freude und eine solche Kraft und Lebendigkeit, dass die mehr als 400 Besucherinnen und Besucher beeindruckt und beseelt nach Hause gehen konnten.

 

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