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Je mehr wir wissen, desto mehr staunen wir“ Drucken
Von Margaret Weirich (24.02.2016)

Theologie und Astrophysik trafen aufeinander bei „Urknall und Sternenstaub“

160222_alle_zusammen_web.jpgAuf Einladung des Kulturreferats „KuK!“ im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho nahmen der Astrophysiker Prof. Dr. Andreas Burkert und die Musiker um Clemens Bittlinger die Besucherinnen und Besucher in der voll besetzen Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen mit auf eine multimediale, musikalische und wissenschaftliche Reise in das Weltall. Clemens Bittlinger, evangelischer Pfarrer und Liedermacher, reflektierte in Wort und Gesang die Weite der Schöpfung und die Liebe Gottes, die sich in der Schöpfung widerspiegle.

Durchatmen, zur Ruhe kommen, sich Zeit und Raum nehmen, um über das Wunder der Schöpfung zu staunen, waren einige seiner Botschaften. Zeugnisses des Staunens wurden sowohl mit Lobliedern und Psalmen als auch Zitaten von Paul Tillich, Stephen Hawking und Albert Einstein vorgetragen. Der Münchner Astrophysiker Prof. Dr. Andreas Burkert nahm diese Gedanken gekonnt auf und entfaltete dieses Thema in naturwissenschaftlichem Rahmen. Das Publikum lernte die neusten Erkenntnisse zur Urknalltheorie, zu Galaxienbildung, Weltallnebel und Sonnensystemen kennen. Mit atemberaubenden Bildern sowie genialen Computeranimationen nahm er alle auf eine bewegte und bewegende Reise bis an den Rand des Universums mit.

160222_astrophysiker_burkert_web.jpgSchier unfassbar waren die Zahlen, die er dabei vorgetragen hat. Die Milchstraße, unser Galaxie, bestehe aus Milliarden von Sternen bzw. Planetensystemen und das Universum wiederum aus 100 Milliarden Galaxien. „Jede lässt aber ihren unverwechselbaren Fingerabdruck im All. Genau wie jeder Mensch ist jede Galaxie eigen und einzigartig“, erklärte er. Zur Verbindung zwischen Sternenstaub und Menschen sagte der Professor darüber hinaus, ein sterbender Stern schleudere genau die Elemente ins Weltall, aus denen auch Menschen zu mehr als 99% gemacht seien.

Die dritte und vierte Stimme in diesem beeindruckenden Quartett bildeten der Komponist David Plüss am Keyboard und Matthias Dörsam an Klarinette, Flöte und Saxophon. Sie begleiteten die Bilder aus dem Weltall mit einer ganz eigenen Klangsprache. Die Musik alleine schon war ein weiterer Grund zum Staunen.

Burkert fasste seine Gedanken an diesem Abend so zusammen, dass die Wissenschaft könne zwar das „Wie“, aber nicht das „Warum“ der Schöpfung und des Lebens erklären könne. Je mehr die Menschen über das Universum verstünden, desto mehr könnten sie staunen, weil die Schöpfung weitaus größer sei als Menschen, die Erde und sogar unsere Galaxie. Dazu Burkert lapidar: „Das hält uns bescheiden“. Und zur Gottesfrage sagte er: „Gott ist kein Zauberer. Er hat es nicht nötig, sich hinter Geheimnissen zu verstecken“, sondern begegne uns gerade auch im Wunder seiner Schöpfung.

 

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