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Gewagt und gewonnen Drucken
Von Margaret Weirich (25.11.2015)

Die Kantorei der Altstadtgemeinde auf musikalischem Neuland

151124_konzert_kantorei_web.jpgEs ist durchaus ein Wagnis, ein heutzutage fast unbekanntes Oratorium aufzuführen. Die Kantorei der Altstadtgemeinde hat diese Herausforderung gesucht und sie meisterhaft bewältigt.

Zusammen mit dem Orchester »Opus 7« und den Solisten Ylva Stenberg, Julia Husmann, Wilhelm Adam und Martin Wistinghausen führte sie »Die letzten Dinge« des Komponisten Louis Spohr (1784- 1859) auf. Das »erste romantische Oratorium« intoniert ausschließ- lich biblische Texte, die zum größten Teil aus der Offenbarung des Johannes stammen.  

Diese Komposition von Spohr, die zu ihrer Zeit sehr populär war, wurde erst in den vergangenen Jahren von einigen Kantoreien wieder neu für sich entdeckt. Genau wie die Texte bewegte sich die Musik zwischen einem jubelnden, jauchzenden Gotteslob und einem ruhigeren, mahnenden Ton. Der Gesang der Kantorei spiegelte diese wellenartigen musikalischen Bewegungen angemessen wider, mal mit kraftvollen Tönen die Dramatik und Dringlichkeit einer Szene unterstreichend, mal Freude, Lob und Zuversicht mit lieblicheren, ruhigeren Klängen transportierend. Musikalisch stellte sich die Aufführung als eine harmonische Einheit von Gesang und Sinfonik dar, die den episodenhaften Aufbau des Stückes hervorragend wiedergab. Kreiskantor Harald Sieger zeigte sich zufrieden mit der Aufführung in der Auferstehungskirche am Kurpark. Er sagte: »Es ist faszinierend zu schauen, was geschieht, wenn man ein Stück aufführt, das das Publikum nicht kennt und es ist spannend zu erleben, wie die Musik uns einen Zugang zu sonst unbekannten oder etwas schwierigen Texten ermöglicht.«

Als musikalischer Kontrast folgte auf das Spohr-Oratorium das sehr bekannte »Requiem« von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Jugendkantorei sang das Werk zusammen mit der Kantorei. Die Stimmen des 100-köpfigen Chors erfüllten die Kirche mit den starken, trauervollen Klängen der Demut und Gnadenbitte, aber auch mit den weichen Tönen einer fast greifbaren Vision des ewigen Lebens. Musik und Gesang an diesem Abend in der Auferstehungskirche boten Raum, am Ewigkeitssonntag eigenen Gedanken über das irdische und das ewige Leben nachzugehen. Das Konzert bildete gleichzeitig den Abschluss zur Themenwoche »un-endlich leben« des evangelischen Kreiskirchenkreises Vlotho.

 

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