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Kirchenmusik
Adventliche Chormusik Drucken
Von Harald Sieger (07.12.2017)

cmh.jpgAm Freitag, den 08. Dezember um 19.00 Uhr gastiert das "Collegium Musicum Herfordiense" in der Auferstehungskirche am Kurpark.

Das Vokalensemble aus aktiven und ehemaligen Studierenden der Hochschule für Kirchenmusik Herford+Witten hat ein Programm hat ein ansprechendes Programm klassischer und zeitgenössischer adventlicher Chormusik erarbeitet. Im Zentrum steht die Vertonung des Lobgesangs der Maria von Heinrich Schütz. Der Lobgesang Mariens wird auch als erster neutestamentlicher Psalm bezeichnet. Es sind die Worte, die Maria gesungen hat,nachdem sie die Botschaft des Engels über die anstehende Geburt des Gottessohnes vernommen hatte. Weitere Chorkompositionen z. B. von Felix Menelssohn Bartholdy, Benjamin Britten und Max Reger, vertiefen einzelne Aspekte dieser Geschichte. Das Programm des Abends wird ergänzt durch romantische und zeitgenössische Orgelmusik.

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Hörbare Stille Drucken
Von Rainer Labie (04.12.2017)

Bugge Wesseltoft präsentierte „Everybody Loves Angels“

Einfühlsames Konzert mit dem norwegischen Jazzpianisten Bugge Wesseltoft.Zur Einstimmung in die Adventszeit war der norwegische Jazzmusiker Bugge Wesseltoft auf Einladung des Kulturreferats "KuK!" im Kirchenkreis Vlotho in Bad Oeynhausens Auferstehungskirche am Kurpark zu Gast. Das einzige Konzert des namhaften Pianisten in Ostwestfalen auf seiner "Everybody loves Angels"-Tour. Passend zur Jahreszeit im Übergang in die Advents- und Weihnachtszeit entfaltete sich von Anfang an ein ruhiger und besinnlicher Konzertabend.
Kaum ein Musiker könne die Stille so eindringlich hörbar machen wie Bugge Wesseltoft, sagte „KuK!“-Pfarrer Hartmut Birkelbach in seiner Ankündigung zu Beginn. Er hoffe, dass sich die Stille in der anstehenden eher hektischen Jahreszeit heilsam auf alle auswirke. In behutsamer und beinahe bescheidener Art entfaltete Wesseltoft seine musikalischen Themen weitab von jeglicher Hektik. Es gelang ihm, die oft sehr unterschiedlichen Themen der präsentierten Stücke in erstaunlicher Klangweite zusammenzubringen. Dabei spielte er in seiner gewohnt exakten Weise, sich Zeit nehmend für die einzelnen Töne und Akkorde, behutsam, ohne Hast.

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Trauer, Trost und Hoffnung Drucken
Von Margaret Weirich (04.12.2017)

„Ein deutsches Requiem“ schließt das Kirchenjahr

Die Kantorei, die Jugendkantorei und das Sinfonieorchester „opus7“ boten dem Publikum ein anspruchsvolles Konzert am Ewigkeitssonntag.In der Dunkelheit der Abendstunden am Ewigkeitssonntag erfüllten die Kantorei und Jugendkantorei an der Auferstehungskirche und das Sinfonieorchester „opus 7“ den Kirchenraum mit ergreifenden biblischen Texten und Tönen. Mit der Aufführung von Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ gaben sie dem Tod, dem Versprechen eines ewigen Lebens, der Mühsal des irdischen Lebens, aber vor allem den Momenten des Trostes Raum und Gestalt. Die gesamtmusikalische Leitung lag bei Kreiskantor Harald Sieger.
Das Requiem von Brahms ist nicht nur musikalisch anspruchsvoll, sondern auch einzigartig im Ansatz. Es ist nicht einem Toten, sondern den Trauernden und, im größeren Sinn, den Lebenden gewidmet. Der Komponist selbst suchte nach geeigneten Bibelversen, die Trost angesichts der Vergänglichkeit des Lebens spenden.Der Chor zusammen mit den Solisten Ylva Stenberg und Sebastian Klein und dem Sinfonieorchester arbeiteten diesen Grundgedanken heraus. Mal schwere, dunkle, mal fließend leichte, ja fast himmlische Töne wechselten sich oft im gleichen Satz ab.

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Gefühlvolles Kopfkino für die Seele Drucken
Von Sandra C. Siegemund (13.11.2017)

„2Flügel“ berührten die Herzen beim Benefizabend der TelefonSeelsorge

Gefühlvoll: Ben Seipel und Christina Brudereck von „2Flügel“ unterhielten mit Musik und Sprache.„Pessimisten laufen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken. Wer Gottvertrauen hat, betet im Regen, hat aber einen Schirm dabei. Wie passend, dass auch die Telefonseelsorge einen roten Schirm im Logo hat“, begrüßte Christina Brudereck von „2Flügel“ das Publikum in der voll besetzten Auferstehungskirche am Kurpark. Mit ihrem aktuellen Programm „Kopfkino“ waren sie und Ben Seipel zur Benefizveranstaltung der Telefonseelsorge Ostwestfalen gekommen.
„Heute geht es um Filme, Heimat, Deutschland, den Pott und noch vieles mehr. Und ein klein wenig auch um die Reformation“, sagte Christina Brudereck. Mit virtuoser Klaviermusik, Gesang, Geschichten, Szenen und Gedichten erfreuten und berührten „2Flügel“ die Zuhörer. Vom Kuss im strömenden Regen, von den Unterschieden zwischen Lieblingsfilmen von Frauen und Männern und vielen anderen Begebenheiten sprach die Theologin und Schriftstellerin Christina Brudereck. Man merkte ihr an, dass sie leidenschaftlich gern Geschichten erzählt. Ebenso leidenschaftlich spielte Pianist Ben Seipel auf dem Flügel.

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Johannes Brahms: “Ein Deutsches Requiem” Drucken
Von Harald Sieger (07.11.2017)

Ein starker Trost alle, die mitten im Leben stehen.

Arequiem_2017.jpgm Ewigkeitssonntag, den 26. November 2017 führt die Kantorei an der Auferstehungskirche um 19.00 Uhr das großartige Werk von Johannes Brahms auf. Der Kartenvorverkauf hat nun begonnen.

Johannes Brahms begann die Arbeit an seinem “Requiem” bereits im Alter von 28 Jahren. Bis zur Vollendung der Komposition und der Uraufführung sollten fünf Jahre vergehen. Es gab weder einen persönlichen noch einen kirchlichen Auftrag für das Werk. Insofern kann man davon auszugehen, dass die Beschäftigung mit dieser Komposition eine echte Herzensangelegenheit des jungen Komponisten war. Letztlich ist ihm mit seinem “Deutschen Requiem” ein regelrechtes Glaubens-Bekenntnis gelungen, das sich in bester protestantischer Weise von den bis dato verfassten Oratorien dieses Genres abhebt, bzw. das Genre weiterentwickelt. So entscheidet sich der Komponist ausschließlich für die Verwendung biblischer Texte (in der deutschen Übersetzung Martin Luthers). Diese sind nicht Bestandteil der traditionellen altkirchlichen Totenklage sondern als vielmehr als Trostworte für die Hinterbliebenen gewählt. Ein Beispiel hierfür ist das Libretto des ersten Teils: “Selig sind, die da Leid tragen. Denn sie sollen getröstet werden.” (Mt. 5,4) und “Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.” (Ps. 126).

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