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Kirchenwahl 2012
Von Lars Kunkel (15.01.2012)

Ein evangelisches Markenzeichen

kirchenwahl_2012_1zu2_hoch.jpg„Aufkreuzen für die Gemeinde“ lautet das Motto der Kirchenwahlen, die am 5. Februar 2012 in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt wie in der gesamten Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) stattfinden. Aufkreuzen und Ankreuzen: Alle vier Jahre stehen die Presbyterien, die Leitungsgremien der örtlichen Kirchengemeinden, zur Wahl.

Das Presbyterium ist verantwortlich für die Gestaltung des Gemeindelebens, kümmert sich um Mitarbeitende und Finanzen: Es vertritt die Gemeinde im rechtlichen Sinne, trägt also auch Verantwortung für den Haushalt und als Arbeitgeber. Das Presbyterium bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche vor Ort, setzt Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten Zeiten weitreichende Entscheidungen. Vielerlei Gaben, Fähigkeiten und Kompetenzen sind gefragt – ob Pädagogik, Kreativität und Fantasie, Organisationsentwicklung, Bauwesen oder Finanzen.
„Presbyteriumswahlen sind ein evangelisches Markenzeichen. Unsere Evangelische Kirche von Westfalen wird von Presbyterien und Synoden geleitet und nicht von Pfarrern und Bischöfen“, erklärt Präses Alfred Buß, leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Die Wahlen zum Presbyterium sind ein Kernstück der Ordnung, die sich unsere Kirche gegeben hat. Sie baut sich von ‚unten’ her auf, von den Gemeinden.“

Gewählt wird am 5. Februar in ganz Nordrhein-Westfalen.


Presbyteriumswahl Sonderheft Gemeindebrief Presbyteriumswahl Sonderheft Gemeindebrief  461.21 Kb
Übrigens: Wahlberechtigt ist man schon ab dem Alter von 16 Jahren

 

 
Musik und Lyrik bei Kerzenschein
Von Anja Brandt (11.01.2012)

Weihnachtliche Klänge und Geschichten in der Auferstehungskirche

120112_musik_lyrik_auferstehungskirche_web.jpgLebkuchen vor Herbstbeginn, Weihnachtsmärkte Mitte November und am dritten Weihnachtstag ist wieder alles vorbei. Dann säumen bereits zahlreich ausrangierte Tannenbäume die Bürgersteige der Stadt. Und jetzt - im Januar - noch Weihnachtslieder- und Geschichten in der Auferstehungskirche?

Spätestens wenn an Silvester die Sektkorken knallen, kann doch gar nicht mehr Weihnachten sein, oder? Um es gleich zu klären: der Weihnachtsfestkreis besteht in der evangelischen Kirche aus der Adventszeit, der eigentlichen Weihnachtszeit und aus der Epiphaniaszeit. Die beendet den Weihnachtsfestkreis - in diesem Jahr mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias am 29. Januar. Für Kantor Harald Sieger ein willkommener Anlass „noch einmal die große Fülle an Musik zum Weihnachtsfestkreis zu spielen, bevor der Alltag und die Schule wieder losgehen"

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Die Vielfalt weihnachtlicher Musik
Von Sandra C. Siegemund (20.12.2011)

Adventssingen in der Auferstehungskirche

scs_9554.jpgEine kleine Auszeit von der vorweihnachtlichen Hektik konnten sich die Besucher der Auferstehungskirche am Kurpark nehmen. Die musikalischen Gruppen der Altstadtgemeinde hatten zum „Offenen Singen“ eingeladen. Kinder- und Jugendkantorei, Kantorei, Jungbläser und Posaunenchor präsentierten ein abwechslungsreiches Programm adventlicher und weihnachtlicher Musik, das auch viel Raum zum Mitsingen bot. Die Auswahl klangvoller Kompositionen traditioneller und moderner Musik ist nirgends so umfangreich wie für die Advents- und Weihnachtszeit. Für die Chöre war es gleichzeitig auch eine Chance, miteinander zu musizieren.

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Neuer Gemeindebrief
Von Lars Kunkel (20.12.2011)

gemeindebrief_1_2012_web_seite_01.jpgDer neue Gemeindebrief ist da. Wegen erheblicher Schwierigkeiten mit der Druckerei erscheint der neue Gemeindebrief leider mit Verspätung. Unsere Gemeindebreifausträger bemühen sich aber, den Brief noch vor Weihnachten zu verteilen. Diese Ausgabe erscheint in Farbe. Inzwischen sind viele Gemeinde dazu übergegangen, ihre Gemeindebriefe von dem "Grau in Grau" zu befreien und wir finden: Farbe passt einfach besser zur Altstadtgemeinde. Wir haben einen Weg gefunden, die Kosten gegenüber den bisherigen Ausgaben nur unwesentlich höher werden zu lassen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In der aktuellen Ausgabe finden sie wieder viele interessante Beiträge. Dr. Eva Wilke schreibt über Weihnachten, Pfr. Jürgen Kattenstein stellt sich vor und Wolfang Siegemund informiert über die Presbyteriumswahlen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe.

Gemeindebrief_1_2011_2012 Gemeindebrief_1_2011_2012 2.05 Mb

 

 
Giora Feidman und Matthias Eisenberg
Von Hartmut Birkelbach (KuK!) (20.12.2011)

Vorverkauf jetzt

111212_giora_feidman_web.jpgAm Freitag, dem 3. Februar 2012, findet um 20.00 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen ein außergewöhnliches Konzert statt. Es wird von zwei Künstlern gestaltet, die international zu den Meistern ihres Faches gehören und die gerade als Duo wirklich begeistern: dem „Magier der Klarinette" Giora Feidman und dem Orgelvirtuose Matthias Eisenberg.

111212_matthiaseisenberg_web.jpgDiese Verbindung erscheint zunächst vielleicht ungewöhnlich: Ist die Klarinette, die gerade mal die Größe einer kleinen Orgelpfeife hat, der „Königin der Instrumente" nicht hoffnungslos unterlegen? Dass die beiden ungleichen Partner gleichwohl so erstaunlich harmonieren, sich raffiniert Töne und Sequenzen zuspielen und phantasievoll variieren, zeigt die Meisterschaft der Interpreten. Auch sie selbst sind wahrhaft sehr verschieden: 20 Jahre Altersunterschied, der eine als Jude in Argentinien geboren, der andere als Christ in Ostdeutschland ... Doch gerade in dieser Verschiedenheit finden sie zueinander, bringen klassische geistliche Musik und jüdische Klezmer-Musik miteinander ins Gespräch und verbinden sie auf faszinierende Weise zu einem neuen Ganzen - mal zart pianissimo, dann in fulminanten Crescendi.

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Von Eltern, Kindern und der Liebe zur Musik
Von Sandra C. Siegemund (05.12.2011)

Literaturgottesdienst in der Auferstehungskirche am Kurpark

pc030137-2.jpgDie Novelle „Lea“des Schweizer Philosophen Pascal Mercier erzählt von einer Beziehung zwischen Vater und Tochter. Liebe, Musik und Hochbegabung sind thematische Schwerpunkte. Das Buch zeigt, wie kompliziert es ist, Gutes nicht nur zu wollen, sondern auch zu tun. Das Vorbereitungsteam des Literaturgottesdienstes stellte in ausführlichen Lesungen Auszüge des Textes vor.

Die großartige Musik nahm die Zuhörer mit in die Stimmung des Buches hinein. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Grazyna und Ulrich Puppe an der Violine und Alexandra Ramolla am Klavier. Ulrich Puppe ist als Stimmführer der 2.Violinen in der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford tätig. Auch Grazyna Puppe war dort Mitglied, zur Zeit unterrichtet sie Violine.  Alexandra Ramolla ist Musikpädagogin für Klavier und Tonsatz. Das im Buch eine zentrale Rolle spielende Praeludium aus der „Partita E-Dur“ von Johann Sebastian Bach wurde von Ulrich Puppe hervorragend interpretiert. Mit zwei Sätzen aus dem „Concerto grosso“ von Antonio Vivaldi und weiteren temperamentvollen und meditativen Stücken brachten die stilsicher musizierenden Instrumentalisten kunstvolle Werke zu Gehör, die die Gemeinde begeisterten.
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Literaturgottesdienst zu "Lea"
Von Administrator (30.11.2011)

team_litgo.jpgDer nächste Literaturgottesdienst in der Reihe Lebensbücher ist am Samstag, den 3. Dezember, um 19 Uhr, in der Auferstehungskirche am Kurpark (Ostkorso). Im Mittelpunkt des 20. Literaturgottesdienstes steht das Buch „Lea“ von Pascal Mercier. Bekannt wurde der Schweizer Schriftsteller und Philosoph Peter Bieri als „Pascal Mercier“. 

Unter diesem Pseudonym hat er auch seinen bekannten Roman „Nachtzug nach Lissabon“ geschrieben. In seiner Novelle „Lea“ erzählt er eine dramatische Vater-Tochter-Geschichte. Lea ist seit dem Tod ihrer Mutter in tiefer Traurigkeit versunken. Eines Tages entdeckt sie das Geigenspiel und entwickelt eine neue Lebendigkeit. Der Vater fördert Lea, sie entwickelt sich zum Wunderkind, doch damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf. 
Die oft komplizierte Beziehung zwischen Eltern und Kindern, die Suche nach Nähe und das Leiden an der Distanz – mit diesen Themen greift der Literaturgottesdienst erneut ein Thema auf, mit dem sich viele Menschen beschäftigen. Durch die Verknüpfung mit Impulsen des christlichen Glaubens eröffnen sich für die Besucher neue Denkansätze und spannende Lebensfragen.

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Geniales Hörerlebnis
Von Anja Brandt (21.11.2011)

Mozart-Requiem in der Auferstehungskirche

111121_konzert_auferstehungskirche_web.jpgJubel und kräftigen Applaus erntete die Altstadt-Kantorei, die Solisten und das freie Orchester „Opus 7" am vergangenen Sonntag bei ihrem Konzert in der ausverkauften Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen. Mit dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart hatte sich der Chor unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger an eines der ganz großen Werke der Musikgeschichte gewagt - ein Experiment das rundum glückte, denn die Kantorei begeistere mit einem sensationellen Auftritt.

Dass Harald Sieger keine Scheu vor großen Werken aus der Musikgeschichte hegt, hat er in der Vergangenheit schon häufiger beweisen: ob mit Händels „Messias", „Elias" von F. Mendelssohn Bartholdy oder der „Johannes Passion" von Bach. Der engagierte Kirchenmusiker liebt die Herausforderung und spornt die 80 Sängerinnen und Sänger der Altstadtkantorei stets zu Höchstleistungen an. Gern lotet er die Grenzen dessen aus, was sich mit einem Laienchor realisieren lässt - wie mit dem weltberühmten Monumentalwerk von Mozart. „Wir haben ein Jahr lang hart geprobt, wir haben uns intensiv mit dem Requiem beschäftigt, um der Musik gerecht zu werden", erklärte er. Und sein Mut hat sich gelohnt: zusammen mit der Altstadt-Kantorei ist ihm eine stimmige Interpretation und eine überzeugende gesangliche Darbietung gelungen. 

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Wut – Mut
Von Administrator (09.11.2011)

Thomasmesse in der Auferstehungskirche am Kurpark

team_thomasmesse.jpgWut ist ein menschliches Grundgefühl. Trotzdem wird Wut oft unterdrückt und Ärger heruntergeschluckt. Seit der Diskussion um die sogenannten „Wutbürger“ ist Wut auch ein Thema in den Medien. Wie kann man mit Wut umgehen? Gibt es vielleicht sogar gute Seiten an der Wut? Über diese Fragen nachzudenken, lädt die nächste Thomasmesse am Samstag, 12. November 2011, um 19.00 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen ein.
Die Thomasmesse ist ein Gottesdienst in besonderer Form, ein Angebot für Menschen, die mit Gott und der Welt und dem Leben noch nicht „fertig“ sind – die sich vielleicht in einem herkömmlichen Gottesdienst nicht so recht zuhause fühlen oder mit der Kirche allgemein nicht viel im Sinn haben, aber die inmitten ihrer Zweifel, Fragen und Probleme auf der Suche sind und dabei auch herausfinden wollen, was der Glaube zu bieten hat.

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Talk am Taufstein
Von Administrator (24.10.2011)

talk_am_taufstein_web.jpgAm 31. Oktober 2011 findet in der Auferstehungskirche am Kurpark um 19 Uhr ein „Talk am Taufstein“ statt. Der katholische Pfarrer Alfons Runte und der evangelische Pfarrer Lars Kunkel werden in diesem ökumenischen Gottesdienst am Reformationstag über aktuelle Themen der Kirche ins Gespräch kommen.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Besucherinnen und Besucher zu einem kleinen Imbiss im Café im Foyer eingeladen. Hier besteht die Möglichkeit, das ökumenische Gespräch fortzusetzen. Dazu laden die Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt, die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul und die Evanagelische Wicherngemeinde herzlich ein.
 
Engelsgeduld mit den Menschen
Von Rainer Labie (14.10.2011)

Abschied von Pfarrerin Barbara Fischer

111004_verabschiedung_fischer.jpgBarbara Fischer war 10 Jahre Pfarrerin im Kirchenkreis Vlotho mit dem Hauptaufgabenbereich Altenheimseelsorge. Neben der Begleitung vieler Seniorenheime, vor allem in Bad Oeynhausen und Vlotho, war sie auch in der Altstadtgemeinde als Pfarrerin tätig. Nun verlässt sie den Kirchenkreis. Die Kirchengemeinde Stieghorst-Hillegossen in Bielefeld hat sie Ende Juli zu ihrer Pfarrerin gewählt.

Am Erntedank-Sonntag wurde Barbara Fischer in der Auferstehungskirche am Kurpark im Rahmen des Gottesdienstes verabschiedet. In Ihrer Predigt zum Erntedankfest klammerte sie die Schwierigkeiten des menschlichen Lebens nicht aus: „Wir säen und ernten nicht nur Gutes", so die Pfarrerin. Gott könne aber auch aus dem Bruchstückhaften eines Lebens noch das Gute hervorbringen. Viele Menschen waren gekommen, um sich im Anschluss an den Gottesdienst auch persönlich von ihr zu verabschieden. So manche Tätigkeiten der 45-jährigen fanden dabei noch einmal Erwähnung. Altstadt-Pfarrer Lars Kunkel bedauerte den Weggang von Barbara Fischer sehr. „Du hinterlässt eine große Lücke", so Kunkel. Er nannte sie eine Anwältin für die Menschen in den Altenheimen der Stadt. Sie habe sich immer engagiert um die Älteren gekümmert und ihnen den Kontakt zu anderen Menschen und der Gemeinde ermöglicht. „Ich habe immer deine Engelsgeduld mit den Menschen bewundert", sagte der Pfarrer und erwähnte viele Tätigkeitsbereiche, wie zum Beispiel das gemeinsame Projekt von Senioren mit den Konfirmanden, das Barbara Fischer jedes Jahr organisierte.

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Von Reiseerlebnissen und Boogie-Fugen
Von Sandra C. Siegemund (15.09.2011)

Klavierkonzert in der Auferstehungskirche am Kurpark

110914_konzert_altstadt_web.jpgZu einer musikalischen Reise durch verschiedene Zeiten und Stile lud der Pianist Andy Mokrus mit seinem unterhaltsamen Programm „Klavierzeitreisen" für Solo Piano ein. Von der strengen barocken Formensprache Johann Sebastian Bachs bis zum jazzigen Groove Oscar Petersons ein Hörgenuss für Liebhaber aller Sparten der Klaviermusik.

Neben seiner kunstvollen Musik überzeugte auch seine humorvolle Moderation. „Werke diverser großartiger Komponisten haben Spuren in meinem Werk hinterlassen", erzählte Andy Mokrus zu Beginn. „Hin und wieder nimmt sich die Musik nicht so ernst, es darf auch geschmunzelt werden."Mehrere seiner Stücke interpretierten Reiseerinnerungen. So konnte man in „Am Meer" die unablässige, dabei jedoch variantenreiche Bewegung der Wellen nachempfinden. Im klangstarken Bericht einer Bulgarienreise wurden die Hitze spürbar und der fröhlich beschwingte Rhythmus eines Folklorefestivals fühlbar. 

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Ausdrucksstarke Klangfarben
Von Sandra C. Siegemund (06.09.2011)

Festliches Konzert für Orgel und Trompete

dsc_0128kl.jpgZu einem abwechslungsreichen Konzertnachmittag hatte die Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt eingeladen. In der gut besuchten Auferstehungskirche am Kurpark musizierten Jens-Christian Peitzmeier (Orgel) und Dr. Erich Neitmann (Trompete) Kompositionen aus Barock und Romantik. Jens-Christian Peitzmeier wirkt als Kantor und Organist in Nordhorn. Dr. Erich Neitmann ist neben seinen Konzerten als Lehrbeauftragter im Fachbereich Musikpädagogik an der Musikhochschule Detmold tätig. Die beiden Instrumentalisten faszinierten das Publikum mit dynamischen Klangbildern.

Bereits die ersten majestätischen Akkorde der ersten „Orgelsonate f-moll op. 65,1“ von Felix Mendelssohn Bartholdy zogen die Zuhörer in ihren Bann. Die Vielfalt der Klangfarben faszinierte. Ruhige, choralartige Passagen wechselten mit dramatischen, erhabenden Klängen. In Georg Friedrich Händels „Concerto in G für Trompete und Orgel“ begeisterte das barocke Figuralspiel, mit dem Erich Neitmann ließ seine Trompete strahlen ließ. Zwei beschauliche Choralbearbeitungen von Johannes Brahms, „O Gott, du frommer Gott“ und „O Welt, ich muss dich lassen“, luden mit ruhigen Klängen zum Nachsinnen ein.

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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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