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Von 0 auf 100 in 14 Tagen
Von Harald Sieger (26.06.2009)

Neues Jungbläser-Angebot in Bad Oeynhausen-Altstadt 

schraege_truppe.jpgAmelie und Lisa, Berit und Elena, Jonas, Benedikt und Philipp gehören zu den Kindern, die im vergangenen Jahr am Jungbläser-Crashkurs teilgenommen haben. Inzwischen haben sie schon mehrmals gemeinsam mit den fortgeschrittenen Bläserinnen und Bläsern des Posaunenchors musiziert.

Nun sind sie auf der Suche nach gleichgesinnten, die die Zeit und Energie aufbringen, in den letzten 14 Tagen der Sommerferien das Spiel auf der Trompete zu erlernen. Vom 3. bis zum 7. August und vom 10. bis zum 14. August wird jeweils von 9.00 bis 12.30 Uhr das Spiel auf dem Instrument und das Lesen der Noten trainiert. Täglich ab 12.30 Uhr können sich Eltern und Freunde vom Fortschritt der Teilnehmenden überzeugen. Der Kurs schließt mit einem Gottesdienst am Sonntag, den 16. August, bei dem die frisch gebackenen Jungbläser erstmals öffentlich und in Gemeinschaft mit den fortgeschrittenen Bläsern des Posaunenchors zu hören sein werden.

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Verlorene Schafe und gute Hirten
Von Verena Kölling/Neue Westfälische (30.06.2009)
65 Kinder begeistern mit dem Musical „Joshua und Schwarzfüßchen“ in der Auferstehungskirche

img_5218.jpgJoshua ist ein ganz besonderer Hirte. Er hat nicht nur starke Arme und eine beruhigende Stimme, sondern ist auch um jedes einzelne seiner Schafe besorgt. So macht er sich sogar bei Nebel, Wind und Regen auf die Suche nach Schwarzfüßchen, dem hundertsten Schaf, das verlorengegangen ist.

Angelehnt an das biblische Gleichnis des guten Hirten geht es auch im Kindermusical „Joshua und Schwarzfüßchen“ um ein verlorenes Schaf, in diesem Fall die fünfjährige Greta, die von der sechsjährigen Estelle alias Joshua gesucht und schließlich auch gefunden wird.
Als einziges Schaf mit schwarzen Füßen ist Schwarzfüßchen zwischen den 99 anderen Schafen schnell ein Außenseiter. Da fällt es auch nur dem Hirten Joshua auf, dass Schwarzfüßchen auf einmal verschwunden ist.
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Brillante Begegnung zweier Königinnen
Von Rainer Labie (24.06.2009)

Barbara Dennerlein begeistert ihr Publikum an der Orgel

090622_dennerlein_01.jpgDer Tag hatte für die berühmte Jazz-Organistin Barbara Dennerlein gar nicht gut begonnen, denn beim Joggen im Bad Oeynhausener Kurpark stürzte sie schwer und musste mehrfach ärztlich behandelt werden; aber am Ende des Tages stand sie nach einem furiosen Konzert vor einem begeisterten Publikum in der Auferstehungskirche am Kurpark, das ihr mit stehenden Ovationen für diesen Abend zum 50. Geburtstag der großen Ott-Orgel dankte.

Und was die sichtlich angeschlagene Künstlerin in den vorausgegangenen zwei Stunden geleistet hatte, war in der Tat absolut beeindruckend und begeisternd: mit ihrem virtuosen Spiel und einer eindrucksvollen stilistischen Breite und klanglichen Vielfalt der ausgewählten Stücke brachte sie zunächst die 3456 Pfeifen der großen Kirchenorgel zum Klingen und Swingen, bevor sie dann an ihre mitgebrachte ‚Hammond-B-3’-Orgel wechselte, die sie als „die kleine Schwester“ der großen Pfeifenorgeln bezeichnete, die zu Recht als die „Königinnen unter den Instrumenten“ gelten.
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Charly und die 3456 Pfeifen
Von Rainer Labie (20.06.2009)

090619_orgelmaus.jpgKinder erleben die Orgel in der Altstadtkirche

„Charly Orgelmaus!“ rufen viele Kinderstimmen an diesem Nachmittag auf der Orgelempore in der evangelischen Kirche Bad Oeynhausen Altstadt. Die Handpuppe Charly kommt und ein kurzweiliger Nachmittag für Kinder im Grundschulalter beginnt.

50 Jahre alt ist die Orgel in der Altstadtkirche. Der zu diesem Anlass geplante Veranstaltungsreigen wurde am Mittwoch mit einem Gesprächskonzert für Kinder eröffnet. Harald Sieger, Organist und Kantor der Gemeinde, und seine Frau Donata haben ein Stück des bekannten Pädagogen Karl-Peter Chilla bearbeitet und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Die Kinder lernen, wie eine Orgel funktioniert, sie hören anhand bekannter Stücke von Mozart über Mendelssohn bis zur Erkennungsmelodie der „Sendung mit der Maus“, wie unterschiedlich man diese „Königin der Instrumente“ zum Klingen bringen kann.
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Zum Leben befreit
Von Lars Kunkel (11.06.2009)

Predigt zum Literaturgottesdienst "Der scharlachrote Buchstabe"

buchstabe.jpgWer gibt schon gerne Schuld zu? Wir sind zwar keine Puritaner.  Wir leben auch nicht mehr in einer strengen Gesellschaftsordnung, in der jede Übertretung eines Gebotes mit Tod, Gefängnis oder öffentlicher Demütigung bestraft wird. Und doch redet keiner gerne über Schuld.
Das heißt nicht, dass Menschen nicht mehr angeprangert werden. Jeden Morgen finden Sie in der Zeitung im Boulevardteil Berichte von Menschen, deren mehr oder minder anrüchiger Lebenswandel  genüsslich öffentlich gemacht wird. In der Vorbereitung auf diesen Gottesdienst haben wir leidenschaftlich darüber diskutiert, ab wann jemand schuldig ist. Wo kann das Handeln eines Menschen noch verstanden oder zumindest toleriert werden, und wo fängt schwere Schuld an?

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Über den Umgang mit der Schuld
Von Monika Stockhausen (08.06.2009)

Literaturgottesdienst zu Nathaniel Hawthornes „Der scharlachrote Buchstabe“

gruppe_gottesdienst.jpgIn eine scheinbar weit zurückliegende Welt führte der Literaturgottesdienst in der Auferstehungskirche die Zuhörer, die gebannt der Geschichte um die schöne und selbstbewusste Hester Prynne in Nathaniel Hawthornes „Der scharlachrote Buchstabe“ zuhörten.
Hawthorne erzählt darin die Geschichte der Ehebrecherin Hester Prynne, die den Vater ihres illegitimen Kindes nicht nennen will.  Zur Strafe wird sie an den Pranger gestellt und muss  jederzeit ein scharlachrotes 'A' auf ihrer Brust tragen. Bald ahnt der Zuhörer, dass es sich beim Vater des Kindes um Arthur Dimmesdale, den Pfarrer des Dorfes, handelt.
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Das Fenster der Auferstehungskirche
Von Peter-Michael Voß (08.06.2009)

Predigt Trinitatis 2009  /

_dsc7205.jpgHeute am Trinitatis-Fest soll das große, wunderbare Altarfenster, das Gottfried von Stockhausen vor 63 Jahren mit dem Wiederaufbau unserer Auferstehungskirche geschaffen hat, im Mittelpunkt stehen. Ich erfreue mich jedes Mal daran, wenn ich in die Kirche komme und auf dieses herrliche und erhabene Fenster blicke. Es spricht zu mir, dem Betrachter, es durchatmet den Kirchraum mit seinen Farben, mit seinen Bildern.
Ich möchte den Predigt-Text mit hinein nehmen in die Betrachtung des Fensters. Jesaja wird im Tempel, am Altar, in den Bann Gottes gezogen. Er erfährt Gott als den herrlichen und unfassbaren Gott, der alle seine kleinen menschlichen Vorstellungen und Gedanken zerschlägt. Er erfährt ihn als den, der alle Grenzen und Festlegungen sprengt; als den Unfassbaren und auch Erschreckenden.
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„Bekenntnis zu Christus neu zu Gehör bringen“
Von Monika Stockhausen (02.06.2009)

Gedenken an Barmer Theologische Erklärung vor 75 Jahren und Impulse für die Gegenwart

burkowski__huneke_kampmann.jpgMit einem festlichen Gottesdienst in der sehr gut besuchten Auferstehungskirche hat der Evangelische Kirchenkreis Vlotho am Pfingstmontag an die vor 75 Jahren, am 31. Mai 1934 veröffentlichte  Barmer Theologische Erklärung erinnert.
Prof. Dr. Jürgen Kampmann, der jetzt an der Universität Tübingen das Fach Neuere Kirchengeschichte und Kirchenordnung lehrt und zuvor Pfarrer in Porta-Westfalica-Hausberge war, hielt in diesem musikalisch von einem Blechbläserensemble aus allen Gemeinden des Kirchenkreises gestalteten Gottesdienst die Predigt.
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Beratung im Familienzentrum
Von Monika Stockhausen (02.06.2009)

g_neuhaus.jpgDas Familienzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt bietet seit mehr als einem Jahr den Familien seine Hilfe bei kleinen und größeren Problemen an.

Gabriele Neuhaus, Erzieherin und systemische Therapeutin kann in vielen Fällen helfen, wenn man in einer Sache nicht mehr weiter weiß. „Die Familien sind heute ganz anderen Belastungen, Anforderungen und Einflüssen ausgesetzt als noch vor einigen Jahren“, meint Gabriele Neuhaus. Die Vielfalt an Angeboten, das Leben zu gestalten, löse oft Unsicherheit aus.

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